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Nachlese zur Übergabe der Petition in Wiesbaden

Artikel aus der Taunuszeitung

 

Weiterer Artikel aus der TZ

 

Über den nachfolgenden Link kommt Ihr auf den Pressebericht der FR von der Übergabe der Petition an die hessische Landesregierung am 19.03.2010 in Wiesbaden.

https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/hochtaunus-protest-gegen-stadtteil-erreicht-wiesbaden-11867486.html

 

 

 

Machbarkeitsstudie: So steht es um den neuen Frankfurter Stadtteil

  • Der Frankfurter Magistrat hat mit reichlich fünf Monaten Verspätung seinen ersten Bericht über die Machbarkeit des neu geplanten Stadtteils veröffentlicht.

Mit den Studien soll der Nachweis erbracht werden, dass eine Bebauung möglich ist. Da einseitig in Richtung pro Stadtteil untersucht wird, hat die Stadt als Auftraggeber natürlich großen Einfluss auf die vorgelegten Ergebnisse …

Mike Josefs Schreiberlinge kolportieren, die im Landesentwicklungsplan getroffene Abstandsregelung von 400 Metern für Hoch- und Höchstspannungstrassen sei nicht sakrosankt. 

Kommunen könnten demnach Ausnahmen von dieser Regelung beantragen. Das stimmt so nicht.

Aber das ganze Projekt ist ein riesiges Monopoly.

Auf die Interessen der direkten Anwohner, Stadtbewohner  und Landwirte wird von Frankfurter Seite wohl keine Rücksicht genommen. Es geht ums große Geld, da sollen sich alle unterordnen.

Die Natur, die Kaltluftentstehungsflächen mit besonders guten, und für die regionale Versorgung mit Lebensmitteln wichtigen Lösslehmböden, die Frischluftschneise, das Naherholungsgebiet, all dies nicht soll dem Beton-Wahn geopfert werden! Soweit darf es nicht kommen!

Hier geht es zum heute erschienenen Artikel in der FNP:

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurthessen-machbarkeit-steht-neuen-stadtteil-11848358.html

 

FNP: Planungsderzernent verteidigt Mitarbeiter

Die FNP kommentiert in indifferenzierter Art und Weise die Aktionen der Bürgerinitiativen und verbreitet Unwahrheiten…

 

Wehrt  Euch – Leistet Widerstand!
Es geht nicht um ein romantisches, verzerrtes Weltbild von Ökoaktivisten . Es geht um den Erhalt unserer Natur als unserem wichtigsten, mit Geld nicht zu bezahlenden Dienstleister. Die Nutznießer unseres Engagement sind unser aller natürliche Ressourcen wie Luft, Wasser, Klima Boden für die bedrohten Arten und unsere Nachfahren.
Die  SPD hingegen will sich als Partei  eine Betonburg- Trabanten -Stadt als  Denkmal setzen, darum geht es ihr und sich dabei rigoros  und rückwärtsgewandt über Wasser, –  Natur – Landschaft – Klimaschutz, Tierleben und das Bürgerinteresse mit ihrem Planvorhaben hinwegsetzen und 550 Hektar Ackerflächen für immer brutal zerstören. Dagegen wehren wir uns entschieden!

„Der Stadtteil ist das Baby der sozialdemokratischen Politik“

Foto: Ulli Nissen

Foto: Ulli Nissen
Die Bürgerinitiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ hat mehr als 15 000 Unterschriften gegen die Planung eines neuen Stadtteils an der A5 gesammelt. Nun äußert sich die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen mit einem klaren Statement.
Die Bürgerinitiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ will „den Boden im Grenzgebiet von Taunus und Frankfurt als Fläche für Landwirtschaft und Naherholung, Klimaschutz und regionaler Nahrungsversorgung erhalten, die Bewahrung der Lebensqualität sichern und den Betonierungs-Wahn mäßigen.“ Mehr als 15 000 Unterschriften konnten sie gegen den geplanten Stadtteil Josefstadt an der A5 sammeln. Die Petitionsliste wurde an alle Landtagsabgeordneten verschickt und soll in den nächsten Tagen Ministerpräsident Volker Bouffier persönlich überreicht werden.

