Sonntag abend bei Anne Will

Am Sonntag abend bei Anne Will war nicht nur das Klima und die Dürre an sich das Thema,

auch Nebenschauplätze wie Nahrungsengpässe für Mensch und die Ernährung der Tierhaltung (Rindfleisch? Am besten billig) so wie auch Klima-Migration waren zentrale Punkte. Über die Klimapolitik diskutierten Julia Klöckner, Andreas Pinkwart, Annalena Baerbock, Hans Joachim Schellnhuber und Werner Schwarz.

Die Aufzeichnung ist bis 19.8.2019 hier abrufbar:

https://www.daserste.de/information/talk/anne-will/videosextern/der-duerre-sommer-wie-muessen-wir-unser-verhalten-100.html

Besonders interessant:

  • Minute 4:40 , Wasser ist für die Landwirtschaft ganz entscheidend, vor allem etwa:
    Wieviel Wasser haben Sie in 1 Meter Tiefe zur Verfügung ?
    Info dazu : Unser Boden vor der Haustür speist derzeit – trotz anhaltender Dürre – die Pflanzen, die dort noch wachsen dürfen. 
    Geht selbst einmal dort nachsehen.
    Wenn Frankfurt dieses wertvolle Gebiet zerstören will, muss man auch nach dem im Grundgesetz verankerten  Recht auf körperliche Unversehrtheit fragen.
  • Minute 57:00 , Schlusssatz von Hans Joachim Schellnhuber – u.a. Berater von Angela Merkel in Klimaschutzfragen –  über dieses Recht, über (Klima-)Migration, über Landwirtschaft und fehlende Nahrungsversorgung… „Bisher ist alles gut gegangen“.
  • Gerne nennen Kommentatoren weitere interessante Minuten-Einstiege, für alle die nicht die ganze Ssendung ansehen wollen.

Forscher warnen vor „Heißzeit“

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-heisszeit-1.4084296

Forscher haben vor einer „Heißzeit“ auf der Erde gewarnt – selbst im Fall eines Einhaltens des Pariser Klimaabkommens. Bei einem solchen Szenario würde sich die Erde um vier bis fünf Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmen, heißt es in einer im US-Fachblatt Proceedings of the National Academy of Scienes (PNAS) veröffentlichten Studie, an der auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitgewirkt hat.

Wasser Notstandsgebiet Frankfurt/Rhein-Main, Umland

„Es ist die technische Infrastruktur, die über die gesamte Versorgungschiene gesehen, mit der Dauer und Ausprägung des Trinkwasser-Spitzenbedarfs an ihre Grenzen stößt.

Das Auftreten von Hitze- und Trockenperioden in Kombination mit der dynamischen Bevölkerungszunahme im Ballungsraum bzw. der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main stellt in der aktuellen Ausprägung eine Dimension dar, die bisherigen Planszenarien bereits jetzt eintreten lassen. In der aktuellen Situation ist daher umsichtiges Handeln und ein abgestimmtes technisches Management der Verantwortlichen zur Beherrschung der Situation notwendig.“

Zu deutsch: Die Notfallszenarien sind bereits jetzt ausgereizt.

Wer vor diesem Hintergrund weiterhin an einer Umsetzung des kühnen Planvorhabens festhält, riskiert leichtfertig weitere Notstände, schlimmer noch; er kann noch nicht einmal die Infrastruktur für solch unwirtschaftliche Vorhaben wie ein Baugebiet – bei dem es von verschiedensten Widrigkeiten nur so wimmelt – vorhalten. Mit Menschenverstand oder Planungskompetenz kann das nur wenig bis nichts zu tun haben.

Auch die fabulären Schildbürger hatten einst ähnliche Expertisen vorzuweisen; man vergaß schlicht die Fenster in den Neubauten. Ein neuer Stadtteil, mit Engpass in der Wasserversorgung. Bravo.

