Hände weg von unseren Äckern

 
Die Stadt Frankfurt möchte 550 Hektar landwirtschaftliche Ackerflächen für immer versiegeln. Das entspricht 770 Fußballfeldern.
Den wenigen verbleibenden Bauern wird der landwirtschaftliche Boden förmlich unter den Füßen weggezogen werde. Diese Familien sind über Generationen in der Region verwurzelt. Sie haben aus der Zeitung erfahren, dass man Ihnen nicht nur ihr Land wegnehmen möchte, sie verlieren auch ihre Existenz.
 

Mike Josef am 3. Mai um 20:00 Uhr in Eschborn

Einladung

Der Frankfurter Baudezernent hält nun auch in Niederhöchstadt eine Märchenstunde ab. Da wird er wieder berichten, wie wichtig die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum für die Polizisten, Krankenschwestern,  -Pflegern und öffentlichen Bediensteten ist.  

Natürlich wird er verschweigen, dass die Frankfurter ABG – deren Aufsichtsratsvorsitzender sein Chef, OB Feldmann ist – in den letzten 10 Jahren mehr als 500 Mio. Euro Gewinn eingefahren hat, den Bestand an Sozialwohnungen durch Verkäufe erheblich reduziert hat.

Er wird erzählen, dass Frankfurt für die vielen neuen Bürger dringend Wohnraum braucht; verschweigen wird er aber, dass dabei voraussichtlich ein neuer Problembezirk direkt an der A5 entstehen wird. Wer will denn schon freiwillig so nahe an der lauten und dreckigen Autobahn wohnen?

Wer Zeit hat sollte hingehen und seine Vorbehalte äußern!

Frankfurt Green-City: Die Zerstörung von Landschaftsschutz Klima und Böden

Eine Ausweisung eines Gebiets zu einem Landschaftsschutzgebiet erfolgt nach  Rechtsverordnung.
 
Schon im Jahr 2008 umfassten Landschaftsschutzgebiete nur noch 28 % der Fläche der gesamten Bundesrepublik. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren hat sich damit die Fläche der Landschaftsschutzgebiete deutlich verkleinert. Dieser Minus-Trend begründet sich im Wesentlichen  darin, dass ausgerechnet das Land Hessen bereits wieder große Teile seiner bestehenden Landschaftsschutzgebietes im Zuge von Neubebauungen einfach wieder aufgehoben hat. So einfach mach‘ ich mir die Welt, wie Sie mir (und meinem Finanzpolster) gefällt.
 
Auch das zuletzt – entwickelte Stadtviertel Frankfurter Riedberg ist auf Landschaftsschutzgebiet gebaut worden!
 
Mit dieser Land Vernichtung muss endlich Schluss sein!

Ausbau des ÖPNV dringend erforderlich!

Städte wie Frankfurt sind immer Wachstumsmotoren und Zentren der Produktivität. Allerdings hat die ansteigende Produktivität die massiven Probleme von Umweltzerstörung, Armut und Ungleichheit bislang nicht lösen können.

Themenabend: Landkonflikte – Kein Land in Sicht?

Kein Land in Sicht?
Landkonflikte: Frankfurt zwischen Wohnungsbau, Stadtklima und Landwirtschaft

Wie kann mit den Konflikten um Landnutzung umgegangen werden? Wie kann eine Stadtentwicklung aussehen, bei der unterschiedliche soziale Ansprüche und ökologische Aspekte berücksichtigt werden?

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig

18.04.2018 | 19 bis 21.30 Uhr | Haus am Dom | Domplatz 3

 

Links:

https://ffm.lustaufbesserleben.de/event/kein-land-in-sicht-frankfurt-zwischen-wohnungsbau-stadtklima-und-landwirtschaft/

 

Frankfurts Finanzpolitik

Der Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt stellt fest dass die Stadt Frankfurt am Scheideweg ist. Das Bevölkerungswachstum sprengt das Budget der Stadt. Die Stadt Frankfurt kann ihre Ausgaben nicht mehr finanzieren, so wie es notwendig wäre. Er zeichnet in seinem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 das Bild einer verunsicherte Stadt Frankfurt in einem verunsichertem Umfeld.

SPD Spendenaffäre ante Portas?

Steht der Frankfurter SPD eine Spendenaffäre ins Haus?

Die Presse berichtet über eine massive Beeinflussung der Frankfurter SPD durch eine Parteispende in Höhe von 100.000 € von einen Idsteiner Bauunternehmer. Just zum Höhepunkt des Wahlkampfs um den Frankfurter OB-Posten hat die Frankfurter SPD einer Megaspende von einem Idsteiner Bauunternehmer erhalten. Spenden in einer solchen Höhe an politische Parteien sind besonders kritisch zu bewerten. Offensichtlich will sich der Unternehmer damit Pfründe bei der künftigen Vergabe von Bauaufträgen sichern. Anders ist das nicht zu erklären, da Spenden in dieser Höhe bislang einzig von DAX-Konzernen an die Bundesorganisation von Parteien zur Finanzierung von Bundesbundestagswahlämpfen gewährt wurden.

Der alte und neue OB Betonmann setzt ja bekanntlich zusammen mit seinem Stadtplaner M. Josef alles daran, die besonders hochwertigen landwirtschaftlichen Flächen im Nordwesten der Stadt zu betonieren. Damit möchten er und seine Freunde aus der Bauindustrie so richtig Reibach zu Lasten der dort ansässigen Bauer und bisherigen Grundbesitzer machen. Ohne Rücksicht auf Natur und Mensch!

Gesetzlich mag eine solche Spende an eine Stadtpartei ja zulässig sein, ethisch-moralisch ist das Gegenteil der Fall und spricht Bände über die Gesinnung der Frankfurter SPD. Geld ist geil, alles andere interessiert die Genossen offensichtlich nicht!