Jetzt äußerte sich Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen mit deutlicher Position zu dem Thema. Für sie ist klar, dass der geplante Stadtteil gebraucht und gewollt wird: „Dort sollen zurecht viele Wohnungen für niedrige und mittlere Einkommensbezieher entstehen. Es sind zehntausende Menschen auf Wohnungssuche im Rhein-Main-Gebiet. Wenn all diese Menschen für eine gegenteilige Aktion unterschreiben, dann kommen wohl weit mehr Stimmen für eine Bebauung zusammen, als die Initiative jetzt dagegen gesammelt hat.“ Die Sorge der Initiative, dass an der A5 eine Betonwüste entstehe, sei unberechtigt. „Umweltbelange können insbesondere bei der Planung von Neubaugebieten gut berücksichtigt werden“, so Nissen. Zum Beispiel könnten Autos außen vorbleiben und Dachgärten in die Planung miteinbezogen werden, ergänzte ihr Referent, Daniel Duncker-Speyer.

„Der Stadtteil ist das Baby der sozialdemokratischen Politik und gleichzeitig sehr umstritten“, so der Sprecher. Man liege mit den Bürgern aus Steinbach im Clinch. „Die sagen, sie würden die Natur schützen wollen. Im Endeffekt ist es allerdings Kulturraum, also eine landwirtschaftlich genutzte Fläche.“ Man müsse sich fragen, ob Frankfurt landwirtschaftliche Flächen brauche oder man nicht viel eher nach den Bedürfnissen des Rhein-Main-Gebiets schauen sollte. „Wir schauen aus der bundespolitischen Perspektive auf das Projekt und sehen, dass es eine wichtige Bedeutung für die Stadt hat“, so der Referent. Nissen sei überzeugt, dass beides – der Umwelt-Aspekt und das Wohnprojekt – miteinander vereinbar seien. Wenn eine Stadt in der Lage sei, einen neuen Stadtteil zu bauen, dann sei das ein riesiger Vorteil. Im neuen Stadtteil würde Wohnraum für 30 000 Einwohner geplant – darunter Mehrfamilienhäuser für Menschen mit niedrigen Einkommen. Angepeilt würden 40 Prozent geförderter Wohnraum, das müsse aber vom Planungsdezernat noch festgesetzt werden. Als Vorbild für den geplanten neuen Stadtteil könne die Wohnungspolitik der Stadt Wien dienen, so Duncker-Speyer.“

Es geht um einen Milliardenpoker !
Weiterhin – wir zeigen uns solidarisch mit den BIs des Frankfurter Aktionsbündnis die Grüne Lunge und damit verweisen wir auf das gemeinsam verabschiedete Positionspapier der Graswurzeln, der wir angehören:
 
 
 

Positionspapier der

Graswurzeln Frankfurt

Aktionsbündnis für Grün gegen Beton

Graswurzeln Frankfurt ist ein Aktionsbündnis.

Die Verbündeten sind Bürgerinitiativen (BIs) und –vereine aus Frankfurt am Main und Umgebung sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die Initiative richtet sich gegen die aktuelle Stadtentwicklungspolitik in Frankfurt, insbesondere gegen die Bebauung weiterer Freiflächen und die Neuplanung von naturzerstörenden Wohngebieten in Frankfurt und Umgebung.

Wer sind die Graswurzeln Frankfurt?

Wir fordern den notwendigen maß- und respektvollen sowie nachhaltigen Umgang mit unserem Lebensraum. Durch die aktuellen Planungen der Stadt Frankfurt sehen wir dies gefährdet. Die Graswurzeln verstehen sich als bündelnde Kraft zahlreicher bereits aktiver Bürger und BIs. Dort, wo es Sinn ergibt, agieren die Teilnehmer gemeinsam, sprechen Aktionen ab und realisieren sie.

Grundsätze der Graswurzeln Frankfurt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkennen folgende Grundsätze an:

  1. Überparteilich

Alle Menschen mit demokratischen Grundwerten sind herzlich willkommen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann selbstverständlich politisch/ parteipolitisch aktiv sein – die Arbeit innerhalb des Aktionsbündnisses ist jedoch grundsätzlich unabhängig von parteipolitischen Interessen.