Quellen und Details zum Notstand

Keiner soll sagen er hätte es nicht gewusst

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/klimawandel-die-katastrophe-haette-verhindert-werden-koennen-a-1221528.html

Ohne Kommentar

(Klima) Oase Frankfurt ? Mittwoch 08.08.2018 , Zoogesellschaftshaus

Veränderte klimatische Bedingungen stellen Menschen und Tiere weltweit auch in Städten vor neue Herausforderungen. Große versiegelte Flächen heizen sich mehr auf als unbebaute Areale. Diskutieren Sie mit und erfahren Sie mehr darüber, wie der Klimawandel sich auf das Stadtleben und unseren Alltag sowie auf die Tierwelt und Biodiversität auswirkt. Mittwoch 08.08.2018 18:00 Uhr–20:00 Uhr , Zoogesellschaftshaus

Mehr dazu:

https://www.frankfurt-greencity.de/de/kalender/detail/cal/event///tx_cal_phpicalendar//hr-info-veranstaltung-klima-oase-frankfurt-1/

 

Das Dilemma beim Bau eines Walls für die Josefstadt – Pressemitteilung BUND

Hier geht’s weiter zur regionalen Website des BUND Ortsverband Frankfurt-Nord

und dem Leit-Thema

Bebauung des Frankfurter Nordens

 

 

 

Aktiv gegen die Betonflut – Stoppt Frankfurts Bauwut – Wehrt euch gegen Bauwahn

Viele geben bei Wahlen ihre Stimme nicht mehr ab. Fehlendes Vertrauen in Politiker, das Gefühl nicht mehr gehört zu werden und Resignation sind die Gründe, dass viele sich nicht mehr für Politik interessieren. Die Gewährleistung der Bürgerrechte gehört zu jeder Demokratie dazu. Wir setzen uns aktiv für den Erhalt des Feldes ein – für Natur- und Umweltschutz – wir möchten den öffentlichen Dialog führen, wie wir gemeinsam leben möchten.

Helfer gesucht – für Info-Stand am Maislabyrinth

Für den Info-Stand am Maislabyrinth  benötigen wir noch Helfer, die 1-2 Stunden bis Mitte September an den kommenden

  • Samstagen in der Zeit von 14-19 Uhr
  • Sonntagen in der Zeit von 11-19 Uhr

helfen wollen, das Unterschriften-Terminal für die online Petition zu besetzen.

Bitte meldet Euch bei KaJo oder Rolf.

Kein Betongold

Landwirte müssen eine faire Chance auf ihre Ackerflächen behalten.

 

Aufgrund von Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt, unsere Währungen verlieren immer mehr an Wert – stehen immer mehr Ackerflächen als rentable Landschaftsschutzgebiete im Fokus von Investitionen. Die Bauindustrie boomt. Die Landwirte werden enteignet und verlieren ihre Existenz. Der unmittelbare und mittelbare Erwerb landwirtschaftlicher Flächen durch nicht-landwirtschaftliche und überregionale Investoren gehört verboten!
 
Während die Bauern in naturnahen Kreisläufen denken, ist die Gier der Bauindustrie brutal und dauerhaft zerstörerisch.
 
Wir fordern den Bund dazu auf, die erleichterte Ausweisung von Flächen im Außenbereich zurückzunehmen.

 

Lebenswerter Wohnraum – Zwischen Autobahn und Hochspannungsleitung?

Das Erdkabelgesetz und die Abstandsregelungen des hessischen Landesentwickungsplans zielen auf den Schutz der Menschen, der Wohnumfeldqualität und des Landschaftsbildes.
 
Neben zwei Stromtrassen ( 110 KV ) entlang der Autobahn durchschneidet eine weitere Trasse ( 380 KV) genau in der Mitte unser 550 Hektar großes Feld, das die Stadt Frankfurt bebauen möchte. Sollten die Kabel kostenintensiv unterirdisch verlegt werden , drohen noch höhere Feldstärken….

 

Weitere Lesetipps, nicht nur für Entscheider:

Frankfurt bewirbt ein grünes Image – und will gleichzeitig letzte Landschaftschutz-Gebiete für immer zerstören ?

