Vielfalt fördern

Nachbarschaft muss man pflegen – Frankfurt darf sich hier als „Platzhirsch“ nicht durchsetzen!

Die im Ballungsraumgesetz vorgenommene Aufwertung Frankfurts in der Planungsversammlung ist für die Region negativ. Damit hat man den kleineren Städten und Gemeinden deren unmittelbarer Einfluss auf die Planung schwindet – keinen Gefallen getan.

Bei den anrainenden kleinen Gemeinden löst das geplante Frankfurter Bauvorhaben eines neuen Stadtviertels rund um die A5 Ängste aus. Sie sehen die Gefahr, dass ihre Städte nicht mehr als eigenständige Kommunen wahrgenommen werden und Probleme bekommen, die sie jetzt nicht haben.

Das Verlangen nach Eigenständigkeit birgt einen Aspekt, der in vielen Betrachtungen zu kurz gekommen ist: Das Leben und der Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden fußt ganz wesentlich auf dem Engagement der dort lebenden Menschen, die ihren Ort als Heimat empfinden.

STANDORTVORTEIL

#Verbundenheit fördert Verantwortung
# Engagement sichert Zukunftsfähigkeit
# Dezentrale Struktur als Kraftzentrum für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Es ist einfach, das als Kirchturm-Denken abzutun. Doch die Erfahrung lehrt: Aus der Verbundenheit wächst Verantwortung und die Bereitschaft, sich für Anliegen, Erfordernisse und Projekte vor der eigenen Haustür einzusetzen. Es sind nämlich die Ortsvereine die das ehrenamtliche Engagement fördern, den Nachwuchs begeistern und so die Zukunftsfähigkeit sichern. Die Standorte in ihrer polyzentrischen Struktur schöpfen daraus einen Großteil ihrer heutigen Kraft und dem Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Frankfurt lebt über seine Verhältnisse. Die reiche Stadt Frankfurt gibt notorisch mehr Geld aus, als sie einnimmt. Auch die immer höhere Zahl bedürftiger Menschen in Frankfurt, der finanzstärksten Stadt Deutschlands, ist alarmierend.

Das alles schwingt mit, beim Appell nach Erhalt der polyzentrischen Struktur. Es gibt also gute Gründe, die lokalen und dezentralen Kräfte zu hegen und zu pflegen. Sie halten den Laden zusammen und sind gerade in einer vom Wandel geprägten Region unverzichtbar.

„Lokale und dezentrale Kräfte stärken!“

Das ist kein Widerspruch zur notwendigen Kooperation in der Region, die sich ständig weiterentwickeln und Lösungen für aktuelle Probleme liefern muss – nur nicht um jeden Preis.

Frankfurt darf nicht weiter wachsen, der Siedlungsbrei ist zu verhindern. Stimmen Sie gegen das Planvorhaben der Stadt Frankfurt zum neuen Stadtteil an der A5. Die anrainenden Gemeinden möchten ihre Selbständigkeit bewahren, denn monolithische Strukturen sind nachteilig:

  • Sie sind undemokratisch, weil dort Interessengruppen ohne Rücksicht auf andere, aufgrund starker Verflechtungen wirtschaftlicher und lobbyistischer Gruppen mit der Politik, unkontrolliert Entscheidungen beeinflussen. Wenn alles auf eine Metropole abgestimmt ist, und nur das berücksichtigt wird, was dieser nutzt dann werden die ländlichen Regionen immer weiter abgehängt. 
  • Weil Korruption schlechter zu bekämpfen ist als in polyzentrischen Strukturen.
  • Weil dort wirtschaftliche Entscheidungen nicht vom Sachverstand sondern populistisch gefällt werden und vom Wählerproporz abhängen.
  • Weil dort moderne Kirchturmpolitik betrieben wird und der eigene Egoismus ungebremst durchgesetzt wird.

 

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen
Projektidee und Kreation – Feldpartisan!

Vanessa und Daniel kämpfen für den Erhalt des Feldes – Kein Frankfurt für uns (Kinder)

 

 

Der Vortrag von Prof. Dr. Lutz Katzschner am 16.10. 2018 im Titusforum in der Nordweststadt war überaus interessant. Er selbst war bislang allerdings nicht über die vielen anderen Beschränkungen informiert, die den geplanten Stadtteil ebenfalls für eine Bebauung diskreditieren. 

Folgende Punkte aus seinem  Vortrag habe ich mir notiert, die ich als wichtig erachte:

 

Der Klimawandel ist wissenschaftlich belegt!

