Wie wir CO2 binden, wenn wir keine Böden versiegeln

Eine Grundsatz Überlegung. Interessant, logisch und konsequent. Sehenswert. Auch für den eigenen Garten eine Bereichung.

 

 

Beton – der heimliche Klimakiller

Jetzt werden vielleicht einige bei diesem Titel denken, denen ist aber auch jedes Thema recht, um das Bauvorhaben zu verhinden. In diesem Beispiel wird aber etwas größer Gedacht. Ich wusste auch nicht um den Zusammenhang zwischen Zementherstellung und CO2 Ausstoß; Zeit ertwas dazu zu lernen.

Wer könnte es uns plausibler erklären, als Prof. Lesch, den wir aus verschiedenen TV-Formaten kennen. Lt. Prof. Lesch emittiert  1 Tonne Beton bei dessen Herstellung 870 kg CO2. Die jährliche weltweit produzierte Menge Beton entspricht dem 3-4 fachen der weltweit durch den Flugverkehr pro Jahr ausgestoßenen CO2 . (vergl. Schiffsverkehr etwas mehr CO2 als Flugverkehr)

Zum Verständnis: Ein Würfel 1 x 1 x 1 Meter Normalbeton hat eine Trockenrohdichte zwischen 2 und 2,6 Tonnen pro Kubikemeter; wiegt im Mittel ca. 2,3 Tonnen und ist für ca. 2,3 x 870kg = ~ 2 Tonnen CO2 Emissionen verantwortlich.

 

Wollen wir uns einmal vorstellen, wie viel Beton im gewünschten Neuen Baugebiet verwendet würden oder wird Euch auch schlecht bei dem Gedanken? Wenn wir nun die durch die Rodung und Versiegelung wegfallende CO2 verwertende Eigenschaft der Nutzpflanzen mitberechnen würden, potenziert sich das Umwohlsein. Natürlich wird in der Welt immer gebaut werden. Aber alternative Baumaterialen sind oft teurer. Also was wird wohl verwendet werden, wenn bezahlbarer Wohnraum aus dem Boden gestampft werden soll ?

 

Weitere Infos:

Flugzeuge und Schiffe etwa gleich auf bei Emissionen :
https://www.watson.ch/International/Klima/828235761-Flugzeuge-und-Schiffe–Die-gr%C3%B6ssten-Dreckschleudern-sind-kein-Thema-am-Pariser-Klimagipfel

 

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-zement—der-heimliche-klimakiller-100.html

 

 

Es gibt in Frankfurt genügend Leerstand für den Wohnraum, doch Frankfurt baut Luxus

Es gibt in Frankfurt genügend Leerstand für den Wohnraum, der tatsächlich gebraucht wird , der genutzt werden kann und auch dringend sollte!
Aber die viel zu oft zitierten „Krankenschwestern und Polizisten“ haben wieder einmal das Nachsehen. Ist das schon Wählerbetrug ? Denn

Oberhalb vom Günthersburgpark soll ein neues Luxusquartier gebaut werden,

und mit diesem Bauprojekt sollen dann mal wieder keine Wohnungen (für siehe oben) entstehen, die wir uns leisten können, und auch keine Wohnungen , die vermietet werden.
 
Vor allen Dingen soll eben auch ein ziemlich ursprüngliches Stück Natur  weichen- und zwar komplett zerstört , egal was sie uns sagen.

 

 

 

 

Teil 8 – LANDSCHAFTSSCHUTZ

Erhalt der Blickachsen

Bereits im Jahr 2008 umfassten Landschaftsschutzgebiete lediglich noch 28% der Fläche der gesamten Bundesrepublik. Gegenüber den vorangegangenen Jahren hat sich damit das Areal der Landschaftsschutzgebiete deutlich verkleinert. Dieser negative Trend begründet sich maßgeblich darin, dass just das Land Hessen bereits große Teile seiner bestehenden Landschaftsschutzgebiete im Zuge von Neubebauungen aufgehoben hat. Auch das zuletzt entwickelte Stadtviertel „Frankfurt Riedberg“ ist auf einstigem Landschaftsschutzgebiet gebaut worden.

Aufgrund der großen Bedeutsamkeit von Naherholungsgebieten für die gesamte Bevölkerung im Umkreis von Ballungsgebieten ist es von immenser Bedeutung, dem weiteren Schwund der Landschaftsschutzgebiete Einhalt zu gebieten.

