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Machbarkeitsstudie: So steht es um den neuen Frankfurter Stadtteil

  • Der Frankfurter Magistrat hat mit reichlich fünf Monaten Verspätung seinen ersten Bericht über die Machbarkeit des neu geplanten Stadtteils veröffentlicht.

Mit den Studien soll der Nachweis erbracht werden, dass eine Bebauung möglich ist. Da einseitig in Richtung pro Stadtteil untersucht wird, hat die Stadt als Auftraggeber natürlich großen Einfluss auf die vorgelegten Ergebnisse …

Mike Josefs Schreiberlinge kolportieren, die im Landesentwicklungsplan getroffene Abstandsregelung von 400 Metern für Hoch- und Höchstspannungstrassen sei nicht sakrosankt. 

Kommunen könnten demnach Ausnahmen von dieser Regelung beantragen. Das stimmt so nicht.

Aber das ganze Projekt ist ein riesiges Monopoly.

Auf die Interessen der direkten Anwohner, Stadtbewohner  und Landwirte wird von Frankfurter Seite wohl keine Rücksicht genommen. Es geht ums große Geld, da sollen sich alle unterordnen.

Die Natur, die Kaltluftentstehungsflächen mit besonders guten, und für die regionale Versorgung mit Lebensmitteln wichtigen Lösslehmböden, die Frischluftschneise, das Naherholungsgebiet, all dies nicht soll dem Beton-Wahn geopfert werden! Soweit darf es nicht kommen!

Hier geht es zum heute erschienenen Artikel in der FNP:

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurthessen-machbarkeit-steht-neuen-stadtteil-11848358.html

 

3 Gedanken zu „Machbarkeitsstudie: So steht es um den neuen Frankfurter Stadtteil

  1. Die Qualität der FNP nähert sich doch bedenklich an die der FR an. Zum Thema Bauen wird das geschrieben, was die Frankfurter Stadtplaner so von sich geben, ohne die Inhalte und Aussagen kritisch zu hinterfragen. Ich habe mir mal den Bericht von Mike Josef an die Stadtverordneten angesehen. Der Bericht B 76 ist ja mehr als dürftig , dass das Frankfurter Parlament sich damit zufrieden gibt, ist mir unverständlich!

  2. Und wie der FNP Kommentator und Redakteur vermutet, „nicht zu bauen wäre eine verpasst Chance“.

    Ja für wen denn ?

    Für die Baulöwen, für die Profilneurotiker im Dezernat, den Oberbürgermeister , die Banken und Banker mir ihrem Geld im Überfluss, die jeden Preis bezahlen werden?

    Für die ausländischen Investoren , die ebenfalls jeden Preis in der Großstadt bezahlen, vornehmlich Chinesische und Arabische ?

    Ein verpasste Chance, sich zu bereichern in jeglicher Form – ja, mag sein.
    Aber eine hoffentlich erlebt Chance für die Natur und freie Menschen.

  3. Also was da in der Zeitung steht stimmt so einfach nicht, es wird immer von „Ergebnisoffen“ gesprochen. Jedoch transportiert Planungsdezernent Mike Josef seit Beginn der Diskussionen an, dass er nicht über das „Ob“ sondern nur über das „Wie“ diskutieren wird.

    Ergebnisoffen ist das in keiner Weise, es ist ein Diktat.

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