  1. Basisdemokratisch
    Die teilnehmenden BIs, Bürgerinnen und Bürger sind in ihren Entscheidungen, Meinungen und Handlungen eigenständig. Die Graswurzeln Frankfurt bilden ein Aktionsbündnis, in dem die Teilnehmer von der gemeinsamen Idee einer lebenswerten und an Mensch und Natur orientierten Region getragen werden.

Ziele der Graswurzeln Frankfurt

Richtungswechsel in der Frankfurter Stadtplanungs- und Baupolitik.

  1. Die Bodenversiegelung von klimarelevanten Grünbereichen, von Gärten, Wald- und Ackerflächen, Erholungsgebieten, Lebens- und Freizeiträumen muss unverzüglich gestoppt werden. Die regionale Landwirtschaft muss möglich bleiben.
  2. Kein Planen und Bauen in Gebieten, in denen Gesundheit durch Lärm, Abgase, Hochspannungsleitungen oder andere schädliche Einflüsse gefährdet wird.
  3. Keine Zerstörung von ausgewiesenen Landschafts-, Wasser-, Natur- und Klimaschutzgebieten.
  4. Herstellung einer vollständigen Transparenz von Informationen und Einsichtsrecht von Anbeginn aller Planungen innerhalb der Stadtpolitik für die Bürger.
  5. Kein Vorrang wirtschaftlicher Interessen gegenüber dem Wohlergehen der Bürger und Bürgerinnen.
  1. Die vorrangige Umwandlung leerstehender Gebäude in bezahlbaren Wohnraum sowie die Umwidmung von Industriebrachen für den Wohnungsbau.
  2. Ganzheitliches Konzept einer zukunftsorientierten Stadt, deren oberstes Ziel die Lebensqualität der Bewohner ist. Dazu gehören die Aspekte Leben, Arbeiten und Wohnen in Frankfurt, unter Berücksichtigung gesundheitlicher, kultureller sowie nachhaltiger Aspekte mit einem entsprechenden flankierenden Finanzentwurf des Haushaltplans.
  3.  Solidarischer partnerschaftlicher Umgang mit den umliegenden Gemeinden. Entzerrung des Ballungsraums zugunsten schwächerer Regionen in allen Aspekten: Infrastruktur, Arbeitsplätze, öffentlicher Personenverkehr, Mitbestimmung, Finanzausgleich. Verständnis als Solidargemeinschaft des Ballungsraums mit den Regionen.
  4. Wir fordern, dass die Bürger selbst entscheiden über die Entwicklung der Stadt. Insbesondere unterstützen wir Bürgerbegehren zur Förderung unserer Ziele.

 

FNP: Bürgerinitiative feiert ersten Erfolg gegen den geplanten Frankfurter Stadtteil „Josefstadt“

Die Frankfurter Neue Presse berichtet über unsere Veranstaltung!

https://www.fnp.de/frankfurt/buergerinitiative-landet-ersten-coup-gegen-geplanten-frankfurter-stadtteil-josef-sta-11447560.html

Teil 14 – UNSER APPELL

Stimmen Sie gegen das Bauvorhaben der Stadt Frankfurt:

Feld statt Beton! Stoppt das Bauvorhaben der Stadt Frankfurt für den Erhalt von Natur und Klima

Für den Erhalt des Feldes kämpfen – die Betonorgie stoppen!

Unser Ziel ist es den Boden im Grenzgebiet von Taunus und Frankfurt als Fläche für Landwirtschaft und Naherholung, Klimaschutz und regionaler Nahrungsversorgung zu erhalten, die Bewahrung der Lebensqualität zu sichern und den Beton-Wahn zu stoppen. Die Initiative setzt sich gegen die von der Stadt Frankfurt geplante „städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ (SEM) zur Wehr. Die bisher noch landwirtschaftlich genutzte Fläche zwischen den Frankfurter Stadtteilen Niederursel, Nordweststadt und Praunheim einerseits und den entlang dem Verlauf der A5 westlich gelegenen Flächen zwischen den Städten Oberursel-Weißkirchen und Steinbach andererseits, insgesamt eine etwa 550 ha große Fläche, sollen bebaut werden.


STIMMEN SIE

# Für Hessen und den ländlichen Raum
# Gegen den Flächenfraß
# Für Natur-, Landschafts-, Wasser-, Boden-, Klimaschutz, Tierleben und das Bürgerinteresse!