Die Ausweisung eines Gebietes zu einem Landschaftsschutzgebiet erfolgt nach den Voraussetzungen der Rechtsverordnung des jeweiligen Bundeslandes. Die Landschaftsschutzverordnung regelt, die genaue Ausdehnung eines Gebietes sowie den besonderen Schutzzweck, um den Erhalt der unter Schutz gestellten Landschaft zu gewährleisten. Der neue Landesentwicklungsplan schützt die Flächen vor einer Bebauung.

BEWAHREN DER KULTURLANDSCHAFT

  • Erhalt der natürlichen Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts
  • Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen sichern
  • Bewahren des hergebrachten Landschaftsbilds

 

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen
Projektidee und Kreation – Feldpartisan

Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Lutz Katzschner

Der Vortrag von Prof. Dr. Lutz Katzschner am 16.10. 2018 im Titusforum in der Nordweststadt war überaus interessant. Er selbst war bislang allerdings nicht über die vielen anderen Beschränkungen informiert, die den geplanten Stadtteil ebenfalls für eine Bebauung diskreditieren. 

Folgende Punkte aus seinem  Vortrag habe ich mir notiert, die ich als wichtig erachte:

 

Der Klimawandel ist wissenschaftlich belegt!

Die Wetterextreme nehmen zu, dies kann zu exponentiellen Steigerungen des Temperaturanstiegs gerade in Städten führen, da dort eine ungleich höhere Gebäudemasse vorhanden ist. Die derzeitige Diskussion über den weltweiten Temperaturanstieg ist leider irreführend.

Die Wissenschaft geht mittlerweile von einem Anstieg von 4 Prozent aus, in der politischen Diskussion spricht man dagegen noch von einem vergleichsweise harmlosen Anstieg von 1,5 bis 2 Prozent! 

 

Weitere Phänomene sind auftretender Starkregen und lang anhaltende Trockenheit mit den bekannten Folgen. 

 

Für die Stadtpolitik gilt es die Folgen des Klimawandels einzuschätzen und erforderliche Maßnahmen umzusetzen!

 

Regionales Klima:

Die Frischluftströme nach Frankfurt kommen über den Main, die Nidda und den Taunus. Auf den Feldern (Kaltluftentstehungsflächen) kühlt sich die Luft nach Sonnenuntergang stark ab, im Gegenteil zur Stadt, da die Gebäude und Straßen die Hitze lange speichern.

Die Taunuswinde sind nicht besonders stark, treffen dann aber auf die Luftströme an der Nidda und sorgen für eine Abkühlung in den umliegenden Stadtteilen. 

 

Für die Planungen von Baugebieten sei es daher wichtig, erst einmal die Auswirkungen auf das Mikroklima gründlich zu untersuchen. Dabei sollten die Strömungen nicht nur am Computer simuliert sondern die bestehenden Strömungen durch Messungen bestimmt werden!  Nur so sind verlässliche Aussagen möglich.

 

Die von der Stadt aufgezeigten Flächenkorridore zur Bebauung seien für ihn nicht nachvollziehbar. Erst müsste dort gemessen und aufgrund der Ergebnisse dann die Planung erfolgen. Alles andere wäre nur Stückwerk und die Klimaforscher könnten wie so oft nur noch nachbessern…

 

Für Frankfurt wurden im laufenden Jahr (bis zu 31.08.) 46 Sommertage gemessen. Ein neuer Rekord waren dabei 12 Tage hintereinander mit mehr als 30 Grad Celsius. 

Für die Zukunft muss mit einem Anstieg auf 58 bis 72 Sommertage (= 25 Grad oder mehr) gerechnet werden. 

Für bestehende Hotspots können die Folgen des Klimawandels nur durch Maßnahmen wie Bepflanzung und Beschattung abgemildert werden.

 

Sein Fazit lautet: 

Lebenswertes Frankfurt heißt: 

Hitze- und Luftbelastung vermeiden, Frischluftzufuhr erhalten!

 

In der anschließenden Diskussion meldete sich auch der seinerzeit für den Frankfurter Grüngürtel Verantwortliche, Prof. Till Behrens, zu Wort.

Er berichtete von dem Glücksfall für Frankfurt in den 60er Jahren, das als eine von drei Städten weltweit mit Nato-Geldern eine aufwendige Untersuchung der klimatischen Gegebenheiten für die Stadt durchführen konnte.

