Flächenverbrauch einschränken – jetzt handeln

Empfehlungen der Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt

In seinem Stratediepapier aus dem Jahr 2009  hat das KBU  bereits wegweisende Empfehlungen veröffentlicht.

Zum verbesserten Schutz fruchtbarer Böden schlägt die KBU deshalb vor,

• dass Forst- und Landwirtschaft auf der einen sowie Umwelt- und Naturschutz auf der anderen Seite in einer neuen Qualität kooperieren müssen,

• dass bundesweit alle besonders fruchtbaren Acker- und Grünlandböden mit einer auf wissenschaftlicher Grundlage definierten Acker- oder Grünlandzahl grundsätzlich unter Schutz gestellt und nicht mehr angetastet werden5,

• dass darüber hinaus auch wertvolle, aus regionaler Sicht ertragsfähige Böden unterhalb dieser Schwelle geschützt werden (z.B. die weiteren 50 % besten Böden eines Bundeslandes oder einer Region unterhalb der zu definierenden Acker- und Grünlandzahl),

• dass neue Schutzgebietskategorien im Sinne besonderer ‚Bodenschutzflächen’ (Vorrangflächen) zur Sicherung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit bzw. der natürlichen Bodenfunktionen im Bundes-Bodenschutzgesetz oder im Bundesnaturschutzgesetz eingeführt werden,

• dass der § 21 (3) BBodSchG explizit um eine Klarstellung ergänzt wird, die auf die Möglichkeit zur Ausweisung von Bodenschutzgebieten

o auch zur dauerhaften Sicherung von Böden hinweist, die in besonderem Maße die natürlichen Bodenfunktionen erfüllen,

o auch zum Schutz vor einer die natürlichen Bodenfunktionen beeinträchtigenden Flächeninanspruchnahme und Bodenversiegelung durch Siedlungen und Verkehr hinweist.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Homepage des Umweltbundesamtes.

Vor beinahe zehn Jahren hat man bereits erkannt, das es so nicht weitergehen kann. Auf unsere Böden treffen alle diese Faktoren zu.

Frankfurt und das Umland können sich nicht einfach darüber hinwegsetzten! Die Böden müssen für die regionale Versorgung und die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben!

 

Umweltbundesamt – derzeitiger Flächenverbrauch ist unverantwortlich

Flächenverbrauch in Deutschland und Strategien zum Flächensparen

Die Zielvorgaben des Umweltbundesamtes werden in Frankfurt offensichtlich nicht wahrgenommen!

Um den Klimawandel abzumildern müsste der Flächenverbrauch aber bereits viel früher auf netto null reduziert werden! 

Was bedeutet Flächenverbrauch und was steckt hinter dem 30-Hektar-Ziel

Während der letzten 60 Jahre hat sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland mehr als verdoppelt. Im Jahr 2014 wurde täglich eine Fläche von 69 Hektar neu ausgewiesen – meist zulasten der Landwirtschaft und fruchtbarer Böden. Das entspricht etwa der Größe von ca. 100 Fußballfeldern.

Ökologisch wertvolle Flächen werden in Bauland und Standorte oder Trassen für Infrastrukturen wie Kläranlagen, Flugplätze, Straßen oder Bahnlinien umgewidmet. Negative Umweltfolgen sowie schädliche städtebauliche, ökonomische und soziale Auswirkungen sind unausweichlich.

Ziele zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme

Die Bundesregierung hat sich deshalb im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 Hektar pro Tag zu verringern. Im Durchschnitt der Jahre 1993 bis 2003 lag der Flächenverbrauch noch bei 120 Hektar pro Tag.

Darüber hinaus fordern der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der Rat der Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) sowie der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), spätestens zum Jahr 2050 die Inanspruchnahme neuer Flächen auf null zu reduzieren.

Die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) hat darüber hinaus im Rahmen des Positionspapiers „Flächenverbrauch einschränken – jetzt handeln“ einen Vorschlag unterbreitet, wie das 30-Hektar-Ziel der Bundesregierung auf die Bundesländer verteilt werden könnte. Inzwischen haben sich fünf Bundesländer für das Jahr 2020 adäquate quantitative Ziele gesetzt, die zum „30-Hektar-Ziel“ beitragen.