Wie hätten wir es denn gerne für unsere Kinder und Kindeskinder ? Der bürgerliche Einsatz für den Erhalt des Feldes wird sich für alle lohnen.

Die Stadt Frankfurt bewirbt ein grünes Image und will gleichzeitig ihre letzten Landschafts –Klima – Wasserschutz – Vogelschutz Gebiete für immer und ewig zerstören.
 
Die Zerstörung der Natur und das Artensterben sind nicht nur ein ökologisches Drama, sondern auch ein ökonomisches.
 
Natürliches Kapital ist immer die beste Investition.

Aktuelle Termine

 
02.09.2018

Für Sonntag, 2. September,planen, Dr Naas – Bürgermeister Steinbach und die Steinbacher FDP eine Aktion im Feld.

Brennende Strohballen sollen die Dimension des geplanten Stadtteils deutlich machen. Dem Vernehmen
nach könnte es begleitend dazu noch eine weitere öffentlichkeitswirksame Protest-Aktion der Taunus-
Politik geben.

 
26.08.2018

25.8. + 26.8.2018 : Das Maislabyrinth lädt ein zum „Tag des Bodens“.

Wir servieren wir Ihnen in unserer Scheune Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen oder leckeres Eis.
Mit dem Heimatboden Infostand am Maislabyrinth informieren wir über den ökologischen Wahnsinn,
die Unterschriften Petition kann vor Ort ausgefüllt werden, oder auch hier online.
Die Strohburg so wie das Maisschwimmbad stehen allen kleinen und großen Kindern kostenlos zur Verfügung.
Im Maislabyrinth sind ALLE willkommen! Ob Groß oder Klein, ob Alt oder Jung …auch die Vierbeiner.

Öffnungszeiten ab 21. 07.2018, Samstags von 14 – 19 Uhr , Sonntags von 11 – 19 Uhr

 

 
19.08.2018

Die CDU-Verbände aus Oberursel, Steinbach und Eschborn haben, das ist bereits bekannt, für den 19. August zu einem Sternmarsch aufgerufen, der mit einer Kundgebung um 17:00 Uhr an der Scheune von Landwirt Richard Bickert am Maislabyrinth Weißkirchen endet.

http://plus.faz.net/faz-plus/rm-hessen/2018-06-19/sternmarsch-gegen-neuen-stadtteil-an-der-a5/165923.html?GEPC=s2

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/CDU-Verbaende-planen-Sternmarsch-gegen-neuen-Frankfurter-Stadtteil;art48711,3022542

http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/frankfurt-cdu-verbaende-planen-demo-gegen-neuen-stadtteil-a-1527786

Eine Parteiveranstaltung soll der Sternmarsch nicht sein, der Aufruf zur Teilnahme richte sich an alle kritischen Bürger.

 
18.07.2018

Mit der Steinbacher FDP und Bürgern geht es mit der Ferienfraktion am Mittwoch, 18. Juli, auf Fahrt mit unserem Planwagen. Treffpunkt ist um 18 Uhr auf der Weißkirchener Seite des S-Bahnhofs Weißkirchen/Steinbach.

 

Unseren aktuellen Termine finde Sie immer hier: (Der Name lässt es schon vermuten 😉

AKTUELLES / TERMINE

 

Für die Bewohner der Stadt bleibt kein Raum

Für die Bewohner der Stadt bleibt kein Raum. Verödete Betonschluchten und teure gesichtslose Neubauquartiere werden lieblos aus dem Boden gestampft.
 
Schaut Euch doch den Riedberg an ! Die Mieten sind kaum bezahlbar. Der Umbau der Stadt ist in vollem Gang – Gentrifizierung par excellence.