  „Wachstum, Wachstum über alles“ war die mittlerweile überholte Heilsbotschaft der 1990er Jahre!

Heute ist Natur und Umwelt das zentrale Zukunftsthema. Um Wachstum zu steigern, möchte die Stadt Frankfurt mit ihren Plänen nicht nur Klima- und Landschaftsschutzgebiete und wertvolle Agrarflächen unwiederbringlich zerstören, es soll auch in uns allen das verdrängt werden, was wir über die Endlichkeit und die Verletzbarkeit unseres Planeten gelernt haben.

„Feld statt Beton!“

Damit widersprechen wir dem Bauvorhaben der Stadt Frankfurt entschieden: Umweltpolitik ist längst Gesellschaftspolitik und damit eng verbunden mit einer neuen Kultur des solidarischen Zusammenlebens, ausgehend von den ökologischen Grenzen des Wachstums. Ökologie ist untrennbar von der Gerechtigkeitsfrage und impliziert soziale Zielsetzungen. Es geht nicht um Wohnen allein, es geht auch um lebenswertes Wohnen.

 

Die Stadt Frankfurt will sich rigoros über Natur – Landschaft – Klimaschutz, Tierleben und das Bürgerinteresse mit ihrem Planvorhaben hinwegsetzen und die Ackerflächen für immer brutal zerstören. Dagegen wehren wir uns entschieden!

 Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen

Projektidee und Kreation – Feldpartisan

Mit dem Appell an die Mitglieder der Regionalverbandes schließt unsere Broschüre ab

Teil 13 – LEBEN AN DER A5

Gesundheitsbelastung

Die Frankfurter Entscheider möchten Menschen allen Ernstes zwischen Hochspannungsleitungen, Autobahn und Lärmschutzwall einquartieren und wollen diesen Plan dem Rest der Welt auch noch als Zukunft verkaufen.

„Was für ein Menschenbild steht da dahinter!“ – Ortsbeirat Frankfurt

Die Ortsbeiräte, die sich gegen die Bebauung des neuen Stadtteils aussprechen, hinterfragen zu Recht das Menschenbild der Magistratsmitglieder im Römer. Allein – ihre Stimmen bleiben ungehört:

Die Stadt Frankfurt plant den neuen Stadtteil im Nordwesten beidseitig der am meisten befahrenen Autobahn im gesamten Bundesgebiet, der A5. Neben der zweifelsohne gesundheitsschädlichen Emission von Schadstoffen, auf die im weiteren Verlauf eingegangen wird, besteht schon heute eine enorme Lärmbelastung für die Bewohner der nagegelegenen Stadtteile von Frankfurt, Oberursel und Steinbach. Die derzeitigen Planungen gehen von einem Ausbau der Autobahn auf 8 Fahrbahnen aus, wodurch sich die durch den Straßenverkehr ergebenden Belastungen noch weiter erhöhen werden.

A5 DICHTER VERKEHR
# 10 spuriger Überregionalverkehr
# topographisch voll offen liegend
# Emissionen und Lärm nicht mit A661 vergleichbar

Mit Schallschutzwänden allein kann hierbei keine wesentliche Verbesserung der bereits heute äußerst kritischen Situation herbeigeführt werden. Selbst eine vollständige Einhausung der Autobahn oder ein Tunnelbau – wie von einigen Stadtpolitikern ins Spiel gebracht – würde nur eine geringe Entlastung bringen, allerdings zu exorbitanten Kosten!

Feste Hindernisse wie Schallschutzwände /-wälle, Überdeckungen oder Einhausungen behindern die Ausbreitung des Schalls. Erst wenn die Sichtverbindung von betroffenen Gebäuden zur Straße unterbunden ist, wird lt. Bundesumweltamt der Straßenverkehrslärm gemindert. Bei Wänden oder Wällen hat dabei die Höhe entscheidenden Einfluss auf die lärmmindernde Wirkung. Bei gleicher Höhe ist die Lärmschutzanlage umso wirksamer, je näher sie an die Straße gebaut wird.