Um überprüfen zu können, ob sich die tatsächliche Entwicklung in Richtung „30-Hektar-Ziel“ bewegt, hat das UBA für das Jahr 2010 ein Zwischenziel von 80 Hektar und für das Jahr 2015 ein Zwischenziel von 55 Hektar pro Tag gesetzt. Wie die Abbildung zeigt, nahm die Siedlungs- und Verkehrsfläche vor der Jahrtausendwende um gut 129 Hektar pro Tag zu. Seither hat sich der Anstieg des Flächenverbrauchs für Siedlungen und Verkehr deutlich verlangsamt. Das UBA-Ziel für das Jahr 2010 von 80 Hektar pro Tag wurde für die Einzeljahre 2009, 2010 und 2011 unterschritten, jedoch wurde das Ziel im Vier-Jahres-Mittelwert von 2007 bis 2010 verfehlt.

Insgesamt sind die Inanspruchnahme immer neuer Flächen und die Zerstörung von Böden auf die Dauer nicht vertretbar und sollten beendet werden. Angesichts global begrenzter Landwirtschaftsflächen und fruchtbarer Böden sowie der wachsenden Weltbevölkerung ist der anhaltende Flächenverbrauch mit all seinen negativen Folgen unverantwortlich. Dies gilt auch und besonders mit Rücksicht auf künftige Generationen.

In der Abbildung ist zu sehen, wie viel Hektar Fläche in Deutschland täglich in den Jahren 1993 bis 2015 für Siedlungs- und Verkehrsflächen neu belegt wurden. Während im Jahr 2000 129 Hektar pro Tag verbraucht wurde, waren es 2015 nur 66 Hektar pro Tag.

Flächenverbrauch eines Deutschen pro Tag

Jetzt mit helfen, den Flächenverbrauch zu bekämpfen: Keine neuen Versiegelungen zulassen !

Vor der eigenen Haustür , auch in Frankfurt, tobt der Kampf um Lebensraum. 

Ihr alle entscheidet mit, ob er schon verloren ist.

 

Quelle: BUND

Die Frankfurter Art sozialen Wohnraum zu schaffen

 

24,- Euro Kaltmiete pro m²

Warum Frankfurt keinen neuen Stadtteil braucht!

Resümee der Veranstaltung am 14. Mai im Café Mutz mit Daniel Fuhrhop

Wer nicht da war, hat was verpasst!

In erster Linie Daniel Fuhrhop, der überzeugt nicht nur durch Expertise. Sein Vortrag ist kurzweilig, smart, anregend und lebendig.

Wer nicht dabei sein konnte, sollte sich zumindest seine Bücher kaufen http://www.daniel-fuhrhop.de/buecher/. Seine dichte Sicht auf den Stadtwandel lohnt sich:

Ein kurzer Abriss für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.

In einer ökologischen Gesamtenergiebetrachtung ist der Altbau dem Neubau stets vorzuziehen. Beide Herangehensweisen haben ihre eigenen Risiken. Wird Altbau jedoch saniert, so sind diese Risiken viel präziser einzuschätzen wie bei einem Neubau. Der Recycling Gedanke sollte auch im Bauwesen in unseren Köpfen greifen. So ist es also keineswegs ökonomisch rational Neubau zu schaffen – vielmehr ist die Forderung nach Neubaugebieten vom derzeitigen Anlagedruck der Immobilienfonds befeuert. Es geht um Betongold und um Rendite, um Spekulation und Gewinne. Dies führt zu allem, aber nicht zu bezahlbarem Wohnraum!

Dabei gibt es in anderen Ländern Vorbilder bspw Österreich, wo mehr als 200.000 Sozialwohnungen alleine in Wien in kommunalem Besitz sind.

