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Statement zu den Zielen der BI und dem Landverkauf eines Frankfurter Bauern

Liebe Leserinnen und Leser,

wir möchten an dieser Stelle auf den Landverkauf eines Frankfurter Bauern an die Stadt Frankfurt eingehen.

Der Landverkauf ändert nichts an den Zielen unserer Bürgerinitiative!

  • Wir sind für den Erhalt der landwirtschaftlich genutzten Flächen, da diese unabdingbar für die regionale Versorgung mit Lebensmitteln sind.
  • Die Qualität der Böden und ihre besondere Eigenschaft Wasser zu speichern und bei Bedarf (Trockenheit) an die Pflanzen abzugeben, sind von unschätzbarem Wert. Es wäre ein absoluter Frevel, wenn diese Böden bebaut und somit für immer und ewig zerstört würden
  • Wir sind gegen die Zerstörung der Frischluftschneise. Prof. Katzschner hat erst vor kurzem auf den enormen Einfluss der Taunuswinde auf das Klima und die Temperaturen in den nordwestlichen Stadtteilen hingewiesen.
  • Wir bezweifeln aufgrund der vielfältigen Belastungen des Planungsgebiets mit Feinstaub, Stickoxiden, Kohlendioxid, Elektrosmog und Lärm, dass an dieser Stelle lebenswerter Wohnraum geschaffen werden kann. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall.
  • Wir arbeiten mit dem BUND an einer ökologischen Aufwertung des Gebiets. Es wurden bereits zahlreiche Blühstreifen und Lerchenfenster angelegt. Die landwirtschaftliche Nutzung der Wegränder wird stark reduziert, damit diese als Korridore für Insekten, Vögel und heimische Tiere zur Verfügung stehen!
  • Für die Anwohner sind die Felder und Auen von jeher ein schönes Naherholungsgebiet, welche auch intensiv genutzt werden. Radfahrer, Jogger, Spaziergänger schätzen die Nähe zu ihrem Zuhause! Das muss für alle so erhalten bleiben.

Wir stellen fest, dass sich die Frankfurter Politiker und Stadtplaner einen feuchten Kehricht um die Interessen der Landwirtschaft und der bereits dort lebenden Bevölkerung kümmern!

Frankfurter Monopoly

Die Frankfurter spielen Monopoly! Sie versuchen mit allen legalen und weniger legalen Mitteln an die Äcker zu kommen. Da spielt es keine Rolle, ob es sich um Landschaftsschutzgebiete, Ausgleichsflächen für den Riedberg, Frischluftschneisen oder sonstiges handelt. Ich habe den Eindruck, da gibt es eine unheilige Allianz zwischen Politik und Wirtschaft. Eine Hand wäscht die Andere, Klüngel zwischen den Parteien, Finanztransaktionen zur Sanierung maroder Wohnungsbauunternehmen…

Der Bürger ist der dumme, der wird nicht für ernst genommen.

Potentiale noch nicht ausgeschöpft

Frankfurt hat noch viel Potential für Wohnungsbau durch Aufstockungen, Behebung von Leerstand, Umwidmung von Büroflächen. Auch durch den Ausbau des ÖPNV und eine bessere Anbindung der Regionen kann der Druck von der Stadt genommen werden.
Frankfurt ist kein Selbstläufer, es ist auf die Ressourcen der umliegenden Kommunen angewiesenen!

Großmannssucht
Ich habe den Eindruck, dass sich Frankfurt hier zu weit aus dem Fenster lehnt. Es wird Zeit, dass der Großmannssucht ein Ende gesetzt wird.
Alles hat Grenzen, auch Frankfurt! Und die sind einzuhalten!

Wir werden alles tun, dass Frankfurt den Rubikon (die A5) nicht überschreiten wird!

Warum es nicht hilft, dass immer mehr Wohnungen gebaut werden

Der Architekt und Buchautor Daniel Fuhrhop hat ein Interview mit der Huffington Post zum Thema Bauen gegeben. Sein Credo lautet:

Bauen, Bauen, Bauen hilft nicht gegen Wohnungsmangel!

Im Gegenteil – Neubau schadet:
Die teuren Neubauten verteuern auch die Altbauten: Die Mieten steigen, denn jeder neue Vertrag geht in den Mietspiegel ein. Obendrein verschwinden durch „Wohnparks“ die echten Parks, das letzte Grün in den Großstädten.

https://www.huffingtonpost.de/daniel-fuhrhop/studenten-wohnungen-bauen_b_18520428.html?ncid=other_facebook_eucluwzme5k&utm_campaign=share_facebook&fbclid=IwAR3poind5ZB7qY4ixlh1j3Xf6BoDohw94zfr-X-ocVF-ZmimivEpk24906M

Frankfurter Politiker verschwenden erneut Steuergelder

Der lockere und verschwenderische Umgang mit Steuergeldern durch den Frankfurter OB Feldmann und die grüne Umweltbeauftragte Heilig fand jetzt Einzug in das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes.

