Die Stadt Frankfurt möchte 550 Hektar landwirtschaftliche Ackerflächen für immer versiegeln. Das entspricht 770 Fußballfeldern.
Den wenigen verbleibenden Bauern wird der landwirtschaftliche Boden förmlich unter den Füßen weggezogen werde. Diese Familien sind über Generationen in der Region verwurzelt. Sie haben aus der Zeitung erfahren, dass man Ihnen nicht nur ihr Land wegnehmen möchte, sie verlieren auch ihre Existenz.
 

Einladung

Der Frankfurter Baudezernent hält nun auch in Niederhöchstadt eine Märchenstunde ab. Da wird er wieder berichten, wie wichtig die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum für die Polizisten, Krankenschwestern,  -Pflegern und öffentlichen Bediensteten ist.  

Natürlich wird er verschweigen, dass die Frankfurter ABG – deren Aufsichtsratsvorsitzender sein Chef, OB Feldmann ist – in den letzten 10 Jahren mehr als 500 Mio. Euro Gewinn eingefahren hat, den Bestand an Sozialwohnungen durch Verkäufe erheblich reduziert hat.

Er wird erzählen, dass Frankfurt für die vielen neuen Bürger dringend Wohnraum braucht; verschweigen wird er aber, dass dabei voraussichtlich ein neuer Problembezirk direkt an der A5 entstehen wird. Wer will denn schon freiwillig so nahe an der lauten und dreckigen Autobahn wohnen?

Wer Zeit hat sollte hingehen und seine Vorbehalte äußern!

Eine Ausweisung eines Gebiets zu einem Landschaftsschutzgebiet erfolgt nach  Rechtsverordnung.
 
Schon im Jahr 2008 umfassten Landschaftsschutzgebiete nur noch 28 % der Fläche der gesamten Bundesrepublik. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren hat sich damit die Fläche der Landschaftsschutzgebiete deutlich verkleinert. Dieser Minus-Trend begründet sich im Wesentlichen  darin, dass ausgerechnet das Land Hessen bereits wieder große Teile seiner bestehenden Landschaftsschutzgebietes im Zuge von Neubebauungen einfach wieder aufgehoben hat. So einfach mach‘ ich mir die Welt, wie Sie mir (und meinem Finanzpolster) gefällt.
 
Auch das zuletzt – entwickelte Stadtviertel Frankfurter Riedberg ist auf Landschaftsschutzgebiet gebaut worden!
 
Mit dieser Land Vernichtung muss endlich Schluss sein!

Städte wie Frankfurt sind immer Wachstumsmotoren und Zentren der Produktivität. Allerdings hat die ansteigende Produktivität die massiven Probleme von Umweltzerstörung, Armut und Ungleichheit bislang nicht lösen können.

Kein Land in Sicht?
Landkonflikte: Frankfurt zwischen Wohnungsbau, Stadtklima und Landwirtschaft

Wie kann mit den Konflikten um Landnutzung umgegangen werden? Wie kann eine Stadtentwicklung aussehen, bei der unterschiedliche soziale Ansprüche und ökologische Aspekte berücksichtigt werden?

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig

18.04.2018 | 19 bis 21.30 Uhr | Haus am Dom | Domplatz 3

 

Links:

https://ffm.lustaufbesserleben.de/event/kein-land-in-sicht-frankfurt-zwischen-wohnungsbau-stadtklima-und-landwirtschaft/

 

Der Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt stellt fest dass die Stadt Frankfurt am Scheideweg ist. Das Bevölkerungswachstum sprengt das Budget der Stadt. Die Stadt Frankfurt kann ihre Ausgaben nicht mehr finanzieren, so wie es notwendig wäre. Er zeichnet in seinem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 das Bild einer verunsicherte Stadt Frankfurt in einem verunsichertem Umfeld.