Er sagte, dass die Politik, abgesehen von der Anlage des Grüngürtels um Frankfurt, leider überhaupt keine Konsequenzen daraus gezogen hat.

Im Gegenteil wurden die Erkenntnisse nicht beachtet und mittlerweile sogar Korridore für die Frischluft zugebaut.

Sein Fazit: Jetzige Planungen sind absolut falsch, die Stadt Frankfurt hat die letzten 50 Jahre bezüglich der klimatischen Anforderungen verpennt!

Ihr/ Euer

Heinz Rühl

Erkenntnis vom „Tag des Bodens“ – Der Boden ist zu gut für eine Bebauung

Letztes Wochenende, am „Tag des Bodens“, stand es im Mittelpunkt: das Areal am Maislabyrinth in Weißkirchen. Ein Experte attestierte dem Boden eine hohe Qualität. So erreichte er bei einer Schätzung 82 von insgesamt 100 Punkten.

In einem begehbaren Bodenprofil zeigt u.a. Experte Bernd Jäger die unterschiedlichen Schichten des wasserspeichernden Lößlehmbodens vor den Toren Frankfurts. Und trotz anhaltender Dürre geht den Pflanzen gut. Eine externe Bewässerung ist – auch auf längere Sicht – nicht notwendig.

Lesen Sie hier den Bericht dazu aus der Taunus Zeitung.

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Heimatboden-Mitbegruender-Josef-Ruehl-Unsere-Boeden-sind-zu-wertvoll;art675,3059633

Der folgende Artikel mit Karl-Josef Rühl als Interviewpartner wurde gestern in der FNP veröffentlicht!

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Heimatboden-Mitbegruender-Josef-Ruehl-Unsere-Boeden-sind-zu-wertvoll;art675,3059633

 

 

Kein Betongold

Landwirte müssen eine faire Chance auf ihre Ackerflächen behalten.

 

Aufgrund von Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt, unsere Währungen verlieren immer mehr an Wert – stehen immer mehr Ackerflächen als rentable Landschaftsschutzgebiete im Fokus von Investitionen. Die Bauindustrie boomt. Die Landwirte werden enteignet und verlieren ihre Existenz. Der unmittelbare und mittelbare Erwerb landwirtschaftlicher Flächen durch nicht-landwirtschaftliche und überregionale Investoren gehört verboten!
 
Während die Bauern in naturnahen Kreisläufen denken, ist die Gier der Bauindustrie brutal und dauerhaft zerstörerisch.
 
Wir fordern den Bund dazu auf, die erleichterte Ausweisung von Flächen im Außenbereich zurückzunehmen.

 

Frankfurt bewirbt ein grünes Image – und will gleichzeitig letzte Landschaftschutz-Gebiete für immer zerstören ?

Wie hätten wir es denn gerne für unsere Kinder und Kindeskinder ? Der bürgerliche Einsatz für den Erhalt des Feldes wird sich für alle lohnen.

Die Stadt Frankfurt bewirbt ein grünes Image und will gleichzeitig ihre letzten Landschafts –Klima – Wasserschutz – Vogelschutz Gebiete für immer und ewig zerstören.
 
Die Zerstörung der Natur und das Artensterben sind nicht nur ein ökologisches Drama, sondern auch ein ökonomisches.
 
Natürliches Kapital ist immer die beste Investition.

Regionale Produkte: Nachhaltigkeit statt Import

 
Regionale Produkte sind bei den Verbrauchern beliebter denn je.
Der Import und Transport von Lebensmittel rund um den Globus, Flugware aus Übersee fördern den Klimawandel, die Abholzung der Regenwälder und den Hunger in der Welt. Bewusster Konsum, auf Saisonalität und Regionalität bei Lebensmittel zu achten ist Wertschätzung und ein Gegengewicht zur allgemeinen Lebensmittelverschwendung.
Auf unseren Böden lässt sich fast alles anbauen, heute Futtermittel für die Nutztiere und morgen Getreide und Gemüse für die Region. Die Stadt Frankfurt wirbt vollmundig mit Genuss von nah und der Direktvermarktung frischer regionaler Produkte, will nun aber den letzten Bauern das Land enteignen und ihre Existenz komplett vernichten.
 

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Für die Bewohner der Stadt bleibt kein Raum

Für die Bewohner der Stadt bleibt kein Raum. Verödete Betonschluchten und teure gesichtslose Neubauquartiere werden lieblos aus dem Boden gestampft.
 
