Auch andere Meinungen und Ansichten interessieren – auch wenn sie nicht direkt vor unserer Türe geäußert werden.

Beton – der heimliche Klimakiller

Jetzt werden vielleicht einige bei diesem Titel denken, denen ist aber auch jedes Thema recht, um das Bauvorhaben zu verhinden. In diesem Beispiel wird aber etwas größer Gedacht. Ich wusste auch nicht um den Zusammenhang zwischen Zementherstellung und CO2 Ausstoß; Zeit ertwas dazu zu lernen.

Wer könnte es uns plausibler erklären, als Prof. Lesch, den wir aus verschiedenen TV-Formaten kennen. Lt. Prof. Lesch emittiert  1 Tonne Beton bei dessen Herstellung 870 kg CO2. Die jährliche weltweit produzierte Menge Beton entspricht dem 3-4 fachen der weltweit durch den Flugverkehr pro Jahr ausgestoßenen CO2 . (vergl. Schiffsverkehr etwas mehr CO2 als Flugverkehr)

Zum Verständnis: Ein Würfel 1 x 1 x 1 Meter Normalbeton hat eine Trockenrohdichte zwischen 2 und 2,6 Tonnen pro Kubikemeter; wiegt im Mittel ca. 2,3 Tonnen und ist für ca. 2,3 x 870kg = ~ 2 Tonnen CO2 Emissionen verantwortlich.

 

Wollen wir uns einmal vorstellen, wie viel Beton im gewünschten Neuen Baugebiet verwendet würden oder wird Euch auch schlecht bei dem Gedanken? Wenn wir nun die durch die Rodung und Versiegelung wegfallende CO2 verwertende Eigenschaft der Nutzpflanzen mitberechnen würden, potenziert sich das Umwohlsein. Natürlich wird in der Welt immer gebaut werden. Aber alternative Baumaterialen sind oft teurer. Also was wird wohl verwendet werden, wenn bezahlbarer Wohnraum aus dem Boden gestampft werden soll ?

 

Weitere Infos:

Flugzeuge und Schiffe etwa gleich auf bei Emissionen :
https://www.watson.ch/International/Klima/828235761-Flugzeuge-und-Schiffe–Die-gr%C3%B6ssten-Dreckschleudern-sind-kein-Thema-am-Pariser-Klimagipfel

 

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-zement—der-heimliche-klimakiller-100.html

 

 

15.000er Marke bei der hessenweiten Petition geknackt ! –


Liebe Unterstützer, vor einer Woche haben wir das gesteckte Ziel von 15.000 Unterschriften aus Hessen überschritten. Insgesamt haben bis heute,  einen Tag vor dem Ablauf der Unterzeichnungsfrist, 16.642 Personen die Petition unterzeichnet. Das Quorum für Hessen wurde mit 15.834 um mehr als fünf Prozent überschritten!


Unser herzlicher Dank geht an alle Unterzeichner der Petition gegen den Frankfurter Landfraß-Wahnsinn und die vielen Leute die uns bei unserer Aktion moralisch, mit Rat und Tat oder finanziell unterstützt haben. Für alle die noch weitere Details über das Ergebnis der Petition erhalten möchten, geht es über den folgenden Link zu den Statistiken… 

https://www.openpetition.de/petition/statistik/feld-statt-beton-stoppt-das-bauvorhaben-der-stadt-frankfurt-fuer-den-erhalt-von-natur-und-klima

Wir wünschen Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr!


Regionale Produkte: Nachhaltigkeit statt Import

 
Regionale Produkte sind bei den Verbrauchern beliebter denn je.
Der Import und Transport von Lebensmittel rund um den Globus, Flugware aus Übersee fördern den Klimawandel, die Abholzung der Regenwälder und den Hunger in der Welt. Bewusster Konsum, auf Saisonalität und Regionalität bei Lebensmittel zu achten ist Wertschätzung und ein Gegengewicht zur allgemeinen Lebensmittelverschwendung.
Auf unseren Böden lässt sich fast alles anbauen, heute Futtermittel für die Nutztiere und morgen Getreide und Gemüse für die Region. Die Stadt Frankfurt wirbt vollmundig mit Genuss von nah und der Direktvermarktung frischer regionaler Produkte, will nun aber den letzten Bauern das Land enteignen und ihre Existenz komplett vernichten.
 