Ein Blick auf die letzten Jahre zeigt, dass die Anzahl der Wohnungen in Deutschland von 35 Millionen im Jahr 1993 bis 2016 auf 41 MIo. gestiegen ist. Das sind 6 MIo. Wohnungen mehr für ca 12 Mio. Menschen. Die Bevölkerungsanzahl vergleichsweise dazu ist jedoch nur geringfügig gewachsen …

Wir haben also keinen Wohnraummangel…

Wir haben ein schiefes Bild in Deutschland in der Verteilung der Menschen. Es stellt sich die Frage wo und wie wohnen?

Es gibt eine Fülle von Instrumenten, die der Stadt Frankfurt zur Verfügung stehen, um gegen zu steuern, wenn sie das denn auch wollte. Ganz banale einfache Dinge, die es eigentlich verbieten überhaupt an die Versiegelung neuer Flächen auch nur zu denken. Das sind alles elementare Aufgaben, die die Stadt Frankfurt seit Jahren nicht umsetzt. Wir haben hier an dieser Stelle schon häufig diese Punkte benannt. Die Arbeitsmethodik der Stadt Frankfurt ist fatal und fahrlässig.
Darüber hinaus setzt auch der Bund, mit bundesweit mehr als 800 Förderprogrammen allein für Neubauten, leider noch immer die falschen Anreize.

Wie wir als Gesellschaft in Zukunft leben möchten ist ein hochkomplexes Unterfangen, dass die Steuerung aller verlangt. Die Politik muss dringend handeln, aber auch die Bürger müssen sich hinterfragen, was sind ihre Bedürfnisse und diese Änderungen in die Planung einfließen lassen. Die Politik Frankfurts braucht dringend eine Korrektur. Statt die Gesellschaft zu spalten und einzubetonieren, müsste sie sich öffnen für eine breite Range an möglichen Lebensvarianten unter der Prämisse Netto Null Flächenversiegelung. Es gibt genügend Inspiration und Anschauungen bereits. So zum Beispiel das Genossenschaftsprojekt WagnisArt in München, das es selbst im teuren München schafft, bezahlbaren Wohnraum für sozial Schwache mitzufinanzieren. Auch weitere private Wohnungsgesellschaften bieten neue echt soziale Modelle an, die im Gegensatz zu der verheerenden Geschäftspraxis spekulierender städtischer Wohnbaugesellschaften – und dem gefährlichen SPD Mantra : Bauen, Bauen, Bauen – Beton, Beton, Beton – siehe auch ABG Frankfurt – genau diesen Kernaspekt erfüllen: statt Luxuswohnraum und die Spekulation anzuheizen – sozialen Wohnraum zu schaffen!

Der Beitrag wurde von Feldpartisan erstellt und auf Facebook gepostet. Vielen Dank an die Autorin!

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/main-taunus-kreis/Neuer-Stadtteil-Mike-Josef-schielt-weiter-nach-Westen;art676,2981136

 Der Frankfurter Stadtplaner berichtete letzte Wochen in Niedehöchstadt über den Stand der Planungen für den umstrittenen neuen Stadtteil. Anwesend waren vor allem Vertreter der Pro-Beton-Fraktion. Kritische  Statements unsererseits waren unerwünscht und wurden unterbunden. Fazit: Eine reine Schauveranstaltung der SPD-Genossen. Hier der Presseartikel aus der FNP.

 

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/main-taunus-kreis/Neuer-Stadtteil-Mike-Josef-schielt-weiter-nach-Westen;art676,2981136

Diskussion im Café Mutz mit Daniel Fuhrhop – Verbietet das Bauen

Bitte vormerken – kommenden Montag im Café Mutz ‼

Warum Frankfurt keinen Neubau braucht.
Ein Abend mit Daniel Fuhrhop- Verbietet das Bauen

Es wird sicher voll .

Montag, 14. Mai, 19.00 Uhr (VB): „Warum Frankfurt keinen Neubau braucht. Gründe gegen Bauen und Alternativen zum Flächenfraß der Stadt Frankfurt“,
Veranstalter & Ort: Café Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt/Main.

