An den nun aufgedeckten Missständen in der Frankfurter AWO trägt der selbstherrliche und offensichtlich von sich selbst besoffene OB Feldmann zu einem gehörigen Anteil Mitschuld.

In seiner Zeit als Stadtverordneter brachte er den Antrag in das Frankfurter Stadtparlament ein, der AWO (bei der er damals auf der Gehaltsliste stand) einen festen Prozentsatz der Ausgaben als so genannte Regiekosten zu erstatten.

Wenn nicht bereits zuvor, war spätestens damit die Basis für die nun ans Licht kommende Korruption und den weit verbreiteten Filz in der SPD und der ihr nahestehenden AWO gelegt.

Feldmann konnte sich wie inzwischen bekannt, bei guter Bezahlung und ohne feste Aufgaben, auf seine Kandidatur für die OB Wahl in 2012 vorbereiten.

Sein Wahlslogan hätte damals in Anlehnung an die nun bestens bekannte Bewegung Fridays for Future auch Feldmann für Frankfurt (FFF) lauten können. Im Nachhinein müsste man dann seinen Namen mit „Filz“ ersetzten und „Filz für Frankfurt“ konstatieren.

Folgt man den Presseberichten so hat sich daraus mittlerweile ein richtiger Augiasstall entwickelt.

Junge SPD Mitglieder im Frankfurt Stadtparlament – ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder sonstige besondere Qualifikation- erhielten üppig dotierte Traumjobs bei de AWO.

Die AWO rechnete nicht erbrachte Leistungen in erheblichem Umfang mit der Frankfurter Stadtkasse ab.

Die Gehälter der Geschäftsführung erreichen exorbitante Höhen, dazu gibt es noch haufenweise ungerechtfertigte Nebenleistungen obendrauf.

Eine Traumreise für eine ganze Truppe von AWO und SPD Günstlingen zum Kiffen nach Israel wurde mit Spendengeldern von der AWO finanziert.

Die Frankfurter SPD Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen, die als Revisorin bei der AWO auftrat, stellt sich als Blinde heraus. Hier ein Zitat aus der Presse „Ich habe keine Ahnung, wie es so weit kommen konnte.“ Sie trifft damit voll ins Schwarze, zeigt es doch wie ungeeignet sie für den Posten ist! Keine Ahnung – und davon jede Menge. Beste Voraussetzungen für eine leitende Funktion bei der AWO und der SPD!

Zur Belohnung für ihre Unfähigkeit hat Feldmann dann auch noch ohne Wissen der Koalitionspartner Frau Nissen als neue Leiterin der Stabsstelle für Wohnungsfragen eingestellt. Keine Ahnung warum, aber auch kein Wunder, bei ihren besonderen Fähigkeiten…

Feldmann, dessen zweite Kandidatur von dem Idsteiner Bauunternehmer Dietmar Bücher mit 100.000 Euro gesponsert wurde, hat erst keine Ahnung was seine Frau bei der AWO verdient und es stört ihn auch nicht, dass ihr dann während der Elternzeit auch noch ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt wurde, ohne dass sie irgendwelche dienstlichen Verpflichtungen hätte.

Er lässt die Öffentlichkeit lange auf eine Erklärung warten. Hat auch noch die Chuzpe alle anzulügen. Erst später zeigt er sich ein klein wenig einsichtig und gibt dabei aber auch nur das zu, was sich nicht länger leugnen lässt. Nun will er natürlich das Zuviel gezahlte zurückerstatten und für die AWO ist das dann auch so okay. So leicht sollte man ihn nicht entkommen lassen.

Er, der sich im Wahlkampf stests als Freund der kleinen Leute darstellte, hat dabei alles getan um den Betrug der AWO an der Stadt Frankfurt und letztendlich an allen Steuerzahlern zu befeuern.

Feldmann ist meines Erachtens zu einer untragbaren Belastung für das Ansehen der Stadt Frankfurt und dem OB Amt geworden. Er hat weder Format noch Charakter, keinem seiner Vorgänger im Amt kann dieser Schmalspurpolitiker auch nur annähernd das Wasser reichen.

1 Antwort
  1. Petra Weihönig sagte:

    Wenn man den obigen Bericht gelesen hat, kommt es einem so vor, als hätte sich im Laufe der Jahre ein „Unrechtsstaat“ im „Staate Frankfurt“ entwickelt, der nun durch seine Größe und Verästelung fast unantastbar geworden ist. Und da die Involvierten wohl darum wissen, lehnen sie sich zurück und hoffen, daß auch dieser Sturm an Ihnen vorbeiziehen möge. Daß ein Herr Feldmann – nach Offenlegung seiner Verstrickungen – weiterhin nicht an Rücktritt denkt, sagt mehr über ihn aus, als ihm lieb sein kann.

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