Schaut Euch doch den Riedberg an ! Die Mieten sind kaum bezahlbar. Der Umbau der Stadt ist in vollem Gang – Gentrifizierung par excellence.

 

Beschützt den belassenen Freiraum ohne Kommerz und helft mit für den Erhalt der Offenflächen

Der Frankfurter Raubbau am Naturgut Wasser

Der vorsätzlich mangelhafte Grundwasserschutz und die stets neuen Forderungen des Rhein-Main-Gebietes nach mehr Grundwasser aus dem Vogelsberg bedeutet einen Raubbau am Naturgut Wasser.
 
Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg alarmiert: Eine neue Wasserpolitik ist dringend erforderlich. Der Wasserraubbau muss dringend gestoppt werden.  
 
Naturschutzverbände fordern OB Feldmann seit geraumer Zeit auf, dass die Stadt Frankfurt möchte ihre Versprechen umgehend einlösen, statt den Naturraum des Umlands wissentlich rigoros zu zerstören.
 
Mehr Stimmen dazu:

Ignoranz bei den Problemen um die Wasserbeschaffung im Rhein-Main-Gebiet

Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg e.V. (SGV) weist den Ballungsraum schon seit längerem darauf hin, dass er künftig mit weniger Fernwasser aus dem ländlichen Raum zurechtkommen muss, da die Grundwasserneubildung teilweise dramatisch abnimmt. Ernsthaft darauf reagiert haben Frankfurts Obere darauf bislang nicht.
 

Offener Brief der Schutzgemeinschaft Vogelsberg e.V.

Frankfurt baut –Wo aber bleibt das Zweite Leitungssystem? Naturschutzverbände fordern, dass die Stadt ihre Versprechen umgehend einlöst und dass das Regierungspräsidium Darmstadt jetzt handelt.

 

Schutzgemeinschaft Vogelsberg begrüßt Reform der Wasserversorgung

Dem Ausufern der Fernwasserversorgung des Rhein-Main-Gebietes müsse endlich ein Riegel vorgeschoben werden, auch weil der Klimawandel die Grundwasserspiegel sinken lasse. Das meinen die Schutzgemeinschaft Vogelsberg (SGV) und ihre Mitgliedsverbände. Sie begrüßen es daher sehr, dass sich das Hessische Umweltministerium zu einer Reform der Wasserversorgung des Ballungsraumes durchgerungen habe.

 

 

Wie nah darf der Strommast am Wohnhaus sein? Alzheimer und Leukämie lassen grüßen

In der Debatte um den Abstand zwischen Wohnhäusern und Stromtrassen plädiert nun auch ein sog. „Fachmann“ und zeitglich auch noch Bauträger (hört !)  für „eine Prüfung im Einzelfall“.

Dass ein Gutachten ja gerne im Sinne des Auftraggebers ausfallen wird, weiss jedes Kind mittlerweile.

Daher kann man nicht von objektiver Prüfung sprechen, zumal ein Investor je gerade auf die Bebauung setzt und sicher kein Gutachten sehen möchte, welches ein Bauen unterbinden würde – oder wer glaubt an den Weihnachtsmann ? Der Stadt Frankfurt kommt dieser Nebelkerzenwerfer jedenfall gut zu pass.

Eine Debatte (oder Posse?)  entwickelt sich , hoffentlich nicht zur farce.

Die FNP schreibt dazu in Ihrem Artikel:

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wie-nah-darf-der-Strommast-am-Wohnhaus-sein;art675,3028212

Etwas mehr Hintergrundwissen für Interessierte:

http://www.hochspannungsleitung.info/gefahr-hochspannungsleitungen/

https://www.ibes-gegen-elektrosmog.de/83-1-Krank-wegen-einer-Hochspannungsleitung.html

https://www.derwesten.de/wirtschaft/wie-hochspannungsleitungen-die-gesundheit-gefaehrden-id6574671.html

 

Weitere Artikel auf dieser Seite zum Thema : Hochspannung

 

Für den Erhalt der Lebensgrundlagen

 

Böden, Wasser und Frischluft sind die wichtigsten Lebensgrundlagen der  Menschen.  Ein nachhaltige Umgang und ihr Schutz sind unverzichtbare dringlichste Aufgaben unserer Generation. Der Expansionsdruck – Wachstum über alles – der Stadt Frankfurt auf die Region kann die natürliche Lebensgrundlage erheblich gefährden. Es gibt eine unmittelbare Wechselwirkung zwischen der Versiegelung von Böden, der Wasserressourcen und der Luftqualität. Bodenschutz ist Klimaschutz.