OB Feldmann hat im Alleingang einen Hauptstadtbeauftragten installiert.

Frau Heilig verantwortet die Grünen Zimmer, statt sich gegen die geplante Zerstörung der Frischluftschneise zu positionieren.

„Als Geldverschwendung wertet der Steuerzahlerbund auch die „Grünen Zimmer“ in Frankfurt. Um für besseres Stadtklima zu sorgen, hat sich Frankfurt sieben schattenspendende Sitzgelegenheiten aus Stahl geleistet. Sie sind unter anderem mit Lavendel, Erdbeeren, Kiwi, Gräsern und Wein bepflanzt. Fast eine halbe Million Euro habe das die Mainmetropole gekostet. „Auf derlei PR-Maßnahmen mit mikroskopischer Wirkung hätte man besser verzichtet“, findet der Verein. „

Dieser Einschätzung kann man/frau nur zustimmen!

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurts-berlin-buero-landet-schwarzbuch-steuerzahlerbunds-10519847.html

Teil 5: FINANZAUSGLEICH

Hessen stärken

Das Land Hessen hat den kommunalen Finanzausgleich neu geregelt. Frankfurt plädiert wie immer auf einen Sonderstatus und hat bereits schon erfolgreich nach verhandelt. Doch wer mehr Gerechtigkeit will, der muss umverteilen und auch einigen etwas wegnehmen.

Frankfurt – dessen Steuereinnahmen stetig steigen – verbleiben nach Abzug der neuen Solidaritätsumlage für finanzschwache Kommunen immer noch 25 Prozent mehr in der Kasse als anderen kreisfreien Städten. Dennoch klagt die Stadt Frankfurt gegen die neue Regelung.

Die Kommunen, deren Ressourcen das mächtige Frankfurt nur zu gerne für sich in Anspruch nimmt (beispielsweise Wasser aus dem Ried und dem Vogelsberg, Energie, Lebensmittel aber auch Mülldeponien, Klärwerke etc.) sollen auf der anderen Seite zusätzlich auch noch finanziell benachteiligt werden. Das ist im höchsten Maße unsolidarisch und unsozial!

 

STADT UND LAND 

# Benachteiligung ausgleichen

# Mehr Gerechtfertigt durch Umverteilung

# Gemeinwesen gestalten gegen die Verödung des gesamten Landes

 

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen
Projektidee und Kreation – Feldpartisan

 

Der Hambacher Forst lässt grüßen

Der Hambacher Forst ist überall!

Die ungehemmte Versiegelung von Flächen und der Raubbau an der Natur, wie dies derzeit aktuell im Hambacher Forst zu beobachten ist, sind eine erhebliche Last, die wir uns und den nachfolgenden Generationen aufbürden. Der Uhrzeiger steht schon bedenklich nahe an der Zwölf. Trotz alledem verschwenden wir unaufhörlich wertvolle Ressourcen, verpesten die Luft mit Schwefeldioxid (SO2) und Kohlenmonoxid (NOX) und versiegeln für die Nahrungsmittelproduktion besonders wertvolle Böden. Anstatt uns an den Schönheiten der Natur zu erfreuen und das Werk der Schöpfung zu hegen und pflegen, bedienen wir uns ungeniert der vorhandenen Ressourcen, bis diese aufgebraucht oder unwiederbringlich zerstört sind.

Der Hambacher Forst von Frankfurt liegt im Nordwesten der Stadt! Die Frankfurter Stadtplaner wollen dort die landwirtschaftlich genutzten Böden höchster Qualität ohne Rücksicht auf Verluste einer Retortenstadt, durchzogen von der A5, zwei Starkstromtrassen und einer Hauptgasleitung, opfern.

Den Frankfurter geht es dabei allein um den schnöden Mammon. Ohne Rücksicht auf die umliegenden Kommunen wollen sie ihre Großstadtambitionen durchsetzen. Fordern mehr vom Steuerkuchen für sich selbst, Zapfen den Leuten im Vogelsberg und im hessischen Ried deren Wasser ab und nehmen auch sonst keine Rücksicht auf die Anliegen angrenzender Städte und Gemeinden. Versorgen können Sie sich schon lange nicht mehr alleine. Auf dem Rücken der anderen Kommunen, ohne deren Ressourcen in Frankfurt gar nichts ginge, wollen Sie weiterhin ungehindert wachsen. Ihr veraltetes Credo lautet: Wachsen, Wachsen Wachsen! Und auch nicht ganz neu: Beton, Beton, Beton.