Die Wetterextreme nehmen zu, dies kann zu exponentiellen Steigerungen des Temperaturanstiegs gerade in Städten führen, da dort eine ungleich höhere Gebäudemasse vorhanden ist. Die derzeitige Diskussion über den weltweiten Temperaturanstieg ist leider irreführend.

Die Wissenschaft geht mittlerweile von einem Anstieg von 4 Prozent aus, in der politischen Diskussion spricht man dagegen noch von einem vergleichsweise harmlosen Anstieg von 1,5 bis 2 Prozent! 

 

Weitere Phänomene sind auftretender Starkregen und lang anhaltende Trockenheit mit den bekannten Folgen. 

 

Für die Stadtpolitik gilt es die Folgen des Klimawandels einzuschätzen und erforderliche Maßnahmen umzusetzen!

 

Regionales Klima:

Die Frischluftströme nach Frankfurt kommen über den Main, die Nidda und den Taunus. Auf den Feldern (Kaltluftentstehungsflächen) kühlt sich die Luft nach Sonnenuntergang stark ab, im Gegenteil zur Stadt, da die Gebäude und Straßen die Hitze lange speichern.

Die Taunuswinde sind nicht besonders stark, treffen dann aber auf die Luftströme an der Nidda und sorgen für eine Abkühlung in den umliegenden Stadtteilen. 

 

Für die Planungen von Baugebieten sei es daher wichtig, erst einmal die Auswirkungen auf das Mikroklima gründlich zu untersuchen. Dabei sollten die Strömungen nicht nur am Computer simuliert sondern die bestehenden Strömungen durch Messungen bestimmt werden!  Nur so sind verlässliche Aussagen möglich.

 

Die von der Stadt aufgezeigten Flächenkorridore zur Bebauung seien für ihn nicht nachvollziehbar. Erst müsste dort gemessen und aufgrund der Ergebnisse dann die Planung erfolgen. Alles andere wäre nur Stückwerk und die Klimaforscher könnten wie so oft nur noch nachbessern…

 

Für Frankfurt wurden im laufenden Jahr (bis zu 31.08.) 46 Sommertage gemessen. Ein neuer Rekord waren dabei 12 Tage hintereinander mit mehr als 30 Grad Celsius. 

Für die Zukunft muss mit einem Anstieg auf 58 bis 72 Sommertage (= 25 Grad oder mehr) gerechnet werden. 

Für bestehende Hotspots können die Folgen des Klimawandels nur durch Maßnahmen wie Bepflanzung und Beschattung abgemildert werden.

 

Sein Fazit lautet: 

Lebenswertes Frankfurt heißt: 

Hitze- und Luftbelastung vermeiden, Frischluftzufuhr erhalten!

 

In der anschließenden Diskussion meldete sich auch der seinerzeit für den Frankfurter Grüngürtel Verantwortliche, Prof. Till Behrens, zu Wort.

Er berichtete von dem Glücksfall für Frankfurt in den 60er Jahren, das als eine von drei Städten weltweit mit Nato-Geldern eine aufwendige Untersuchung der klimatischen Gegebenheiten für die Stadt durchführen konnte.

Er sagte, dass die Politik, abgesehen von der Anlage des Grüngürtels um Frankfurt, leider überhaupt keine Konsequenzen daraus gezogen hat.

Im Gegenteil wurden die Erkenntnisse nicht beachtet und mittlerweile sogar Korridore für die Frischluft zugebaut.

Sein Fazit: Jetzige Planungen sind absolut falsch, die Stadt Frankfurt hat die letzten 50 Jahre bezüglich der klimatischen Anforderungen verpennt!

Ihr/ Euer

Heinz Rühl

Land hat Zukunft

Wir haben ein Gerechtigkeitsproblem in der Verteilung von Ressourcen und Chancen zwischen abgehängten Regionen und den Ballungsräumen. Die ländlichen Regionen sind wichtig für eine positive Entwicklung der Rhein Main Metropolregion. Jeder Euro, der auf dem Land investiert wird, kommt auch dem Ballungsraum zugute. Wenn dort günstige Wohnungen entstehen und die Verkehrsanbindungen stimmen, dann entlastet das die Großstädte.

Die Förderung der ländlichen Regionen ist dringend nötig – es ist notwendig, dass die hessische Landesregierung, Städte und Kommunen gemeinsam jegliche Unterstützungsmöglichkeit ausschöpfen und aktiv umlenken zugunsten der ländlichen Regionen.

 

Es gibt kaum ein anderes Bundesland mit einem derart großen Gegensatz zwischen Peripherie und Zentrum wie das Land Hessen. Im Ballungsraum Frankfurt leben 2,2 Millionen Einwohner, 880 pro Quadratkilometer. Man kann der Großregion beim Wachsen nachgerade zusehen. Das schein also die nächste Zukunft für ganz Hessen zu sein: Großstädte mit großen Problemen und das weite leere Land – schrumpfend, wirtschaftsschwach, agrarisch, alt.