Profitgier exportiert Hunger

Schon heute benötigt Deutschland die doppelte seiner Landwirtschaftlichen Nutzfläche um die derzeitige Einwohnerzahl gegenwärtig mit Lebensmitteln versorgen zu können. Derweil wird täglich eine Fläche von 70 Fußballfeldern versiegelt, der Landwirtschaftlichen Nutzung für immer entzogen. Laut BUND vergrößern Städte und Kommunen mit immer neuen Flächenversiegelungen von Neubaugebieten zunehmend die Abhängigkeit der EU von Nahrungsmittelimporten aus den Entwicklungsländern und exportieren so den Hunger dorthin. Die EU nutzt derzeit außerhalb Europas bereits rund 640 Mio. Hektar Land. Das ist eineinhalb Mal so viel wie die Landesfläche aller 28 Mitgliedsstaaten zusammen

Hände weg von unseren Äckern

 
Die Stadt Frankfurt möchte 550 Hektar landwirtschaftliche Ackerflächen für immer versiegeln. Das entspricht 770 Fußballfeldern.
Den wenigen verbleibenden Bauern wird der landwirtschaftliche Boden förmlich unter den Füßen weggezogen werde. Diese Familien sind über Generationen in der Region verwurzelt. Sie haben aus der Zeitung erfahren, dass man Ihnen nicht nur ihr Land wegnehmen möchte, sie verlieren auch ihre Existenz.
 

Mike Josef am 3. Mai um 20:00 Uhr in Eschborn

Einladung

Der Frankfurter Baudezernent hält nun auch in Niederhöchstadt eine Märchenstunde ab. Da wird er wieder berichten, wie wichtig die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum für die Polizisten, Krankenschwestern,  -Pflegern und öffentlichen Bediensteten ist.  

Natürlich wird er verschweigen, dass die Frankfurter ABG – deren Aufsichtsratsvorsitzender sein Chef, OB Feldmann ist – in den letzten 10 Jahren mehr als 500 Mio. Euro Gewinn eingefahren hat, den Bestand an Sozialwohnungen durch Verkäufe erheblich reduziert hat.

Er wird erzählen, dass Frankfurt für die vielen neuen Bürger dringend Wohnraum braucht; verschweigen wird er aber, dass dabei voraussichtlich ein neuer Problembezirk direkt an der A5 entstehen wird. Wer will denn schon freiwillig so nahe an der lauten und dreckigen Autobahn wohnen?

Wer Zeit hat sollte hingehen und seine Vorbehalte äußern!

Frankfurt Green-City: Die Zerstörung von Landschaftsschutz Klima und Böden

Eine Ausweisung eines Gebiets zu einem Landschaftsschutzgebiet erfolgt nach  Rechtsverordnung.
 
Schon im Jahr 2008 umfassten Landschaftsschutzgebiete nur noch 28 % der Fläche der gesamten Bundesrepublik. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren hat sich damit die Fläche der Landschaftsschutzgebiete deutlich verkleinert. Dieser Minus-Trend begründet sich im Wesentlichen  darin, dass ausgerechnet das Land Hessen bereits wieder große Teile seiner bestehenden Landschaftsschutzgebietes im Zuge von Neubebauungen einfach wieder aufgehoben hat. So einfach mach‘ ich mir die Welt, wie Sie mir (und meinem Finanzpolster) gefällt.
 
Auch das zuletzt – entwickelte Stadtviertel Frankfurter Riedberg ist auf Landschaftsschutzgebiet gebaut worden!
 
Mit dieser Land Vernichtung muss endlich Schluss sein!

Ausbau des ÖPNV dringend erforderlich!

Städte wie Frankfurt sind immer Wachstumsmotoren und Zentren der Produktivität. Allerdings hat die ansteigende Produktivität die massiven Probleme von Umweltzerstörung, Armut und Ungleichheit bislang nicht lösen können.

Themenabend: Landkonflikte – Kein Land in Sicht?

Kein Land in Sicht?
Landkonflikte: Frankfurt zwischen Wohnungsbau, Stadtklima und Landwirtschaft

Wie kann mit den Konflikten um Landnutzung umgegangen werden? Wie kann eine Stadtentwicklung aussehen, bei der unterschiedliche soziale Ansprüche und ökologische Aspekte berücksichtigt werden?