 

Beschützt den belassenen Freiraum ohne Kommerz und helft mit für den Erhalt der Offenflächen

Unternehmen und Firmen sprechen sich für die ländliche Region aus – und Frankfurt plant den Leerstand von morgen

Firmen pro Hessen

Unternehmen und Firmen sprechen sich für die ländliche Region aus. Digitalisierung ist ein entscheidender Katalysator für die Entwicklung ländlicher Regionen. Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Voraussetzung um Standortnachteile und lange Wege auzugleichen.

 

Leserbrief an die FAZ, von Wolf-Rüdiger Hansen

Leserbrief an die FAZ von Wolf-Rüdiger Hansen

Erschienen in FAZ/RMZ am 11.06.2018.
Bezug: Artikel in der FAZ/RMZ vom 7.6.2018 mit der Überschrift:

„“Frankfurt ist „wütend, besorgt und verärgert““ – Von Rainer Schulze

In RheinMain scheint eine Art politischer Vulkan ausgebrochen zu sein, der wohl der nahenden
Landtagswahl geschuldet ist. Frankfurts OB hat mit seinem Mantra „Bauen, Bauen, Bauen“ gezeigt,
dass man mit so einem singulären Thema eine Wahl gewinnen kann. Jetzt setzt sich die
Landesregierung auf diese Spur und führt mal eben bei der Nassauischen Heimstätte eine
Mietpreisbremse und eine Verlängerung der Bindungsfrist für Sozialwohnungen ein. Das Ziel ist
richtig. Möge es Bestand haben.

Gleichzeitig kommt Thomas Horn, Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, mit dem
Vorschlag eines neuen Wohngebietes, das auf der Flurkarte wie eine Mütze auf dem Main-Taunus-
Zentrum aussieht. Postwendend haben sowohl OB Feldmann als auch der Frankfurter
Planungsdezernent Mike Josef verkündet, dass sie den Vorschlag unterstützen. Hört, hört, da könnte
doch der Verdacht aufkommen, dass hier eine Hand die andere wäscht: Herr Horn erhält die
Zustimmung zum MTZ-Baugebiet und die Herren Feldmann und Josef für ihren neuen Stadtteil an der
A5, der bisher nicht im Regionalen Flächennutzungsplan als Baufläche ausgewiesen ist.
Wie bekannt, wehren sich die Umlandgemeinden Steinbach und Weißkirchen heftig gegen den
neuen Stadtteil an der A5, aber eigentlich nur gegen dessen westlich der A5 liegenden Teil. Wenn der
Regionalverband und die Umlandgemeinden zustimmen, dann könnte also die Umwidmung der
Fläche östlich der A5 bald kommen.

Thomas Horn will dann gleich noch den Paragraf 8 der Hessischen Bauordnung so ändern, dass die
Möglichkeit für Bürgerentscheide gegen Bebauungspläne abgeschafft wird – und das am Rande des
von seinem Verband veranstalteten Kongresses mit dem Titel: „FrankfurtRheinMain baut – Schneller
bauen, besser wohnen.“ Die Investoren, die einen wesentlichen Teil des Auditoriums ausmachten,
haben sich bestimmt schon freudig in die Hände gespuckt.

Und wo bleiben die Bürger? Wo bleiben in Bezug auf den Stadtteil an der A5 die Antworten des
Stadtplanungsamtes auf deren zahlreichen Fragen?

Natürlich könnte die Regionalversammlung die Eigenschaft „agrarischer Vorzugsraum“ der Fläche für
den neuen Stadtteil an der A5 ändern. Aber sie kann wesentliche andere Eigenschaften der Fläche
nicht ändern, zum Beispiel dass hier Kaltluftentstehungsgebiete sind, über die besonders nachts die
westlichen Winde vom Taunushang und die nördlichen Winde von der Wetterau streichen. Sie
sorgen für Frisch- und Kaltluftzufuhr für Frankfurts nordwestliche Vororte bis hinein in die
Stadtmitte. Nach der kürzlich vor dem Ortsbeirat Praunheim erfolgten Aussage des Umweltamtes ist
vorhersehbar, dass in Frankfurt bald Temperaturen wie in Mailand herrschen – mit einer um ca. 5
Grad Celsius höheren Durchschnittstemperatur. Da muss die Stadt doch jedem Lüftchen freie Bahn
geben, das hilft, diesen Temperaturanstieg zu bremsen – zum Wohle der Bürger. Und eine große
Luftbremse wäre der Lärmschutzwall, der an der A5 gebaut werden müsste.