#RETTET DIE DÖRFER

  • Infrastrukturen schaffen
  • Solidarität und Partnerschaft
  • Förderung der Regionen
  • Verringerung der Flächenversiegelung

Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden. Ihr muss mit vereinten Kräften entgegen gesteuert werden. Es sind die fehlenden Infrastrukturen, die endlich dringend geschaffen werden müssen, damit die Jungen und Alten auf dem Land bleiben und nicht mangels Alternativen gezwungen werden in die Großstädte zu ziehen.

Wer jetzt beim Wohnungsbau nur auf die Ballungszentren schaut und den sozialen Wohnungsbau mit Milliardensummen fördert, der befeuert hingegen diesen ungesunden fatalen Sogeffekt weiterhin, obwohl es in ländlichen Kreisen einen Leerstand von fast 1,5 Millionen Wohnungen gibt. Die massiven Mietsteigwerungen in den Metropolen sind ein Ergebnis dieser verfehlten und passiven Politik ganze Regionen einfach abzuhängen.


„Pro Hessen – Stärkung des ländlichen Raums!“

Es kann nicht das ganze Land aus industriellen Ballungsräumen bestehen. Wesentlicher Punkt ist, dass die Vernichtung von Hunderttausenden Kleinbetrieben, vor allem im Handel, Handwerk und Landwirtschaft so nicht weitergehen darf.

Die Landflucht, der Pendler- und Transportwahnsinn verschärfen das Klimaproblem, führen zu ständigem Straßenbau und Baustellen und zum Preisverfall und Leerstand der Immobilien in den abgehängten Regionen.

Das gesamte Sozial- und Gesundheitssystem wird es nicht leisten können, alle Schäden an sozialer und beruflicher Teilhabe auszugleichen, die durch das Abhängen ganzer hessischer Regionen entstehen und schon entstanden sind. Wenn wir als solidarische Gemeinschaft nicht partnerschaftlich dafür sorgen, dass die Schere nicht immer weiter auseinander geht, dann wird dies zu einem grundlegenden gesellschaftlichen Bruch führen, dessen dramatisch negativen Folgen für die Wirtschaft, Politik, das Gemeinwesen und alle Menschen dieses Landes unabsehbar wären.

 

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen
Projektidee und Kreation – Feldpartisan!

Heute starten wir mit einer Reihe von Beiträgen, die wir Anfang des Jahres zusammengetragen und den Mitgliedern des Regionalverbands, in Form einer Broschüre und mit persönlichem Anschreiben, zur Verfügung gestellt haben. Wir freuen uns Ihnen allen nun die Inhalte sukzessive zur Verfügung stellen zu können. 

Wachstum, Wachstum über alles?

Wir alle leiden unter den Folgen der menschlichen Selbstüberschätzung, Technikgläubigkeit, Skrupellosigkeit. Wie lange wollen wir das alles noch mittragen? Wie können wir uns bessern und Abhilfe schaffen?

Fangen wir doch am besten direkt bei uns vor der „Haustüre“ an.

Um Wachstum zu steigern möchte die Stadt Frankfurt mit ihren Plänen nicht nur Landschaftsschutzgebiete und wertvolle Agrarflächen unwiederbringbar zerstören, es soll auch in uns all das verdrängt werden, was wir über die Endlichkeit und die Verletzbarkeit unseres Planeten gelernt haben. Wir alle leben schon auf einen viel zu großen Fuß.

Unsere Empfehlung an die Stimmberechtigten im Regionalverband: Votieren Sie gegen die Bebauung und lehnen Sie die Planungen des Frankfurter Magistrats ab!

Wir schulden dies unseren Kindern und künftigen Generationen!

Es ist nicht entscheidend, was ich heute geerntet habe.

Es ist entscheidend was ich für morgen gesät habe.

 

PRO HESSEN

Gegen den Flächendraß
Für die künftigen Generationen
Für den Wandel: Bitte stimmen Sie gegen das Planvorhaben der  Stadt Frankfurt

 

BITTE ERHEBEN SIE IHRE STIMME FÜR

  • Die abgehängten ländlichen Regionen
  • Gegen die Expansion der Städte
  • Für die polyzentrische Struktur
  • Für den kommunalen Finanzausgleich
  • Die Nachverdichtung innerhalb von Städten
  • Die Frischluftzonen und Kaltluftzufuhrschneisen
  • Für den Erhalt der Landschaftsschutzgebiete
  • Für den Erhalt der wertvollen Böden
  • Für den Erhalt der Naherholungsflächen
  • Für eine kritische SEM Betrachtung
  • Gegen ein Wohnen an der Autobahn A 5
  • Für eine moderne Stadtplanung
  • Für die Abstandswahrung der Hochspannungsleitungen in Wohngebieten

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen
Projektidee und Kreation – Feldpartisan!

Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 16. Oktober 2018 um 19.00 Uhr im SAALBAU Titus-Forum, Clubraum 7, Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt am Main (Nordwestzentrum), spricht Prof. Dr. Lutz Katzschner zum Thema „Frankfurt im Klimawandel – Konsequenzen für Stadtplanung und Städtebau“

Veranstalter ist die BFF-Fraktion im Frankfurter Stadtparlament.

Der Eintritt frei. Anschließend Diskussionsrunde mit den Stadtverordneten der BFF.

 

In der FNP hat der Klimaexperte Lutz Katschner sich gegen das geplante Baugebiet ausgesprochen.  Die Politik sollte zur Kenntnis nehmen, dass das Gebiet für eine Bebauung nicht geeignet ist!

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Darum-lehnt-Klimaforscher-Lutz-Katzschner-Josefstadt-ab;art675,3128096

Liebe Unterstützer unserer Petition,

wir möchten Euch hiermit ein herzliches Dankeschön für Euer tolles Engagement bei den vielen Unterschriftenaktionen im Maislabyrinth und an anderen Plätzen in Oberursel, Steinbach und Umgebung übermitteln. Am letzten Wochenende wurden von uns noch einmal über 330 Unterschriften auf Open Petition  hochgeladen.

Neben den im Maislabyrinth gesammelten Unterschriften wurden uns insgesamt 185 Unterschriften von unserer Mitstreiterin Irene übergeben, die sie unermüdlich im Rahmen organisierter Ausflüge mit den alten Weißkirchenern eingeworben hatte.

Es wäre super, wenn viele andere Unterstützer ihrem Beispiel folgen könnten und weitere Unterschriften  im Freundeskreis, von Bekannten und Arbeitskollegen für unsere Petition einholen könnten.

Das Formular dazu findet Ihr auf der Homepage von Open Petition (Download). Wenn es nicht klappt, bitte per E-Mail melden, dann übersenden wir es als Anlage.

Rücklauf bitte an Karl-Josef unter der bekannten Adresse.

Nochmals vielen Dank an alle Unterstützer!

Euer

Heinz Rühl

 

Während es in den Großstädten an Wohnungen mangelt, veröden Dörfer im ländlichen Raum. Ein Aktionsbündnis von 22 Verbänden und Organisationen möchte das ändern.

https://www.facebook.com/114486735942939/posts/287437688647842/

 

Der Hambacher Forst ist überall!

Die ungehemmte Versiegelung von Flächen und der Raubbau an der Natur, wie dies derzeit aktuell im Hambacher Forst zu beobachten ist, sind eine erhebliche Last, die wir uns und den nachfolgenden Generationen aufbürden. Der Uhrzeiger steht schon bedenklich nahe an der Zwölf. Trotz alledem verschwenden wir unaufhörlich wertvolle Ressourcen, verpesten die Luft mit Schwefeldioxid (SO2) und Kohlenmonoxid (NOX) und versiegeln für die Nahrungsmittelproduktion besonders wertvolle Böden. Anstatt uns an den Schönheiten der Natur zu erfreuen und das Werk der Schöpfung zu hegen und pflegen, bedienen wir uns ungeniert der vorhandenen Ressourcen, bis diese aufgebraucht oder unwiederbringlich zerstört sind.

Der Hambacher Forst von Frankfurt liegt im Nordwesten der Stadt! Die Frankfurter Stadtplaner wollen dort die landwirtschaftlich genutzten Böden höchster Qualität ohne Rücksicht auf Verluste einer Retortenstadt, durchzogen von der A5, zwei Starkstromtrassen und einer Hauptgasleitung, opfern.

Den Frankfurter geht es dabei allein um den schnöden Mammon. Ohne Rücksicht auf die umliegenden Kommunen wollen sie ihre Großstadtambitionen durchsetzen. Fordern mehr vom Steuerkuchen für sich selbst, Zapfen den Leuten im Vogelsberg und im hessischen Ried deren Wasser ab und nehmen auch sonst keine Rücksicht auf die Anliegen angrenzender Städte und Gemeinden. Versorgen können Sie sich schon lange nicht mehr alleine. Auf dem Rücken der anderen Kommunen, ohne deren Ressourcen in Frankfurt gar nichts ginge, wollen Sie weiterhin ungehindert wachsen. Ihr veraltetes Credo lautet: Wachsen, Wachsen Wachsen! Und auch nicht ganz neu: Beton, Beton, Beton.