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig

18.04.2018 | 19 bis 21.30 Uhr | Haus am Dom | Domplatz 3

 

Links:

https://ffm.lustaufbesserleben.de/event/kein-land-in-sicht-frankfurt-zwischen-wohnungsbau-stadtklima-und-landwirtschaft/

 

Frankfurts Finanzpolitik

Der Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt stellt fest dass die Stadt Frankfurt am Scheideweg ist. Das Bevölkerungswachstum sprengt das Budget der Stadt. Die Stadt Frankfurt kann ihre Ausgaben nicht mehr finanzieren, so wie es notwendig wäre. Er zeichnet in seinem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 das Bild einer verunsicherte Stadt Frankfurt in einem verunsichertem Umfeld.

SPD Spendenaffäre ante Portas?

Steht der Frankfurter SPD eine Spendenaffäre ins Haus?

Die Presse berichtet über eine massive Beeinflussung der Frankfurter SPD durch eine Parteispende in Höhe von 100.000 € von einen Idsteiner Bauunternehmer. Just zum Höhepunkt des Wahlkampfs um den Frankfurter OB-Posten hat die Frankfurter SPD einer Megaspende von einem Idsteiner Bauunternehmer erhalten. Spenden in einer solchen Höhe an politische Parteien sind besonders kritisch zu bewerten. Offensichtlich will sich der Unternehmer damit Pfründe bei der künftigen Vergabe von Bauaufträgen sichern. Anders ist das nicht zu erklären, da Spenden in dieser Höhe bislang einzig von DAX-Konzernen an die Bundesorganisation von Parteien zur Finanzierung von Bundesbundestagswahlämpfen gewährt wurden.

Der alte und neue OB Betonmann setzt ja bekanntlich zusammen mit seinem Stadtplaner M. Josef alles daran, die besonders hochwertigen landwirtschaftlichen Flächen im Nordwesten der Stadt zu betonieren. Damit möchten er und seine Freunde aus der Bauindustrie so richtig Reibach zu Lasten der dort ansässigen Bauer und bisherigen Grundbesitzer machen. Ohne Rücksicht auf Natur und Mensch!

Gesetzlich mag eine solche Spende an eine Stadtpartei ja zulässig sein, ethisch-moralisch ist das Gegenteil der Fall und spricht Bände über die Gesinnung der Frankfurter SPD. Geld ist geil, alles andere interessiert die Genossen offensichtlich nicht!

Ballungsgebiet Rhein Main – Frankfurt Wachstum

 

Durch die ungebremste Expansion der großen Städte entstehen viele Probleme:

Neben sich rapide verschärfenden Umweltprobleme und die Konzentration von Armut andererseits werden auch zahlreiche soziale, ökologische und ökonomische Risiken forciert.

Vor diesem Hintergrund ist das Wachstum der Stadt besonders kritisch zu sehen. Die Probleme fangen bereits mit der Nachverdichtung in den Stadtteilen und der Bebauung bestehender Frei- und Grünflächen an. Viele Bürger wehren sich zu Recht gegen diese für sie nachteilige Veränderung ihrer gewohnten Umgebung.


 

Nachverdichtung statt Flächenfraß

Wir appellieren an alle Verantwortlichen:
Stimmen Sie gegen das geplante Bauvorhaben der Stadt Frankfurt im Frankfurter Nordwesten!
Auf 550 Hektar will sich die Stadt Frankfurt dort rigoros über Landschaftsschutz, Naturschutz, Klimaschutz, Tierleben und Bürgerinteressen hinwegsetzen und wertvollste Böden für immer versiegeln!

Städtebauliche Planungen, die sich um ein gesundes Klima, die Artenvielfalt in der Stadt, aber auch um Handlungsfelder der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen und Integration kümmern, werden immer wichtiger und gehen uns alle an!

Durch aktive Beteiligung kann die Stadtentwicklung durch die Bürger nachhaltig mit gestaltet werden!

Ein weiter Aspekt, der bisher nur wenig Beachtung der Planer findet: Von den Bewohnern der Stadtviertel wird der Wohnwert im Falle einer maßvollen Nachverdichtung wesentlich höher eingeschätzt als in einem Neubaugebiet!

