Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Es stellt sich immer wieder die selbe Frage: „ Wieso ist UNMÖGLICHES gegen jede Vernunft bei uns MÖGLICH?“

Die geplante Josefstadt mit ca. 7.100 Wohnungen hat keine positiven Vorzeichen und wird jetzt schon über 6 Jahre geplant.
Steuerverschwendung?

EX OB Peter Feldmann, ex SPD und OB Mike Josef, SPD waren die Brandstifter für dieses Vorhaben.
Die Stadtregierung haben sie mit diesem Vorhaben politisch vereinnahmt, gleiches gilt auch für die Lämmer in der SPD.

Soziale Wohnungen die bezahlbar sind, hatten Sie uns offeriert im OB Wahlkampf von Peter Feldmann.
3.032 Menschen leben auf einem Quadratkilometer etwa in Frankfurt am Main
3.818 Menschen sollen es dann etwa auf einem Quadratkilometer in der geplanten Josefstadt sein. – Also doch eher Ghetto als sozial verträgliches Wohnen.

Bei 30-40% evtl. gefördertem Wohnungsbau wären das 2.100 bis 2.800 Wohnungen.
Geförderter Wohnungsbau heißt nicht gleich bezahlbares Wohnen.
Bei den Baukosten die weiter enorm steigen, kann ich nicht glauben das in 10 Jahren bezahlbarer Wohnungsraum machbar ist.
Das Stadtplanungsamt rechnet sogar, daß man sich noch 20 Jahre mit der Josefstadt beschäftigen muß, bevor es richtig losgeht.

Für diesen Irrsinn fließen auch noch Steuergelder – kein Planer würde hier Bauen wollen, wenn ihm die Politik kein Angebot macht !

Dafür sollen unsere besten Böden geopfert werden?

Inzwischen sollte die Bürgerschaft in Frankfurt mitbekommen haben, daß die Gründe gegen den Stadtteil Frankfurt Nordwest “Josefstadt” gewaltig sind:
Flächenversiegelung, kostbarer Boden, Wasserschutzgebiet und Trinkwasserlage, Frisch- und Kaltluft, Hochspannungsleitung, Lärmbelästigung und Verkehr, Artenschutz, Landschaftsschutzgebiet Grüngürtel, Kleingartenanlage, Wiesen- und Ackerflächen, Naherholungsgebiet für Fußgänger, Radfahrer und Pferde-Ausritt, Kutschenfahrten…

Der Mensch ist hauptverantwortlich für das Weltklima und auch für das Microklima vor seiner Haustür.
Die von Menschen ausgeatmeten Gase sind für 0,1 Prozent der CO” – Emission des Vereinigten Königreichs verantwortlich. Bei uns sicherlich nicht anders.
Es stellt sich die Frage, welche Vorschläge die Klimawissenschaftler für die Lösung des Problem Mensch haben?

Interessant ist auch ein Flächenvergleich von Städten die etwa die geplante Einwohnerzahl der “Josefstadt” ca. 21.000 haben

550 ha Fläche wurden angegeben, davon sollen 190 ha bebaut werden.
1 Hektar = 0,01 Quadratkilometer

Karben ca 22.000 Einwohner, die Fläche beträgt 43,94 km²
Herborn ca. 21.000 Einwohner , die Fläche beträgt 63,76 km²
Büdingen ca. 21.000 Einwohner, die Fläche beträgt 122,9 km²
Seligenstadt ca. 21.000 Einwohner, die Fläche beträgt 30,85 km²
Stadt Allendorf ca. 21.000 Einwohner, die Fläche beträgt 78,24 km²

Fazit: in Mittelstädten in Hessen hat man wesentlich mehr Fläche pro Einwohner als in der geplanten Trabantenstadt “Josefstadt”.
Man lebt dort besser und die Mieten sind wesentlich günstiger. Die Lebensqualität ist wesentlich höher.

Die Josefstadt macht keinen Sinn!

Das haben auch schon die 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Menschenkette gegen die Josefstadt im September 2019 sowie die insgesamt 16.700 Unterschriften zu unserer Petition im Jahr zuvor deutlich gemacht.https://www.heimatboden-frankfurt.de/menschenkette/teilnehmer/

https://www.openpetition.de/petition/online/feld-statt-beton-stoppt-das-bauvorhaben-der-stadt-frankfurt-fuer-den-erhalt-von-natur-und-klima

2024 muss die Regionalversammlung Südhessen entscheiden, ob gebaut wird oder nicht!
Teilen Sie Ihre Meinung über das Bauvorhaben den entsprechenden Mitgliedern der Regionalversammlung mit, damit der Bürgerwille berücksichtigt wird.
Bisher sind es reine Machtentscheidungen der Parteien im Stadtparlament Frankfurt gewesen.
Im Gremienportal der Regionalversammlung Südhessen finden Sie die Mitglieder https://rim.ekom21.de/rp-darmstadt/
Widerstand macht Arbeit!

Bitte unterstützt unseren Kampf gegen die Josefstadt auch weiterhin.

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute in 2024!
Feld statt Beton

3 Kommentare
  1. Karlheinz Grabmann sagte:

    Die Zukunft des Wohnens.

    Einsichten aus dem Mikrozensus 2022 und ihre Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft.
    https:www.qm-magazin.de

    Fast 60 Prozent der Haushalte in Deutschland wurden befragt.

    Themen:
    Energieversorgung und Nachhaltigkeit
    Mietpreise und Wohnungsgrößen
    Vermietergruppen und Mietbelastung
    Implikationen für Wohnungspolitik.