 

Naherholungsgebiet für tausende Frankfurter – die drohenden Umweltverbrechen der Stadt Frankfurt

Naherholungsgebiet für tausende Frankfurter

Vor allem in der heutigen Zeit sind Naherholungsgebiete von besonderer Relevanz, da die Gesellschaft in ihnen die Möglichkeit findet vom treibsamen Alltag in der Stadt zu regenerieren. Sowohl die frische Luft, als auch die unberührte natürliche Landschaft tragen ungemein zur mentalen Erholung bei.

So auch die Felder zwischen Weißkirchen/Oberursel und Steinbach, die nun im Rahmen des neu geplanten Stadtteils der Stadt Frankfurt bebaut werden sollen.

 

 

Meteorologe warnt: Frankfurter „Stadtklima wird unter dem neuen Stadtteil leiden“

Der Wind bläst bei uns nun mal aus Westen. Was schon mit gesundem Menschenverstand und zusätzlich anhand der Luftbahnen Karte aus dem Buch Frankfurter Grüngürtel Konzeption schnell nachvollziehbar war, wird nun zum Thema :

Sollte im Frankfurter Nordwesten ein neuer Stadtteil gebaut werden, wäre das auch in der Innenstadt zu spüren. „Es wird dadurch wärmer und stickiger“, sagt Lutz Katzschner, Autor des Frankfurter Klimaplanatlasses. Der Klimaforscher aus Kassel stellte seine Bedenken bei einer Podiumsdiskussion in Praunheim vor.

Bis in die Innenstadt hinein könne es wärmer und stickiger werden.  

„Wenn größere Flächen zugebaut werden, hat das immer auch Auswirkungen auf die angrenzenden Gebiete.“

 

Original Taunus Zeitung Artikel lesen:

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/frankfurt/Meteorologe-warnt-Stadtklima-wird-unter-dem-neuen-Stadtteil-leiden;art675,3012576

 

Wo es um Grund und Boden geht

In dieser Woche gab es eine wegweisende Entwicklung in  München.

Die Stadt sieht von der geplanten SEM im Münchner Norden ab. Die Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merck erklärt das Wesen einer SEM wie folgt:  „Idealerweise führe die Ausrufung einer SEM dazu, dass gemeinsam mit den Eigentümern geplant und schließlich verbindliche Verträge über das weitere Vorgehen geschlossen werden. Dann sei die SEM unnötig und somit offiziell vom Tisch. Ziel einer SEM ist es also, sich selbst unnötig zu machen. Und damit auch Enteignungen, zu denen es daher praktisch nie komme.“

Offensichtlich halten sich weder die Verantwortlichen in München und Frankfurt an solche Vorgaben…

hier geht es zu den;Artikeln in der SZ

http://sz.de/1.4008507

Stadt München verzichtet  auf Enteignung

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neues-stadtviertel-stadt-verzichtet-auf-enteignungen-im-muenchner-norden-1.4003694

BUND Hessen und Hessischer Bauernverband fordern:

Der Flächenverlust im Offenland muss gestoppt werden!

Eine ungewöhnliche Situation führt zu ungewöhnlichen Allianzen.

Wer hätte jemals daran gedacht, dass zwei so unterschiedliche Gruppen erkennen, dass sie im gleichen Boot sitzen.

Vielleicht kommem auch noch andere zum gleichen Schluss und wandeln sich vom Saulus zum Paulus. Hoffen wir das ihnen die Erleuchtung zu teil wird.

Denn was unterscheidet Trumps Kohlepolitik von der Zerstörung unserer wertvollen Ackerböden und der Vernichtung des Regenwaldes?

Nichts!

Die Trumps, Feldmanns und Josefs usw., gehören alle der gleichen Spezies an. Sie sind Dinosaurier, die durch nichts aufzuhalten sind, außer durch eine Katastrophe.Sie werden erfolgreich sein und sich und uns zu Tode siegen.

https://www.hessischerbauernverband.de/flaechenverlust-im-offenland-hbv-u-bund

 

 

 

Rettet das Land – Ballungsräume aktiv entschärfen, kein Mega-Stadteil notwendig

1,5 Millionen Wohnungen im ländlichen Raum stehen leer. Wir können es uns nicht leisten, ganze Regionen abzuhängen.  Man darf die Menschen nicht mit für kurze Zeit sozial begünstigtem Wohnraum in die Ballungsräume locken. Das führt in großen Städten zu starken sozialen Problemen.