Bauunternehmer werden hofiert und deren Parteispenden gerne angenommen. Die Bürgerinteressen vertritt das Stadtparlament allenfalls am Rande. Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG dient allein der Finanzierung des defizitären Haushalts. Wohnungen werden gewinnbringend verkauft, die Mieten liegen weit über denen gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften. Auch ist Nachhaltigkeit den Frankfurter Politikern ein Fremdwort.

Von daher rufen wir alle Bürger Frankfurts und des Umlands auf, unsere Bürgerinitiative zu unterstützen und unsere Petition gegen die Baupläne im Nordwesten Frankfurts zu unterzeichnen.

Stoppt den Landfraß, stoppt den ungehemmten Ressourcenverbrauch, stoppt die Bebauung der Frischluftschneiseße, wehrt Euch gegen eine Trabantenstadt links und rechts der A5, die keine Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger nimmt. Die Belastungen durch Elektrosmog, Feinstaub, NOX und SO2 sind viel zu hoch, als dass man dort mit gutem Gewissen Wohnungen bauen kann.

Stoppt den Unsinn, wehrt Euch gegen die Zerstörung der Natur und gegen uneinsichtige Politiker!

In diesem Beitrag sagt es Volker Bouffier – Ministerpräsident Hessen – klar, deutlich und öffentlich:

Im aktuellen Flächennutzungsplan sind 2234 Hektar Bauland ausgewiesen, davon sind gerade mal 11 Prozent bebaut. 89% des bereits ausgewiesenen Baulands sind noch nicht bebaut.

Es gibt also keine Notwendigkeit, neues Bauland auszuweisen …
 
Wir haben seit über zehn Jahren im Regionalverband grandiose landesplanerische Leistung vollbracht. Das ist deutschlandweit einmalig! Der Regionalverband macht die Regionalplanung und erstellt einen Flächennutzungsplan. Die Kommunen arbeitet dort steuernd miteinander – gelebte Kohäsion statt – Egoismen zum Wohle der gesamten Region.
 
Fazit: Feldmann und Co sind auf dem Egotrip und mißachten etablierte Gremien.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Volker Bouffier,  Ministerpräsident Hessen,
 
zur Vorgehensweise und Umgang der Stadt Frankfurt, respektive OB Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef, mit der Region und seine Auffassung zum geplanten Bauvorhaben der Stadt Frankfurt:
 
 
 
„Aber eins auch, das habe ich Herrn Feldmann gesagt und jedem, anderen wenn ich alleine nicht zum Ziel komme. dann ist das klug ich setze mich mit denen, die ich brauche vielleicht mal zusammen und überlege, wie können wir gemeinsam vielleicht was entwickeln. Das ist meine Methode! Man kann es auch andersrum machen, man beschließt erst mal was schreibt es in der Zeitung und hofft, dass die Nachbarn begeistert sind. Das Ergebnis hat man hier erlebt. Ich finde das abenteuerlich ! Ich finde über die A5 hier rüber in Richtung Taunus zu bauen, finde ich planerisch falsch. Ich finde es falsch, wenn ich erstmal alle auf die Palme getrieben habe, dann zu einem vernünftigen Diskurs zu kommen. So sollte man das nicht machen!“
 
Anlass – Ministerpräsident Volker Bouffier in Steinbach Wahlauftakt Landtagswahlen Hessen 2018 Freitag, den 21. September 2018 Steinbach
 
Quelle : Feldpartisan – Feld statt Beton !
 

90 Tage vor Stichtag unterstützen bereits 11.583 Menschen

und potentielle Wähler die von „Heitmatboden Frankfurt – Feld statt Beton“ ins Leben gerufene Petition gegen den Landfraß und Zerstörung wertvoller Ackerflächen und Naherholungsgebiete.

Dafür an alle, die mitgemacht haben, ein herzliches Dankeschön!

 

 

Es bleiben jetzt noch 90 Tage zum Erreichen des selbst gesetzten Ziels von immerhin 15.000 Unterschriften gegen den neuen Stadtteil. 

Wir bitten alle bisherigen und kommende Unterstützer, weiterhin aktiv auf diese Petition hinzuweisen.