Lärm löst abhängig von der Tageszeit (Tag/Nacht) unterschiedliche Reaktionen aus. Laut dem Bundesumweltamt ist tagsüber bei einem Lärmpegel von über 55 dB(A) außerhalb von Gebäuden zunehmend mit Beeinträchtigungen des physischen und sozialen Wohlbefindens zu rechnen. In der Nacht sind schon wesentlich niedrigere Werte gesundheitsschädlich.

Um die Gesundheit zu schützen, sollte ein Lärmpegel von 65 dB(A) am Tage und 55 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden. Die Einhaltung dieser Grenzwerte wird bei einer möglichen Wohnbebauung an der A5 wenn überhaupt, dann nur mit einem erheblichen Material- und finanziellen Aufwand zu erreichen sein.

Um einen ausreichenden Schallschutz gewährleisten zu können, müsste daher das gesamte Urselbachtal und weitere Streckenabschnitte der A5 gegen Schall abgeschirmt werden! Für eine Wohnbebauung wären große Abstandsflächen von der A5 einzuplanen, die in der Folge keine heterogene Bebauung des Gebietes zulassen.

„Abgas und Lärm!“ – Einhalten der Grenzwerte

Die A5 ist die am meisten befahrene Autobahn Deutschlands. Dadurch bedingt kommt es entlang dieser Verkehrsstrecke zu erheblichen Schadstoffemissionen.

Zu beklagen sind in erster Linie die Abgase der PKW und LKW, die zu einer erheblichen Belastung der Luft durch Feinstaubpartikel, Stickstoffdioxid und Kohlendioxid führen. Dieselfahrzeuge, aber auch hochverdichtete Benzinmotoren verursachen durch die geringe Partikelgröße erhebliche gesundheitliche Schäden. Daneben ist noch eine erhebliche Belastung der Umwelt und der Atemwege durch den Abrieb von Reifen und Bremsbelägen, sowie durch den Verlust von Getriebe- und Motoröl der Fahrzeuge zu beklagen.

Die gesundheitliche Belastung der Anwohner durch die Schadstoffemissionen im Straßenverkehr stellt sich wie folgt dar:

  • Feinstaubpartikel sind hochgefährlich für den menschlichen Organismus und dabei mitunter so klein, dass sie tief in die Atemwege, bis in die Lungen-bläschen, das Lungengewebe oder gar in den Blutkreislauf eindringen können.
  • Die gesundheitlichen Schädigungen reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen im Rachen, der Luftröhre und den Bronchien über Schädigungen der Lunge selbst, bis zu verstärkter Plaquebildung in den Blutgefäßen, einer erhöhten Thromboseneigung oder Veränderungen der Regelungsfunktion des vegetativen Nervensystems.
  • Wegen Feinstaub in der Luft sterben nach Darstellung der Europäischen Umweltagentur EEA aus dem Jahr 2018 rund 400.000 Menschen vorzeitig, davon 66.000 in Deutschland.

Die Schaffung eines neuen Wohngebietes, das beidseitig an die A5 angrenzt, ist aufgrund der nachgewiesenen gesundheitlichen Gefahr für die Anwohner strikt abzulehnen!

Den verantwortlichen Politikern und Stadtplanern kann man hierbei nur raten, auf die gesundheitlichen Belange der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Wer an dieser Stelle die eindeutigen Fakten nicht würdigt, missachtet die Fürsorgepflicht für die Bürger und entbehrt jegliche humanitärer Verantwortung!

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen

Projektidee und Kreation – Feldpartisan

Warum es nicht hilft, dass immer mehr Wohnungen gebaut werden

Der Architekt und Buchautor Daniel Fuhrhop hat ein Interview mit der Huffington Post zum Thema Bauen gegeben. Sein Credo lautet:

Bauen, Bauen, Bauen hilft nicht gegen Wohnungsmangel!

Im Gegenteil – Neubau schadet:
Die teuren Neubauten verteuern auch die Altbauten: Die Mieten steigen, denn jeder neue Vertrag geht in den Mietspiegel ein. Obendrein verschwinden durch „Wohnparks“ die echten Parks, das letzte Grün in den Großstädten.

https://www.huffingtonpost.de/daniel-fuhrhop/studenten-wohnungen-bauen_b_18520428.html?ncid=other_facebook_eucluwzme5k&utm_campaign=share_facebook&fbclid=IwAR3poind5ZB7qY4ixlh1j3Xf6BoDohw94zfr-X-ocVF-ZmimivEpk24906M

Der Hambacher Forst lässt grüßen

Der Hambacher Forst ist überall!