Planungsdezernent Josef fordert weiterhin, dass die im Landesentwicklungsplan enthaltene
Abstandspflicht von beidseitig 400 Metern von der 380 KV-Starkstromleitung gestrichen werden soll.

In dem Artikel wird er wie folgt zitiert: „Die Kommunen sollen selbst bei der Bauleitplanung die
angemessenen Abstände abwägen dürfen…“ Offenbar blendet er dabei zwei Aspekte aus: (1) Die
Vorsorge gegen Gesundheitsschädigungen bei Anwohnern, die bei einem zu geringeren Abstand
möglich sind, sowie (2) die Notwendigkeit eines Korridors für weitere zukünftige Stromleitungen, die
zur Versorgung für ganz Deutschland mit erneuerbaren Energien notwendig sind. Beides kann doch
nicht dem Ermessen einzelner Kommunen überlassen werden.

Dieser Machtkampf der Stadt Frankfurt verbunden mit der Idee des Regionalverbandes zur
Einschränkung von Bürgerentscheiden ist kurzsichtig und bürgerverachtend. /Ende

Quelle: Wolf Rüdiger Hansen, Graswurzeln,
mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung

Bye bye Demoktratie, Regionalverbandschef findet Bürgerentscheide doof

Über neue Stadtteile wird Ende Juni verhandelt

Regionalverbandschef Thomas Horn (CDU) will verhindern, dass neue Baugebiete per Bürgerentscheid gestoppt werden können.

http://www.fr.de/frankfurt/wohnungsbau-in-rhein-main-buergerbeteiligung-einschraenken-a-1519128

 

Der Frankfurter Raubbau am Naturgut Wasser

Der vorsätzlich mangelhafte Grundwasserschutz und die stets neuen Forderungen des Rhein-Main-Gebietes nach mehr Grundwasser aus dem Vogelsberg bedeutet einen Raubbau am Naturgut Wasser.
 
Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg alarmiert: Eine neue Wasserpolitik ist dringend erforderlich. Der Wasserraubbau muss dringend gestoppt werden.  
 
Naturschutzverbände fordern OB Feldmann seit geraumer Zeit auf, dass die Stadt Frankfurt möchte ihre Versprechen umgehend einlösen, statt den Naturraum des Umlands wissentlich rigoros zu zerstören.
 
Mehr Stimmen dazu:

Ignoranz bei den Problemen um die Wasserbeschaffung im Rhein-Main-Gebiet

Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg e.V. (SGV) weist den Ballungsraum schon seit längerem darauf hin, dass er künftig mit weniger Fernwasser aus dem ländlichen Raum zurechtkommen muss, da die Grundwasserneubildung teilweise dramatisch abnimmt. Ernsthaft darauf reagiert haben Frankfurts Obere darauf bislang nicht.
 

Offener Brief der Schutzgemeinschaft Vogelsberg e.V.

Frankfurt baut –Wo aber bleibt das Zweite Leitungssystem? Naturschutzverbände fordern, dass die Stadt ihre Versprechen umgehend einlöst und dass das Regierungspräsidium Darmstadt jetzt handelt.

 

Schutzgemeinschaft Vogelsberg begrüßt Reform der Wasserversorgung

Dem Ausufern der Fernwasserversorgung des Rhein-Main-Gebietes müsse endlich ein Riegel vorgeschoben werden, auch weil der Klimawandel die Grundwasserspiegel sinken lasse. Das meinen die Schutzgemeinschaft Vogelsberg (SGV) und ihre Mitgliedsverbände. Sie begrüßen es daher sehr, dass sich das Hessische Umweltministerium zu einer Reform der Wasserversorgung des Ballungsraumes durchgerungen habe.