Das geht ganz einfach z.B. beim Plausch in der Kita, der Gaststätte mit dem Tischnachbarn, beim Bäcker uvm. Es gibt so viele Kontaktmöglichkeiten und die meisten Menschen – so unserer Erfahung bisher – stehen der Petition positiv gegenüber. Das will schon etwas heissen. Gemeinsam haben wir eine gewichtige Stimme!   >>> Zur Petition

Wie die exponentielle Entwicklung der Grafik zeigt (Quelle: openpetition), sind immer mehr Menschen vor dem Hintergrund der zunehmenden Zerstörung von Natur, Überflutungen und Dürren sensibilisiert für das , was um sie herum geschieht und machen nun dem Mund auf.

Falsch wäre es zu behaupten, es wären nur ein paar vereinzelte Bauern, die gegen die Frankfurter Pläne rebellieren, wie die Frankfurter Befürworter den Widerstand in der Bevölkerung gerne herunterspielen.

>>> Zur online Petition geht es hier entlang

 

Hintergrundinfos

Was ist das Quorum ?

  • Das Quorum gibt an, wie viele Unterschriften nötig sind, damit openPetition von den zuständigen gewählten Vertretern eine Stellungnahme zur Petition einholt.
  • Die Petition kann in jedem Fall übergeben werden, unabhängig davon, ob das Quorum erreicht wird.
  • openPetition berechnet das Quorum für jede Petition, die sich auf eine konkrete Verwaltungsregion bezieht, z.B. ein Bundesland, Landkreis, Gemeindeverband oder eine Stadt.
  • Für das Quorum zählen nur die Unterschriften aus der Region, auf die sich die Petition bezieht.
  • Jede Unterschrift ist wichtig, auch die von außerhalb der Region. Jede Unterschrift erhöht das politische Gewicht der Petition.

Sammelziel

  • Bezieht sich eine Petition nicht auf eine konkrete Verwaltungsregion mit gewählten Vertetern (z.B. Hessen), kann der Petent das Sammelziel festlegen.
  • Das Sammelziel ist die angestrebte Zahl der Unterschriften.
  • Die Petition kann in jedem Fall übergeben werden, auch wenn das Sammelziel nicht erreicht wird.
 

zur Initiative bei openPetition

https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-1349.html

Einen neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten braucht es nicht. Vielmehr müssen die abgehängten Regionen endlich durch den Ausbau des schnellen Internets und weitere Infrastrukturmaßnahmen aufgewertet werden. Diese Maßnahmen bremsen dort den Aderlass an Arbeitsplätzen und nutzen die bereits vorhandenen Ressourcen.

Weiterlesen

Liebe  Mitstreiterinnen und Mitstreiter. 

Ich möchte mich im Namen der BI Heimat Boden Frankfurt für diese Kundgebung der FDP bedanken. Vor allem bei den Steinbachern und ihrem Bürgermeister Dr. Naas weil sie so eindeutig gegen den geplanten Frankfurter Stadtteil Stellung bezogen haben.

Wir freuen uns, dass sich immer mehr Menschen gegen den Raubbau an der Natur und den Landfraß zusammenschließen.  

Wir hoffen dass dieses Eintreten gegen den Flächenfraß nicht jetzt dem Wahlkampf geschuldet, nach dem Wahlkampf aber in Koalitionsverhandlungen für irgendwelche kurzfristigen Ziele geopfert wird.

Denn wenn jede Kommune oder jeder Bürgermeister noch schnell ein Stück Acker oder ein Stück Wiese für ja ach so wichtige Baumaßnahmen beansprucht, und in einem Interessenausgleich mit anderen Gemeinden, nach dem Motto: Gibst Du mir, dann gebe ich Dir verhandelt, dann werden unsere wertvollen Flächen immer weniger und den Rest holt sich dann der Klimawandel. 

So eine Salamitaktik können wir uns in Anbetracht der dramatischen Klimaveränderungen und weil wir die Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder tragen, nicht mehr leisten.

Es kann auch heute keiner behaupten, er hätte vom Klimawandel und den mögliche Folgen daraus, nichts gehört oder gewusst.

Deshalb fordere ich die hier Anwesenden und alle die von dieser Veranstaltung erfahren haben auf: Lasst nicht nach, gemeinsam mit allen friedvollen Kräften in unserer Gesellschaft anzutreten,die  Natur , die Landschaft,  das Klima,  unser Wasser,   das Tierleben    und die Gesundheit der Menschen zu schützen und allen in diesem Sinne die Hand zu reichen, die um gute nachhaltige Lösungen ringen. 

Gute und nachhaltige Lösungen sind für uns z. B. der Ausbau von S.- u. Regionalbahnen um die abgehängten ländlichen Regionen wieder anzuhängen und die Landflucht nachhaltig zu stoppen.