Hessenschau: Böden im Frankfurter Nordwesten von höchster Güte

Richard Bickert, der Vorsitzende der Frankfurter Bauern und Stadtverordnete Dr. Mehl und  Jörg Nitsch vom BUND in einem guten Beitrag über den Erhalt unserer Böden!

Die hessischen Bauern verlieren an Boden, da die Städte wachsen. Ausgerechnet die besten Ackerböden werden zugebaut, schlechte Böden werden dagegen verschont. Um Hessens Ackerland zu schützen gibt es jetzt eine Allianz von BUND und Bauernverband. Das Ziel: Mehr Boden und weniger Beton.

https://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-58082.html

 

 

Vorteile der Nachverdichtung innerhalb von Städten

Neubaugebiete bedingen einen enormen Flächenverbrauch.
Diese intensiven Eingriffe in die Natur führen zur Zerstörung von Lebensräumen für die Tier- und Pflanzenwelt.

Im Falle des neu geplanten Baugebiets im Frankfurter Nordwesten entfallen für die Stadt besonders wertvolle Klimazonen wie Kaltlufentstehungsflächen, Landschaftsschutz-, Naturschutz-, Trinkwasser gewinnungs- und Tierschutzgebiete. Gleichzeitig werden mit der Bebauung beste Ackerböden unwiederbringlich zerstört.

Als bessere Lösung zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums bietet sich daher eine maßvolle Nachverdichtung bereits bewohnter Flächen in den Stadtteilen selbst an.
Als Fußnote:
Unter den Begriff Nachverdichtung fallen Maßnahmen wie Umbau, Anbau und Ausbau bestehender Gebäude, Aufstockungen, die Bebauung bisheriger Brachflächen (Schließung von Baulücken) und nicht mehr genutzter Industrie- und Gewerbeflächen.

Durch geeignete Maßnahmen können hier zudem oft bestehende energetische und bauliche Mängel im Bestand kostengünstiger behoben werden.

Oft fehlen in den urbanen Stadtteilen barrierefreie Wohnungen oder die bestehenden Wohnungen werden zum Teil nur von einer oder zwei Personen bewohnt. Mangels Alternativen an kleineren Wohnungen stehen diese damit nicht für Familien mit größerem Platzbedarf zur Verfügung. Mit einem ausreichenden Angebot an kleineren und barrierefreien Wohnungen könnte hier leicht Abhilfe zum Wohle der älteren und jüngeren Generationen geschaffen werden.

Durch den Ausbau von Dachflächen und Aufstockung von Gebäuden können erhebliche Wohnraumreserven erschlossen werden. Diese Variante ist kostengünstiger für alle Beteiligten, da die in den Stadtteilen bereits strukturell vorhandene Infrastruktur von mehr Menschen genutzt werden kann.

In der Summe bewirken diese Maßnahmen einen geringeren Energie- und Ressourcen-Verbrauch pro Kopf.

Uns liegt der Schriftverkehr eines auf Gebäudeaufstockungen spezialisierten Unternehmens mit der Stadt Frankfurt vor, aus dem hervorgeht, dass die Verantwortlichen in Frankfurt leider kein besonders Interesse an solchen Maßnahmen haben!

Im Vergleich zu München, wo 4.400 Personen auf einen km2 leben, liegt diese Kennzahl für Frankfurt nur bei der Hälfte. Frankfurt könnte somit – bei gleicher Ausnutzung – seine Bewohnerzahl verdoppeln, ohne weitere Flächen neu zu versiegeln.

Polyzentrische Struktur II – Vielfalt fördern

Frankfurt darf nicht weiter wachsen. Der Siedlungsbrei ist zu verhindern. Stimmen Sie gegen das Planvorhaben der Stadt Frankfurt zum neuen Dtadtteil an der A5.