 

 

Wie nah darf der Strommast am Wohnhaus sein? Alzheimer und Leukämie lassen grüßen

In der Debatte um den Abstand zwischen Wohnhäusern und Stromtrassen plädiert nun auch ein sog. „Fachmann“ und zeitglich auch noch Bauträger (hört !)  für „eine Prüfung im Einzelfall“.

Dass ein Gutachten ja gerne im Sinne des Auftraggebers ausfallen wird, weiss jedes Kind mittlerweile.

Daher kann man nicht von objektiver Prüfung sprechen, zumal ein Investor je gerade auf die Bebauung setzt und sicher kein Gutachten sehen möchte, welches ein Bauen unterbinden würde – oder wer glaubt an den Weihnachtsmann ? Der Stadt Frankfurt kommt dieser Nebelkerzenwerfer jedenfall gut zu pass.

Eine Debatte (oder Posse?)  entwickelt sich , hoffentlich nicht zur farce.

Die FNP schreibt dazu in Ihrem Artikel:

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wie-nah-darf-der-Strommast-am-Wohnhaus-sein;art675,3028212

Etwas mehr Hintergrundwissen für Interessierte:

http://www.hochspannungsleitung.info/gefahr-hochspannungsleitungen/

https://www.ibes-gegen-elektrosmog.de/83-1-Krank-wegen-einer-Hochspannungsleitung.html

https://www.derwesten.de/wirtschaft/wie-hochspannungsleitungen-die-gesundheit-gefaehrden-id6574671.html

 

Weitere Artikel auf dieser Seite zum Thema : Hochspannung

 

Für den Erhalt der Lebensgrundlagen

 

Böden, Wasser und Frischluft sind die wichtigsten Lebensgrundlagen der  Menschen.  Ein nachhaltige Umgang und ihr Schutz sind unverzichtbare dringlichste Aufgaben unserer Generation. Der Expansionsdruck – Wachstum über alles – der Stadt Frankfurt auf die Region kann die natürliche Lebensgrundlage erheblich gefährden. Es gibt eine unmittelbare Wechselwirkung zwischen der Versiegelung von Böden, der Wasserressourcen und der Luftqualität. Bodenschutz ist Klimaschutz.

 

Naherholungsgebiet für tausende Frankfurter – die drohenden Umweltverbrechen der Stadt Frankfurt

Naherholungsgebiet für tausende Frankfurter

Vor allem in der heutigen Zeit sind Naherholungsgebiete von besonderer Relevanz, da die Gesellschaft in ihnen die Möglichkeit findet vom treibsamen Alltag in der Stadt zu regenerieren. Sowohl die frische Luft, als auch die unberührte natürliche Landschaft tragen ungemein zur mentalen Erholung bei.

So auch die Felder zwischen Weißkirchen/Oberursel und Steinbach, die nun im Rahmen des neu geplanten Stadtteils der Stadt Frankfurt bebaut werden sollen.

 

 

Raus aus der Stadt – ein Szenario, in dem Firmen, Unis und Behörden aus der Stadt verschwinden

Raus aus der Stadt

Aus der Sendung „Markt“ | 13.06.2018 | dauert nur kurzweilige 16:21 Min. | Verfügbar bis 13.06.2019 | WDR

In der Stadt gibt’s Jobs und Studienplätze – und immer größere Wohnungsnot.

Zeit, den Blickwinkel einmal zu ändern. Der WDR hat ein Szenario entworfen, in dem Firmen, Unis und Behörden aus der Stadt verschwinden.

Sehenswert, insbes. für unsere Volksvertreter.

LINK: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/video-raus-aus-der-stadt-100.html

RMV informiert…

Bodenversiegelung – Die größte Gefahr für unseren Boden

Überall in Deutschland wird ständig gebaut: Straßen, Wohnungen, Industriegebiete. Bodenschützer fordern, den Flächenverbrauch zu stoppen.