Wir sind die Lobby, für die Zukunft unserer Kinder und der besseren intelligenteren Lösungen weil wir nicht nur auf unseren Kirchturm schauen, sondern weit darüber hinaus.

Wir haben die Beiträge unserer gemeinsam mit der Steinbacher FDP geplanten Veranstaltung auf YouTube veröffentlicht.

Nachstehend die Links zu den einzelnen Redebeiträgen:

Dr. Stefan Naas: landesweites Wachstum statt Stadtteil im Frankfurter Nordwesetn

 

Lars Knobloch: Dialog statt Diktat

 

 

KaJo Rühl: Zukunft statt Beton

 

Astrid Gemke: Lebensraum statt Retortenstadtteil

 

 

Report Mainz berichtet über darüber, dass Deutschland für Gewerbegebiete zubetoniert wird. So kann und darf es nicht weitergehen! Bauen Bauen Bauen macht keinen Sinn und vernichtet unsere wertvollen Böden unwiederbringlich. Das muss bundesweit ein Ende finden. Nett null Flächenversiegelung sind das Gebot, dass bei allen Planungen beachtet werden muss!

https://www.swr.de/report/umweltbundesamt-und-sachverstaendigenrat-fuer-umweltfragen-kritik-an-flaechenverbrauch/-/id=233454/did=22334326/nid=233454/qb9oz4/index.html

 

Letztes Wochenende, am „Tag des Bodens“, stand es im Mittelpunkt: das Areal am Maislabyrinth in Weißkirchen. Ein Experte attestierte dem Boden eine hohe Qualität. So erreichte er bei einer Schätzung 82 von insgesamt 100 Punkten.

In einem begehbaren Bodenprofil zeigt u.a. Experte Bernd Jäger die unterschiedlichen Schichten des wasserspeichernden Lößlehmbodens vor den Toren Frankfurts. Und trotz anhaltender Dürre geht den Pflanzen gut. Eine externe Bewässerung ist – auch auf längere Sicht – nicht notwendig.

Lesen Sie hier den Bericht dazu aus der Taunus Zeitung.

Hier finden Sie die Redebeiträge:

  1. Jürgen Banzer CDU Hessen zum Planvorhaben der Stadt Frankfurt an der A5
  2. Norbert Altenkamp CDU Mitglied des Deutschen Bundestages – neuer Stadtteil Frankfurt – Retortenstadt
  3. Veljko Vuksanovic – stellvertretender Frankfurter Ortsvorsteher gegen Bauvorhaben im Nordwesten
  4. Jens Uhlig CDU Oberursel – Ausbau Infrastruktur statt Flächenversiegelung Frankfurt Neubaugebiet
  5. Markus Koob CDU Mitglied des Deutschen Bundestages intelligente Lösungen – Frankfurt Stadtteil
  6. Jonny Kumar CDU Landesvorstand Hessen – keine soziale Stigmatisierung – Frankfurt neuer Stadtteil

Dank gilt der CDU, die auch anderen Parteifraktionen einen Redebeitrag gewährte.

Am 25. und 26. August 2018 veranstaltet das Maislabyrinth Weißkirchen, Kurmainzer Str. 136, 61440 Oberursel, den

Tag des Bodens

Zusammen mit
  • dem Kreisbauernverband Hochtaunus,
  • dem Regionalbauernverband Wetterau-Frankfurt
  • sowie der Initiative Heimatboden
wollen wir auf die Wichtigkeit der Ackerböden für
  • die Nahrungsmittelproduktion,
  • die Grundwasserbildung,
  • die Kaltluftentstehung und nicht zuletzt für
  • den Freizeit- und Erholungswert hinweisen.

Ein begehbares Bodenprofil,

ca. 1,50 m tief, angenehm kühl und feuchtigkeitsspendend , wird von einem Sachverständigen vorgestellt und erklärt.
Weiter sind verschiedene Bodenarten zu besichtigen sowie verschiedene Bodenbearbeitungsgeräte von früher bis heute und vieles mehr.
Hierzu möchten wir Sie recht herzlich einladen für Samstag von 14.00 bis 19.00 Uhr und Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr.
Familie Bickert & die „Maisgeister“ und die Intiative Heimatboden vor Frankfurt – Feld statt Beton ! freuen sich auf Ihr Interesse.

Zu der Aktion aufgerufen hatten 14 CDU-Verbände aus Frankfurt und Anrainer-Kommunen. Das Motto lautete: „Lebensqualität erhalten – keine Betonburg an der A5!“.