In Frankfurt wären beispielweise ca. 10 tausend Wohnungen durch Ausbau von Dachgeschossen zu realisieren – ohne nur 1 m² Land zu bebauen. Eine heterogene soziale Durchmischung fördert auch Integration und Akzeptanz.

 

 

Landflucht in Hessen, abgehängte Regionen contra Urbanisierung

Die ländlichen Regionen  sind enorm wichtig für eine optimale Entwicklung der Rhein-Main Metropolen; beinahe jeder Euro, der auf dem Land  investiert wird, kommt auch Frankfurt zugute.
 
Bundesweit 1,7 Millionen Menschen haben in den letzten 10 Jahren die Dörfer verlassen und sind in die Städte gezogen. Fehlende Infrastruktur und kaum nennenswerte Investitionen in den ÖPNV sind Mitverursacher.
 
Gerade für junge Familien ist Wohnraum auf dem Land noch erschwinglich und attraktiv – wäre da nicht die mangelhafte Anbindung. In der Stadt hingegen warten Lärm, Smog, Abgase, Feinstaub, Wüstenklima im Sommer und Stress, wohin das Auge reicht.
 
Was gibt es schöneres, als mit den Kindern durch noch intakte Natur zu tollen ?

Flächenfraß Frankfurt trotz Leerstand – Verfehlte Stadtplanung statt Bodenschutz

„Gebt her euren Boden, gebt her eure Schuh …lalalala.“ –  Ja wie sieht es denn nun mit dem Gleichheitsgrundsatz in Deutschenland aus. Wie gleich ist man denn als Privatmann wenn Grundeigentum weggenommen werden darf, wenn gleichzeitig Büroflächen leer stehen?

 

 

Schon seit vielen Jahren ist die Stadt Frankfurt ist Ihrer Pflicht zum Ausweis von ausreichenden Siedlungsflächen nicht nachgekommen. Bereits im Vorfeld der SEM Riedberg war es auch nicht anders.

Frankfurt ist nun einmal die Hauptstadt des Leerstands von Büroflächen.

In den letzten Jahren hat man nur ungenügende Maßnahmen zu einer Nachverdichtung in den bestehenden Siedlungsgebieten unternommen.

Und dann behauptet die Stadt noch frech, sie hätte schon 200 verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung von Wohnraum untersucht. Wo sind denn die belastbaren Unterlagen dazu? Wir glauben kein Wort, so lange kein Beweis dazu vorliegt.

Und wenn es so wäre, siehe vorherigen Beitrag, warum schafft man keine Wohnflächen wie dort geschildert wird. Warum lehnt man das ab ?

Die für den neuen Stadtteil vorgesehenen Bebauung widerspricht den immer noch gültigen Vorgaben zum Landschafts- und Naturschutz. Dieser Schutz müsste zuerst aufgehoben werden. Wenn die aber so kommen sollte, was können wir dann auf einen solchen den Schutz unserer Natur geben ? Wieviel Vertrauen will man noch verspielen ? Wir sind sind auf den Ausgang dieser Schwindelorgie gespannt.

In den nächsten 2 Jahrzehnten könnten sich die Zahl der Deutschen die unter Hochwasser leiden versiebenfachen

„In den nächsten 2 Jahrzehnten könnten sich die Zahl der Deutschen die unter Hochwasser leiden versiebenfachen. Deutschland sei neben der USA auf die zunehmende Gefahr erstaunlich schlecht vorbereitet“, so das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung.

Für Deutschland würde das mehr Platz für Flüsse, höhere Deiche und Verzicht auf Besiedelung bedeuten.

Forscher warnen: Die Politiker sollten ihre Klimaziele nicht aufgeben sonst könnten die Klimakatastrophen in Deutschland noch ganz andere Ausmaße annehmen.

Quelle: ARD Tagesschau 11.01.2018 

Details aus dem PIK Report No. 17 :
Punkt 2.3 , Analyse zum Zusammenhang von zunehmende Flächen Versiegelung und Hochwasserschäden

Rettet die Dörfer

Stoppt die Landflucht, rettet die Dörfer. Stoppt den Raubbau an unseren Ackerflächen.

