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Römer-Koalition erteilt den Auftrag zur Untersuchung, dem ersten Schritt hin zur SEM

Frankfurt. Die Stimme des Planungsdezernenten Mike Josef überschlug sich fast vor Eifer (und Wachstumsbesoffenheit), als er gestern im Stadtparlament für einen neuen Stadtteil zwischen Frankfurt und Steinbach warb.

Man wolle auf keinen Fall  die Entscheidung für oder gegen den Bau vorwegnehmen, darauf besteht die Römer-Koalition, erteilte aber den Auftrag zu untersuchen, was westlich von Praunheim und der Nordweststadt alles möglich ist.

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Erster-Schritt-zum-neuen-Frankfurter-Stadtteil;art675,2854131

 

Begriffsklärungen

SEM

Jutta Ditfurth (Ökolinx) bezichtigte die Koalition der „Wachstumsbesoffenheit“,

Patrick Schenk (BFF) zweifelte am Vorgehen: „Sie haben doch schon alles fertig geplant.“

3 Gedanken zu „Römer-Koalition erteilt den Auftrag zur Untersuchung, dem ersten Schritt hin zur SEM

  1. Herr Josef sagt immer, dass die Felder der Stadt und stadtnahen Stiftungen gehören. Das mag vielleicht auf den Teil östlich der A5 zutreffen, aber nicht für den wesentlichen Teil! Der ist mehrheitlich seit vielen Generationen Eigentum der aktiven Landwirte und von Privatpersonen. Er wird sich daran noch seine Zähne ausbeißen!

    1. Nur nicht aufgeben, Frankfurt muss nicht wachsen, es stehen sehr viele Wohnungen leer. Ich schaue seit 40 Jahren auf drei noch im Rohbau bestehende Wohnungen, die Stadt interessiert sich überhaupt nicht dafür. Mein Antrag für die Erstellung eines Leerstandregisters wurde von CDU, SPD und Grünen abgelehnt, die Grünen haben sich enthalten. Ich habt meine volle Unterstützung!
      Rainer Drephal Mitglied im Ortsbeirat Nieder-Eschbach

  2. Mein Menschenverstand sagt mir, hier gibt es nichts zu untersuchen. Diese Kosten hätte man sich sparen können. Die Stadtverantwortlichen kennen Frankfurt wohl nicht und deren möglichen Alternativen. Die Meinung des Bürgers kannten Sie auch nicht, man hat ja einfach entschieden. Jetzt versucht man aufgrund der OB Wahl seinen Entschluss mit einer Untersuchung über die Zeit zu retten. Dieser FAZ Beitrag könnte eine Alternative sein http://plus.faz.net/feuilleton/2017-12-13/70b96bf0a1b4e8e3221995b2d7b22f10/?GEPC=s9. Wer sagt denn, dass Frankfurt wachsen muss. Ein Gegentrend „Das Land hat Zukunft“ ist zu erkennen. Die Landesregierung denkt wohl anders? Liebe Frankfurter machen Sie mit und denken Sie mit beim Wandel der Stadt, ohne Abhängigkeit von globalen Wirtschaftssystemen. Frankfurt ist meine Heimat, heute Heimat von Menschen aus über 150 Nationen. Frankfurt soll eine lebenswerte, schöne und zukunftsfähige Stadt und alltagstauglich sein.
    PS Frankfurt braucht diese Fläche zur Absicherung für ein gesundes Klima! Nix geht hier- für immer!
    Frankfurt wirbt mit der grünen Stadt https://frankfurt-greencity.de/umwelt-frankfurt/frankfurt-die-gruene-stadt/ Linden und Eichen müssen heute schon vom Grünflächenamt ausgetauscht werden, da Sie hier nicht mehr überleben können. Fortsetzung folgt bestimmt… Karlheinz Grabmann

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