Die ungehemmte Versiegelung von Flächen und der Raubbau an der Natur, wie dies derzeit aktuell im Hambacher Forst zu beobachten ist, sind eine erhebliche Last, die wir uns und den nachfolgenden Generationen aufbürden. Der Uhrzeiger steht schon bedenklich nahe an der Zwölf. Trotz alledem verschwenden wir unaufhörlich wertvolle Ressourcen, verpesten die Luft mit Schwefeldioxid (SO2) und Kohlenmonoxid (NOX) und versiegeln für die Nahrungsmittelproduktion besonders wertvolle Böden. Anstatt uns an den Schönheiten der Natur zu erfreuen und das Werk der Schöpfung zu hegen und pflegen, bedienen wir uns ungeniert der vorhandenen Ressourcen, bis diese aufgebraucht oder unwiederbringlich zerstört sind.

Der Hambacher Forst von Frankfurt liegt im Nordwesten der Stadt! Die Frankfurter Stadtplaner wollen dort die landwirtschaftlich genutzten Böden höchster Qualität ohne Rücksicht auf Verluste einer Retortenstadt, durchzogen von der A5, zwei Starkstromtrassen und einer Hauptgasleitung, opfern.

Den Frankfurter geht es dabei allein um den schnöden Mammon. Ohne Rücksicht auf die umliegenden Kommunen wollen sie ihre Großstadtambitionen durchsetzen. Fordern mehr vom Steuerkuchen für sich selbst, Zapfen den Leuten im Vogelsberg und im hessischen Ried deren Wasser ab und nehmen auch sonst keine Rücksicht auf die Anliegen angrenzender Städte und Gemeinden. Versorgen können Sie sich schon lange nicht mehr alleine. Auf dem Rücken der anderen Kommunen, ohne deren Ressourcen in Frankfurt gar nichts ginge, wollen Sie weiterhin ungehindert wachsen. Ihr veraltetes Credo lautet: Wachsen, Wachsen Wachsen! Und auch nicht ganz neu: Beton, Beton, Beton.

Bauunternehmer werden hofiert und deren Parteispenden gerne angenommen. Die Bürgerinteressen vertritt das Stadtparlament allenfalls am Rande. Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG dient allein der Finanzierung des defizitären Haushalts. Wohnungen werden gewinnbringend verkauft, die Mieten liegen weit über denen gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften. Auch ist Nachhaltigkeit den Frankfurter Politikern ein Fremdwort.

Von daher rufen wir alle Bürger Frankfurts und des Umlands auf, unsere Bürgerinitiative zu unterstützen und unsere Petition gegen die Baupläne im Nordwesten Frankfurts zu unterzeichnen.

Stoppt den Landfraß, stoppt den ungehemmten Ressourcenverbrauch, stoppt die Bebauung der Frischluftschneiseße, wehrt Euch gegen eine Trabantenstadt links und rechts der A5, die keine Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger nimmt. Die Belastungen durch Elektrosmog, Feinstaub, NOX und SO2 sind viel zu hoch, als dass man dort mit gutem Gewissen Wohnungen bauen kann.

Stoppt den Unsinn, wehrt Euch gegen die Zerstörung der Natur und gegen uneinsichtige Politiker!

Aktiv gegen die Betonflut – Stoppt Frankfurts Bauwut – Wehrt euch gegen Bauwahn

Viele geben bei Wahlen ihre Stimme nicht mehr ab. Fehlendes Vertrauen in Politiker, das Gefühl nicht mehr gehört zu werden und Resignation sind die Gründe, dass viele sich nicht mehr für Politik interessieren. Die Gewährleistung der Bürgerrechte gehört zu jeder Demokratie dazu. Wir setzen uns aktiv für den Erhalt des Feldes ein – für Natur- und Umweltschutz – wir möchten den öffentlichen Dialog führen, wie wir gemeinsam leben möchten.