Bauunternehmer werden hofiert und deren Parteispenden gerne angenommen. Die Bürgerinteressen vertritt das Stadtparlament allenfalls am Rande. Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG dient allein der Finanzierung des defizitären Haushalts. Wohnungen werden gewinnbringend verkauft, die Mieten liegen weit über denen gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften. Auch ist Nachhaltigkeit den Frankfurter Politikern ein Fremdwort.

Von daher rufen wir alle Bürger Frankfurts und des Umlands auf, unsere Bürgerinitiative zu unterstützen und unsere Petition gegen die Baupläne im Nordwesten Frankfurts zu unterzeichnen.

Stoppt den Landfraß, stoppt den ungehemmten Ressourcenverbrauch, stoppt die Bebauung der Frischluftschneiseße, wehrt Euch gegen eine Trabantenstadt links und rechts der A5, die keine Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger nimmt. Die Belastungen durch Elektrosmog, Feinstaub, NOX und SO2 sind viel zu hoch, als dass man dort mit gutem Gewissen Wohnungen bauen kann.

Stoppt den Unsinn, wehrt Euch gegen die Zerstörung der Natur und gegen uneinsichtige Politiker!

Leben in der Kleinstadt oder auf dem Dorf bevorzugt

https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-1349.html

Einen neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten braucht es nicht. Vielmehr müssen die abgehängten Regionen endlich durch den Ausbau des schnellen Internets und weitere Infrastrukturmaßnahmen aufgewertet werden. Diese Maßnahmen bremsen dort den Aderlass an Arbeitsplätzen und nutzen die bereits vorhandenen Ressourcen.

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Regionale Produkte: Nachhaltigkeit statt Import

 
Regionale Produkte sind bei den Verbrauchern beliebter denn je.
Der Import und Transport von Lebensmittel rund um den Globus, Flugware aus Übersee fördern den Klimawandel, die Abholzung der Regenwälder und den Hunger in der Welt. Bewusster Konsum, auf Saisonalität und Regionalität bei Lebensmittel zu achten ist Wertschätzung und ein Gegengewicht zur allgemeinen Lebensmittelverschwendung.
Auf unseren Böden lässt sich fast alles anbauen, heute Futtermittel für die Nutztiere und morgen Getreide und Gemüse für die Region. Die Stadt Frankfurt wirbt vollmundig mit Genuss von nah und der Direktvermarktung frischer regionaler Produkte, will nun aber den letzten Bauern das Land enteignen und ihre Existenz komplett vernichten.
 

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Diskussion im Café Mutz mit Daniel Fuhrhop – Verbietet das Bauen

Bitte vormerken – kommenden Montag im Café Mutz ‼

Warum Frankfurt keinen Neubau braucht.
Ein Abend mit Daniel Fuhrhop- Verbietet das Bauen

Es wird sicher voll .

Montag, 14. Mai, 19.00 Uhr (VB): „Warum Frankfurt keinen Neubau braucht. Gründe gegen Bauen und Alternativen zum Flächenfraß der Stadt Frankfurt“,
Veranstalter & Ort: Café Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt/Main.

Profitgier exportiert Hunger

Schon heute benötigt Deutschland die doppelte seiner Landwirtschaftlichen Nutzfläche um die derzeitige Einwohnerzahl gegenwärtig mit Lebensmitteln versorgen zu können. Derweil wird täglich eine Fläche von 70 Fußballfeldern versiegelt, der Landwirtschaftlichen Nutzung für immer entzogen. Laut BUND vergrößern Städte und Kommunen mit immer neuen Flächenversiegelungen von Neubaugebieten zunehmend die Abhängigkeit der EU von Nahrungsmittelimporten aus den Entwicklungsländern und exportieren so den Hunger dorthin. Die EU nutzt derzeit außerhalb Europas bereits rund 640 Mio. Hektar Land. Das ist eineinhalb Mal so viel wie die Landesfläche aller 28 Mitgliedsstaaten zusammen

Ballungsgebiet Rhein Main – Frankfurt Wachstum

 

Durch die ungebremste Expansion der großen Städte entstehen viele Probleme:

Neben sich rapide verschärfenden Umweltprobleme und die Konzentration von Armut andererseits werden auch zahlreiche soziale, ökologische und ökonomische Risiken forciert.

Vor diesem Hintergrund ist das Wachstum der Stadt besonders kritisch zu sehen. Die Probleme fangen bereits mit der Nachverdichtung in den Stadtteilen und der Bebauung bestehender Frei- und Grünflächen an. Viele Bürger wehren sich zu Recht gegen diese für sie nachteilige Veränderung ihrer gewohnten Umgebung.