Weiterlesen

Raus aus der Stadt – ein Szenario, in dem Firmen, Unis und Behörden aus der Stadt verschwinden

Raus aus der Stadt

Aus der Sendung „Markt“ | 13.06.2018 | dauert nur kurzweilige 16:21 Min. | Verfügbar bis 13.06.2019 | WDR

In der Stadt gibt’s Jobs und Studienplätze – und immer größere Wohnungsnot.

Zeit, den Blickwinkel einmal zu ändern. Der WDR hat ein Szenario entworfen, in dem Firmen, Unis und Behörden aus der Stadt verschwinden.

Sehenswert, insbes. für unsere Volksvertreter.

LINK: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/video-raus-aus-der-stadt-100.html

Rettet das Land – Ballungsräume aktiv entschärfen, kein Mega-Stadteil notwendig

1,5 Millionen Wohnungen im ländlichen Raum stehen leer. Wir können es uns nicht leisten, ganze Regionen abzuhängen.  Man darf die Menschen nicht mit für kurze Zeit sozial begünstigtem Wohnraum in die Ballungsräume locken. Das führt in großen Städten zu starken sozialen Problemen.

In Frankfurt wären beispielweise ca. 10 tausend Wohnungen durch Ausbau von Dachgeschossen zu realisieren – ohne nur 1 m² Land zu bebauen. Eine heterogene soziale Durchmischung fördert auch Integration und Akzeptanz.

 

 

Landflucht in Hessen, abgehängte Regionen contra Urbanisierung

Die ländlichen Regionen  sind enorm wichtig für eine optimale Entwicklung der Rhein-Main Metropolen; beinahe jeder Euro, der auf dem Land  investiert wird, kommt auch Frankfurt zugute.
 
Bundesweit 1,7 Millionen Menschen haben in den letzten 10 Jahren die Dörfer verlassen und sind in die Städte gezogen. Fehlende Infrastruktur und kaum nennenswerte Investitionen in den ÖPNV sind Mitverursacher.
 
Gerade für junge Familien ist Wohnraum auf dem Land noch erschwinglich und attraktiv – wäre da nicht die mangelhafte Anbindung. In der Stadt hingegen warten Lärm, Smog, Abgase, Feinstaub, Wüstenklima im Sommer und Stress, wohin das Auge reicht.
 
Was gibt es schöneres, als mit den Kindern durch noch intakte Natur zu tollen ?

In den nächsten 2 Jahrzehnten könnten sich die Zahl der Deutschen die unter Hochwasser leiden versiebenfachen

„In den nächsten 2 Jahrzehnten könnten sich die Zahl der Deutschen die unter Hochwasser leiden versiebenfachen. Deutschland sei neben der USA auf die zunehmende Gefahr erstaunlich schlecht vorbereitet“, so das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung.

Für Deutschland würde das mehr Platz für Flüsse, höhere Deiche und Verzicht auf Besiedelung bedeuten.

Forscher warnen: Die Politiker sollten ihre Klimaziele nicht aufgeben sonst könnten die Klimakatastrophen in Deutschland noch ganz andere Ausmaße annehmen.

Quelle: ARD Tagesschau 11.01.2018 

Details aus dem PIK Report No. 17 :
Punkt 2.3 , Analyse zum Zusammenhang von zunehmende Flächen Versiegelung und Hochwasserschäden

Rettet die Dörfer

Stoppt die Landflucht, rettet die Dörfer. Stoppt den Raubbau an unseren Ackerflächen.

Lesen Sie hierzu den Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung vom 29. Mai, also noch vor Bekanntgabe der Frankfurter Pläne!

https://www.sueddeutsche.de/bayern/wir-halten-zusammen-die-innenentwickler-1.3804730

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kommentar-rettet-die-doerfer-1.3524177

Ein Dörfer-Soli muss her

Die ländlichen Gegenden brauchen vor allem vier Dinge: Einen schnellen Ausbau der Breitbandnetze, einen besseren Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zu staatlich finanzierten Sammeltaxis am frühen Morgen und am späten Abend. Wichtiger noch sind exzellente Kitas und Schulen, die Familien Lust aufs Land machen und für die Eltern die Last täglicher Pendelfahrten in Kauf nehmen.

Das kann und soll ein Soli für die Dörfer leisten.

Es ist Zeit, dass man ihnen im Zweifel den Vorzug vor den Städten gibt, die bekanntlich mit lauter Stimme klagen. Das Geld ist schließlich da.