Bodenversiegelung – Die größte Gefahr für unseren Boden

Überall in Deutschland wird ständig gebaut: Straßen, Wohnungen, Industriegebiete. Bodenschützer fordern, den Flächenverbrauch zu stoppen.

Überall in Deutschland wird ständig gebaut: Straßen, Wohnungen, Industriegebiete. Bauen ist ein Ausdruck von Wachstum, von Erfolg einer prosperierenden Region – ohne Weitsicht.

Und weil neue Infrastruktur neue Möglichkeiten bietet, zieht sie weitere Menschen an, so dass scheinbar immer weiter gebaut werden muss. Wie eine Bremse für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung scheint da die Forderung von Bodenschützern, den Flächenverbrauch zu stoppen. Sie warnen schon lange vor der anhaltend starken Versieglung unserer Böden und kritisieren, dass bei den Bauentscheidungen, die zum Verlust von Böden führen, häufig nicht deren wichtige Funktionen bedacht werden.

Auszug aus der Sendung am Do, 21.6.2018 | 22.00 Uhr, SWR Fernsehen, jetzt anschauen:

https://www.swr.de/odysso/bodenversiegelung/-/id=1046894/did=20199496/nid=1046894/hqox96/index.html

Weitere Sendetermine

Fr, 22.6.2018 | 5:15 Uhr | SWR Fernsehen

So, 24.6.2018 | 10:45 Uhr | SWR Fernsehen

und in den anderen verbundenen Sendern.

Daniel Fuhrhop: „Macht Offenbach zu Frankfurt Südost!“

Die Frankfurter Neue Presse hat den Autor der Streitschrift „Verbietet das Bauen“ am Rande seines Vortags im Café Mutz interviewt.

Daniel Fuhrhop denkt das Thema Bauen anders als die Frankfurter Betonfraktion im Römer. Ein erfrischender Beitrag! Garantiert ohne Wahlkampfspende finanziert…

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Autor-Daniel-Fuhrhop-Macht-Offenbach-zu-Frankfurt-Suedost;art675,3006434#anker

 

Neuer Vorstoß gegen Frankfurter Baupläne im Eschborner Stadtparlament

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 Geiger hat angekündigt, einen neuen Vorstoß in der Eschborner Stadtverordnetenversammlung gegen das geplante Baugebiet zu unternehmen.
Beim ersten Versuch im Dezember 2017 hatte der Magistrat zwar zugestimmt, die Mehrheit der Stadtverordneten wollte jedoch Mike Josef noch eine Chance geben, seine Argumente vor Eschborner Publikum vorzutragen. Über diesen -wie erwartet einseitigen Vortrag Josefs Anfang Mai in Niedehöchstadt – bei dem keine Statements geduldet und kritische Fragen nicht oder nur unzureichend beantwortet wurden haben wir an dieser Stelle schon berichtet.
Die Argumente des Eschborner Bürgermeisters sind überzeugend. Das sollte jetzt auch die Mehrheit der Stadtverordneten erkannt haben. Daumen hoch für  Bürgermeister Geiger!

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/frankfurt/Am-Frankfurter-Gueterplatz-entsteht-ein-neues-teures-Wohnquartier;art675,3002776

 

Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG ist eine der drei Investoren. Trotz allem werden nur 5% der Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert, obwohl die im Besitz der Stadt Frankfurt befindliche Wohnungsgesellschaft Jahr für Jahr dicke Millionengewinne einfährt!

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/frankfurt/Am-Frankfurter-Gueterplatz-entsteht-ein-neues-teures-Wohnquartier;art675,3002776

Der folgende Kommentar bringt es auf den Punkt!

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/main-taunus-kreis/Neuer-Stadtteil-Mike-Josef-schielt-weiter-nach-Westen;art676,2981136

 Der Frankfurter Stadtplaner berichtete letzte Wochen in Niedehöchstadt über den Stand der Planungen für den umstrittenen neuen Stadtteil. Anwesend waren vor allem Vertreter der Pro-Beton-Fraktion. Kritische  Statements unsererseits waren unerwünscht und wurden unterbunden. Fazit: Eine reine Schauveranstaltung der SPD-Genossen. Hier der Presseartikel aus der FNP.

 

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/main-taunus-kreis/Neuer-Stadtteil-Mike-Josef-schielt-weiter-nach-Westen;art676,2981136