Lesen Sie hierzu den Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung vom 29. Mai, also noch vor Bekanntgabe der Frankfurter Pläne!

https://www.sueddeutsche.de/bayern/wir-halten-zusammen-die-innenentwickler-1.3804730

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kommentar-rettet-die-doerfer-1.3524177

Ein Dörfer-Soli muss her

Die ländlichen Gegenden brauchen vor allem vier Dinge: Einen schnellen Ausbau der Breitbandnetze, einen besseren Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zu staatlich finanzierten Sammeltaxis am frühen Morgen und am späten Abend. Wichtiger noch sind exzellente Kitas und Schulen, die Familien Lust aufs Land machen und für die Eltern die Last täglicher Pendelfahrten in Kauf nehmen.

Das kann und soll ein Soli für die Dörfer leisten.

Es ist Zeit, dass man ihnen im Zweifel den Vorzug vor den Städten gibt, die bekanntlich mit lauter Stimme klagen. Das Geld ist schließlich da.

 

 

Buchempfehlung: Frankfurter Grüngürtel, mit Nachweis der Luftbahnen

Auf der Basis lufthygienisch-meteorologischer Modelluntersuchungen entwickelte Till Behrens 1970/71 die »Stadtentwicklungskonzeption Grüngürtel mit grüner Mainquerspange, Museumsufer, Randbebauung und Verkehrsbündelung«.

Die Hessische Landesregierung zeichnete sie als »Rahmengebendes Gesamtkonzept für Frankfurt« aus.

Karten der Luftströmungen belegen die Notwendigkeit, dieses Gebiet dringend vor Bebauung zu schützen – will Frankfurt nicht den Hitzetod sterben.

 

DETAILS zum Inhalt

Auf der Basis lufthygienisch-meteorologischer Modelluntersuchungen entwickelte Till Behrens 1970/71 die »Stadtentwicklungskonzeption Grüngürtel mit grüner Mainquerspange, Museumsufer, Randbebauung und Verkehrsbündelung«. Die Hessische Landesregierung zeichnete sie als »Rahmengebendes Gesamtkonzept für Frankfurt« aus.

Engagierte Bürger brachten es bis zur Übernahme durch die Stadt. Politiker grenzten bei der Übernahme Bürger und Urheber aus und erreichten, dass derzeit weder ausreichender Urheberrechtsschutz für alternative Stadtplanungskonzepte besteht, noch Bürger solche realisieren können.

Eine sinnvolle Umsetzung scheiterte dann zum Nachteil der Bürger an Kapitalinteressen und Selbstinszenierung der Politiker. Der Band dokumentiert in Wort und Bild den Versuch von Bürgern, ihre Stadt wieder zu einer Wohnstadt zu machen.

KOMMENTAR

Der erste Eindruck und die Fülle der Informationen ist überwältigend. Es wurden viele Detailinformationen mit viel Sorgfalt recherchiert und zusammengestellt. Insbesondere die von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) in Abrede gestellten Verläufe der Frischluft über die Felder an der A5 *) sind hier original dokumentiert und für jedermann nachlesbar :

 

Definitiv bezieht Frankfurt seine Frischluft und Kaltluft den überwiegenden Teil des Jahres aus diesem Gebiet.

Daran wird auch Städteplanung nichts ändern können. Es zu bebauen ist wäre eine der größten politischen,  ökonomischen und ökologischen Dummheiten, die begangen werden können.

Zum Inhaltsverzeichnis

https://reimer-mann-verlag.de/controller.php?cmd=detail&titelnummer=302679&verlag=3

Sofort lieferbar. Erschienen September 2016 im Gebr. Mann Verlag – Herzlichen Dank!

Der Herausgeber:
Bereits seit 1977 vergibt die Aktion Plagiarius e.V. jährlich den Negativpreis „Plagiarius“ an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen. Der Verein prangert Einfallslosigkeit und Dreistigkeit von Nachahmern an, die Profit aus kreativen Ideen und innovativen Produkten anderer schlagen.

 

*) Aussage innerhalb der Info in der Bauausschuss Sitzung Oberursel 2017, „die Frischluft käme aus der Wetterau…“

 

Herzlichen Dank an den Gebr. Mann Verlag für die zur Verfügung Stellung von Rezessionsmaterial.