    So bekommt man einen umfassenden Einblick in den Wohnungsmarkt in Deutschland.

    Es stellt sich immer wieder NEU die Frage:
    Gehen Sie wirklich verantwortungsvoll mit ihrer Wahlstimme um?
    EUROPAWAHLEN…

    Antworten
  2. Karlheinz Grabmann sagte:

    Es braucht endlich Handlungsweisen statt Ideologie

    20 Milliarden für Wohnkosten.
    Beim sozialen Wohnungsbau gibt es ein krasses Missverhältnis: Bedürftige Mieter werden von den Job-Center mit viel Geld unterstützt.
    In den Wohnungsbau wird dagegen verhältnismäßig wenig investiert.
    Wenn die Politik nicht schnell handelt, drohen böse Folgen.

    Aktuell: zusätzliches Geld soll bei der KfW-Förderung jetzt schnell auf den Weg gebracht werden.
    1 Milliarde sollen ausschließlich Wohnungen des unteren und mittleren Preissegments fördern.
    Das wird vielen Menschen die im Bau arbeiten nicht mehr helfen, denn es sind schon massive Stellenverluste ausgesprochen und in Planung.
    Immer wenn alles in den Brunnen gefallen ist, wird erst reagiert..

    Fehlende Bauarbeiter = kein Bau möglich!
    Nicht nur bei den Bauunternehmen werden Personalkosten und Investitionskosten eingespart.

    Der Arbeitsmarkt ist ein Teil der Gesellschaft. Arbeitslosigkeit hat soziale Folgen.

    Wenn nicht mehr alle Arbeitswilligen eine Beschäftigung finden, wird Arbeit zu einem raren Gut.
    Armut und Dauerarmut kann die Folge sein.
    Daraus (Arbeitslosigkeit) können gesundheitliche Probleme, Hoffnungslosigkeit, Suchtprobleme, chronische Lethargie und der Verlust von sozialen Kontakten und Freundschaften entstehen. Eine Spirale die unserer Gesellschaft nicht gut tut.
    Die nun fast 7 Jahre Planungszeit der Josefstadt waren für den Wohnungsbau in Frankfurt eine schlechte Entscheidung. Man hätte die Energie für Wohnungsbau im Bestand besser nutzen sollen. So wären schneller Wohnungen entstanden und viel günstiger.
    Wir stolpern von einer Krise in die nächste Krise.

    Der größte Krisenfaktor scheint unsere Ampelpolitik und die Stadtregierung Frankfurt zu sein.
    Die Bewältigung überlebenskritischer Prozesse und die negativen Konsequenzen und Folgen scheinen ihnen egal zu sein?
    Huptsache ihnen geht es finanzielle gut und sie behalten die Macht!

    Antworten
  3. Karlheinz Grabmann sagte:

    Warum müssen Menschen in der Baubranche mit der Angst Leben?
    Welche Auswirkungen hat das für die Josefstadt?

    Die Baubranche steht in der Krise, Zinsen, gestiegene Preise, Probleme mit den Lieferketten und unzuverlässige Politik.
    Die Baubranche steht unter Druck und geht reihenweise in die Insolvenz.
    Angesichts der Inflation, düsterer konjunktureller Aussichten und der Kaufzurückhaltung steht die ganze Baubranche unter Druck.

    Und wenn dann schon gebaut wird dauert es lange bis zum Baubeginn/Bauende.
    Beispiel Neubau der Uni auf dem Campus Riedberg. Informatik und Mathematik.
    Vorlauf 4 Jahre, Baugenehmigung und Beginn Februar 2024. 12 Monate Rohbau und die voll Inbetriebnahme Herbst 2026.

    Die zu strengen Vorschriften, führen zu Verteuerung im Bau und verschärfen das Nachfrageproblem besonders im Wohnungsbau. Auch die Handwerkerbilanz ist düster laut hessischem Handwerk.
    Und die Immobilienbranche sehen die Gefahr in den auslaufenden Schulden die über 500 Milliarden Dollar betragen bei den Banken. Es handelt sich um einen anfälligen Markt. Das könnte zu einem Bankensterben weltweit führen.

    Die Büroleerstände in Frankfurt sind abenteuerlich, mit mehr als einer Million Quadratmeter
    Der geplante Wohnungsbau erreicht nie das Ziel und das schon seit Jahren. Auch ein politisches Versagen!

    Zurück zur Angst
    Durch die Bürokratie, Auflagen, Verordnungen, Gesetze haben die Menschen in der Baubranche Angst Fehler zu machen und dafür verantwortlich zu sein. Die strengen Prüfungen und Kontrollen verunsichern die Menschen. Die Bearbeiter wollen das Beste geben, werden aber auch auf den Standard zurück gepfiffen, weil man die öffentlichen Gelder dafür nicht bewilligt. Bessere Baumaterialien die länger halten würden, kommen kaum zum Einsatz.

    Unter solchen Voraussetzungen will man die Josefstadt bauen?
    Wie soll das gehen?

    Der Bau der Josefstadt ist aufgrund dieser Rahmenbedingungen für mich undenkbar
    Es wäre verantwortungslos, wenn wir einen Scherbenhaufen den nächsten Generationen überlassen!

    Stellen Sie sich vor, auf dieser Fläche mit den besten Voraussetzungen für Mensch, Tiere, Pflanzen stehen künftig Bauruinen, weil die Baufirmen Pleite gegangen sind. Die geplante Infrastruktur des Verkehrs ins Niemandsland führt!.
    Dafür haben wir Steuergelder für Planung und Umsetzung ausgegeben.

    NEIN, DANKE!!!
    . .

    Antworten

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