 

 

Weizen oder Wohnen

Die Gretchenfrage. Nicht nur den Bauern in Frankfurt und angrenzenden Gemeinden soll der Boden abgenommen werden – die Münchner betrifft es aktuell genau so. Es ist ein deutschlandweites Problem.

Dabei zweifelt niemand an, dass Wohnraum benötigt wird. Nur auf welche Kosten uns aller das geschehen soll, darf so nicht stattfinden.

Der Landflucht wird dadurch nur Vorschub geleistet. Das kann nicht im Interesse einer gut funktionierenden und Flächendeckenden Infrastruktur des Umlands sein. Dabei gibt es im Zeitalter der Digitalisierung Möglichkeiten, die Vorteile des Landlebens und moderne Aufgabenstellungen im Job einfach zu kombinieren, ohne in einer lauten, stickigen Stadt wohnen zu müssen.

Der Königsweg kann nicht sein, auf alte Denkweisen zurück zu fallen und der Wohnungsnot mit Flächenfraß zu begegnen. Dazu sind unsere Böden zu wichtig für alle Menschen hier.

Was, wenn wir Lebensmittel nur noch importieren können, und nicht mehr vor der Haustüre produzieren ? Heute können wir es noch verhindern, um unseren Kindern eine Zukunft zu bieten. Sehen Sie mehr in diesem Beitrag von arte: (ca. 29 Min – ohne Vorspulen;-)

 

 

Gute Kunde von den Landräten des Hochtaunuskreises und Main-Taunus-Kreises

Auf meine Briefe an die beiden Landräte erhielt ich durchgängig positive Reaktionen im Sinne unserer Initiative.

Landrat Krebs teilte mir mit „ ich kann Ihre Sorgen bezüglich der Frankfurter Stadtentwicklungspläne nachvollziehen und teile Ihre Bedenken. Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um eine Bebauung westlich der A5 zu verhindern…

weiter heißt es:
„Ich versichere Ihnen, dass die Vertreter der Städte und Gemeinden sowie ich als Landrat in den regionalen Gremien alles tun werden, um eine für uns alle zufrieden stellende Lösung zu finden. Wir wollen eine polyzentrische Struktur erhalten, um einen Siedlungsbrei zu verhindern, der mit einer Bebauung einhergehen würde.“

Von Landrat Cyriax war die Stellungnahme zur den Plänen einer Bebauung westlich der A5 ebenfalls klar. Ich zitiere aus seinem Schreiben:
„Auch ist es aus meiner Sicht nachvollziehbar, dass die Stadt Frankfurt am Main neuen, bezahlbaren Wohnraum für Ihre wachsende Bevölkerung schaffen möchte. Zudem ist es aber aus meiner Sicht wenig sinnvoll, den geplanten Stadtteil auch jenseits der Autobahn A5 zu planen und so von der restlichen Stadt zu trennen.
Die Ausweisung von Baugebieten auf ihrem Stadtgebiet unterliegt zwar allein der Planungshoheit der Stadt Frankfurt am Main. Der Main-Taunus-Kreis kann jedoch bei der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange im Rahmen eines Bebauungsplansverfahrens zu einer möglichen Ausweisungen von neuen Bauland an der Grenze zum MTK Stellung nehmen. Für den müssen bei der Planung selbstverständlich landesplanerische und naturschutzrechtliche ebenso wie immissionsschutzrechtliche Vorgaben beachtet werden.
Mein Ziel ist es, den landwirtschaftlich vielfältigen Charakter unseres Kreises zu erhalten und negative Auswirkungen insbesondere für Eschborn zu vermeiden dafür werde ich mich mit Blick auf die Planungen der Stadt Frankfurt am Main einsetzen.“

Am vergangenen Wochenende habe ich per E-Mail mit einigen Landtagsabgeordneten Kontakt aufgenommen. Dazu gab es erfreulicherweise schon erste Reaktionen. Ich bleibe am Ball.

Gruß aus Eschborn an alle Unterstützer der Initiative!
Euer Feldpartisan
Heinz Rühl

Minister Markus Söder in Bayern hat es schon kapiert – und die Hessen ?

Minister Markus Söder befürchtet eine Überhitzung der Metropolen :

„Wir müssen den Ballungsraum München entschleunigen“

Wie soll die Stadt mit dem Wachstum umgehen?

Heimatminister Markus Söder befürchtet eine Überhitzung der Metropole und will den ländlichen Raum stärker fördern. Mehr lesen …