Das Fernsehen war da: (Bericht in der Hessenschau)

Und die Presse:

Fotos und eine Zusammenfassung vom Feldpartisan auf FACEBOOK:

https://www.facebook.com/HeimatbodenFrankfurt/

 

Am Sonntag abend bei Anne Will war nicht nur das Klima und die Dürre an sich das Thema,

auch Nebenschauplätze wie Nahrungsengpässe für Mensch und die Ernährung der Tierhaltung (Rindfleisch? Am besten billig) so wie auch Klima-Migration waren zentrale Punkte. Über die Klimapolitik diskutierten Julia Klöckner, Andreas Pinkwart, Annalena Baerbock, Hans Joachim Schellnhuber und Werner Schwarz.

Die Aufzeichnung ist bis 19.8.2019 hier abrufbar:

https://www.daserste.de/information/talk/anne-will/videosextern/der-duerre-sommer-wie-muessen-wir-unser-verhalten-100.html

Besonders interessant:

  • Minute 4:40 , Wasser ist für die Landwirtschaft ganz entscheidend, vor allem etwa:
    Wieviel Wasser haben Sie in 1 Meter Tiefe zur Verfügung ?
    Info dazu : Unser Boden vor der Haustür speist derzeit – trotz anhaltender Dürre – die Pflanzen, die dort noch wachsen dürfen. 
    Geht selbst einmal dort nachsehen.
    Wenn Frankfurt dieses wertvolle Gebiet zerstören will, muss man auch nach dem im Grundgesetz verankerten  Recht auf körperliche Unversehrtheit fragen.
  • Minute 57:00 , Schlusssatz von Hans Joachim Schellnhuber – u.a. Berater von Angela Merkel in Klimaschutzfragen –  über dieses Recht, über (Klima-)Migration, über Landwirtschaft und fehlende Nahrungsversorgung… „Bisher ist alles gut gegangen“.
  • Gerne nennen Kommentatoren weitere interessante Minuten-Einstiege, für alle die nicht die ganze Ssendung ansehen wollen.

Forscher warnen vor „Heißzeit“

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-heisszeit-1.4084296

Forscher haben vor einer „Heißzeit“ auf der Erde gewarnt – selbst im Fall eines Einhaltens des Pariser Klimaabkommens. Bei einem solchen Szenario würde sich die Erde um vier bis fünf Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmen, heißt es in einer im US-Fachblatt Proceedings of the National Academy of Scienes (PNAS) veröffentlichten Studie, an der auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitgewirkt hat.

„Es ist die technische Infrastruktur, die über die gesamte Versorgungschiene gesehen, mit der Dauer und Ausprägung des Trinkwasser-Spitzenbedarfs an ihre Grenzen stößt.

Das Auftreten von Hitze- und Trockenperioden in Kombination mit der dynamischen Bevölkerungszunahme im Ballungsraum bzw. der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main stellt in der aktuellen Ausprägung eine Dimension dar, die bisherigen Planszenarien bereits jetzt eintreten lassen. In der aktuellen Situation ist daher umsichtiges Handeln und ein abgestimmtes technisches Management der Verantwortlichen zur Beherrschung der Situation notwendig.“

Zu deutsch: Die Notfallszenarien sind bereits jetzt ausgereizt.

Wer vor diesem Hintergrund weiterhin an einer Umsetzung des kühnen Planvorhabens festhält, riskiert leichtfertig weitere Notstände, schlimmer noch; er kann noch nicht einmal die Infrastruktur für solch unwirtschaftliche Vorhaben wie ein Baugebiet – bei dem es von verschiedensten Widrigkeiten nur so wimmelt – vorhalten. Mit Menschenverstand oder Planungskompetenz kann das nur wenig bis nichts zu tun haben.

Auch die fabulären Schildbürger hatten einst ähnliche Expertisen vorzuweisen; man vergaß schlicht die Fenster in den Neubauten. Ein neuer Stadtteil, mit Engpass in der Wasserversorgung. Bravo.

Quellen und Details zum Notstand

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/klimawandel-die-katastrophe-haette-verhindert-werden-koennen-a-1221528.html

Ohne Kommentar

Veränderte klimatische Bedingungen stellen Menschen und Tiere weltweit auch in Städten vor neue Herausforderungen. Große versiegelte Flächen heizen sich mehr auf als unbebaute Areale. Diskutieren Sie mit und erfahren Sie mehr darüber, wie der Klimawandel sich auf das Stadtleben und unseren Alltag sowie auf die Tierwelt und Biodiversität auswirkt. Mittwoch 08.08.2018 18:00 Uhr–20:00 Uhr , Zoogesellschaftshaus

Mehr dazu:

https://www.frankfurt-greencity.de/de/kalender/detail/cal/event///tx_cal_phpicalendar//hr-info-veranstaltung-klima-oase-frankfurt-1/