Die anrainenden Gemeinden wollen ihre Selbständigkeit bewahren, denn monolithische Strukturen sind  nachteilig:

Sie sind undemokratisch, weil dort Interessengruppen ohne Rücksicht auf andere, auf Grund starker Verflechtungen wirtschaftlicher und lobbyistischer Gruppen mit der Politik, unkontrolliert Entscheidungen beeinflussen.

Wenn alles auf die eine Metropole ausgerichtet ist, und nur das berücksichtigt wird was dieser nützt, dann werden die ländlichen Regionen immer weiter abgehängt!

 

Video: Vorteile polyzentrische Struktur

Das Rhein-Main-Gebiet ist bis Heute ein Beispiel für eine erfolgreiche polyzentrische Region. Die Vorteile einer polyzentrischen Struktur liegen in der Diversität der Städte und Gemeinden, die historisch gewachsen sind und ihre unverwechselbare eigene Identität erhalten haben. Die Einwohner identifizieren sich mit Ihrer Gemeinde und nehmen aktiv am kommunalen Leben teil. Sei es in der Politik, im Vereinsleben oder auf sonstige Weise…

 

Video: Aggressive Stadtentwicklung gegen die Region

 

Bei den umliegenden kleinen Gemeinden des geplanten Städtebau Vorhabens  rund die A5  löst es Ängste aus,  dass die Metropole Frankfurt  sich immer breiter und breiter macht, bis die Grenzen letztlich verschwinden. 
 
Der Zusammenhalt in natürlich gewachsenen Städten und Gemeinden basiert ganz wesentlich auf dem Engagement der dort lebenden Menschen, die ihren Ort als Heimat empfinden.
 
Die Erfahrung lehrt: Aus der Verbundenheit wächst Verantwortung und die Bereitschaft, sich für Anliegen, Erfordernisse und Projekte vor der eigenen Haustür einzusetzen.
 
Vorbildliche Eigenschaften, die ein Retorten Stadtteil nicht haben wird.

Video: Hessen Finanzausgleich, Frankfurt klagt gegen/für Chancengleichheit

 

Das mächtige Frankfurt nimmt nur zu gerne Ressourcen  anderer Kommunen für sich in Anspruch , beispielsweise Wasser aus dem Ried und dem Vogelsberg, Energie, Lebensmittel aber auch Mülldeponien, Klärwerke etc.

Die Kommunen sollen auf der anderen Seite nun zusätzlich auch noch finanziell benachteiligt werden: Frankfurt klagt trotz Sonderstellung gegen kommunalen Finanzausgleich.
 
Die Klage ist im höchsten Maße unsolidarisch , unsozial und umgehend zurückzuziehen! 

BUND Hessen und Hessischer Bauernverband fordern:

Der Flächenverlust im Offenland muss gestoppt werden!

Eine ungewöhnliche Situation führt zu ungewöhnlichen Allianzen.

Wer hätte jemals daran gedacht, dass zwei so unterschiedliche Gruppen erkennen, dass sie im gleichen Boot sitzen.

Vielleicht kommem auch noch andere zum gleichen Schluss und wandeln sich vom Saulus zum Paulus. Hoffen wir das ihnen die Erleuchtung zu teil wird.

Denn was unterscheidet Trumps Kohlepolitik von der Zerstörung unserer wertvollen Ackerböden und der Vernichtung des Regenwaldes?

Nichts!

Die Trumps, Feldmanns und Josefs usw., gehören alle der gleichen Spezies an. Sie sind Dinosaurier, die durch nichts aufzuhalten sind, außer durch eine Katastrophe.Sie werden erfolgreich sein und sich und uns zu Tode siegen.

https://www.hessischerbauernverband.de/flaechenverlust-im-offenland-hbv-u-bund

 

 

 

Bachreinigung der Urselbach-Auen mit den GRÜNEN Oberursel

10. März um 14 Uhr auf dem Parkplatz der Grundschule Weißkirchen (hinter der Grundschule, über die Urselbachstr. in die Strasse „an der Untermühle“).

Die GRÜNEN Oberursel schützen also die Natur – die GRÜNEN Frankfurt mischen Beton an ?!

Auf jeden Fall eine gute Veranstaltung und Gemeinsam macht es doppelt so viel Spaß .