Überall in Deutschland wird ständig gebaut: Straßen, Wohnungen, Industriegebiete. Bauen ist ein Ausdruck von Wachstum, von Erfolg einer prosperierenden Region – ohne Weitsicht.

Und weil neue Infrastruktur neue Möglichkeiten bietet, zieht sie weitere Menschen an, so dass scheinbar immer weiter gebaut werden muss. Wie eine Bremse für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung scheint da die Forderung von Bodenschützern, den Flächenverbrauch zu stoppen. Sie warnen schon lange vor der anhaltend starken Versieglung unserer Böden und kritisieren, dass bei den Bauentscheidungen, die zum Verlust von Böden führen, häufig nicht deren wichtige Funktionen bedacht werden.

Auszug aus der Sendung am Do, 21.6.2018 | 22.00 Uhr, SWR Fernsehen, jetzt anschauen:

https://www.swr.de/odysso/bodenversiegelung/-/id=1046894/did=20199496/nid=1046894/hqox96/index.html

Weitere Sendetermine

Fr, 22.6.2018 | 5:15 Uhr | SWR Fernsehen

So, 24.6.2018 | 10:45 Uhr | SWR Fernsehen

und in den anderen verbundenen Sendern.

Meteorologe warnt: Frankfurter „Stadtklima wird unter dem neuen Stadtteil leiden“

Der Wind bläst bei uns nun mal aus Westen. Was schon mit gesundem Menschenverstand und zusätzlich anhand der Luftbahnen Karte aus dem Buch Frankfurter Grüngürtel Konzeption schnell nachvollziehbar war, wird nun zum Thema :

Sollte im Frankfurter Nordwesten ein neuer Stadtteil gebaut werden, wäre das auch in der Innenstadt zu spüren. „Es wird dadurch wärmer und stickiger“, sagt Lutz Katzschner, Autor des Frankfurter Klimaplanatlasses. Der Klimaforscher aus Kassel stellte seine Bedenken bei einer Podiumsdiskussion in Praunheim vor.

Bis in die Innenstadt hinein könne es wärmer und stickiger werden.  

„Wenn größere Flächen zugebaut werden, hat das immer auch Auswirkungen auf die angrenzenden Gebiete.“

 

Original Taunus Zeitung Artikel lesen:

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/frankfurt/Meteorologe-warnt-Stadtklima-wird-unter-dem-neuen-Stadtteil-leiden;art675,3012576

 

Daniel Fuhrhop: „Macht Offenbach zu Frankfurt Südost!“

Die Frankfurter Neue Presse hat den Autor der Streitschrift „Verbietet das Bauen“ am Rande seines Vortags im Café Mutz interviewt.

Daniel Fuhrhop denkt das Thema Bauen anders als die Frankfurter Betonfraktion im Römer. Ein erfrischender Beitrag! Garantiert ohne Wahlkampfspende finanziert…

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Autor-Daniel-Fuhrhop-Macht-Offenbach-zu-Frankfurt-Suedost;art675,3006434#anker

 

Neuer Vorstoß gegen Frankfurter Baupläne im Eschborner Stadtparlament

Scanned_Documen
 Geiger hat angekündigt, einen neuen Vorstoß in der Eschborner Stadtverordnetenversammlung gegen das geplante Baugebiet zu unternehmen.
Beim ersten Versuch im Dezember 2017 hatte der Magistrat zwar zugestimmt, die Mehrheit der Stadtverordneten wollte jedoch Mike Josef noch eine Chance geben, seine Argumente vor Eschborner Publikum vorzutragen. Über diesen -wie erwartet einseitigen Vortrag Josefs Anfang Mai in Niedehöchstadt – bei dem keine Statements geduldet und kritische Fragen nicht oder nur unzureichend beantwortet wurden haben wir an dieser Stelle schon berichtet.
Die Argumente des Eschborner Bürgermeisters sind überzeugend. Das sollte jetzt auch die Mehrheit der Stadtverordneten erkannt haben. Daumen hoch für  Bürgermeister Geiger!