Wunschträume

Frankfurt-Griesheimer Schlamassel

Rund 30 ha verseuchte Gewerbeflächen liegen in Griesheim brach. Dioxinverseucht! Die Fläche soll für die Ewigkeit gesichert werden, ähnlich wie die radioaktiven  Hinterlassenschaffen der Kernkraftwerke. Was sollen unsere Enkel noch alles stemmen?

Wäre es nicht besser, wenn Frankfurt mit der Hilfe vom Land und Bund diese Flächen aufarbeitet und entgiftet.

Dort könnten dann Wohnungen enststehen, die Stadt & Land gehören.

Wenn dieses öffentliche Eigentum dann nicht wieder in einem Anfall von geistiger Umnachtung an private Investoren verkauft wird, haben wir mindestens 3 Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

  1. Die Ewigkeitskosten werden in eine sinnvolle Investition umgewandelt.
  2. Es kann dort Wohnraum zu sehr günstigen Konditionen entstehen.
  3. Die Politik kann durch diese Maßnahmen ihre Fehler aus den vergangenen Jahren wieder gut machen.

Was haltet ihr davon?

Glaubt ihr daß der politische Wille dafür ausreicht?

Die gesamte Bevölkerung würde diesem Projekt gewiss sehr positiv gegenüber stehen.

Wir haben jedenfalls nichts gegen eine Bebauung von Industriebrachen.

Wir haben auch nichts gegen maßvolle Nachverdichtungen oder Aufstockung von Flachbauten, Garagen, Parkhäusern.

Wir sind für die Umwandlung von lehrstehenden Gewerbe und Büroflächen in Wohnraum.

Wo gegen wir sind?

Wir sind gegen die sinnfreie Bebauung wertvoller Ackerflächen.

Warum sind wir dagegen?

Vor 15 Jahren haben die Politiker den Immobilienmarkt völlig verkehrt eingeschätzt und 100 tausende Wohnungen aus öffentlichen  Besitz an private Investoren verkauft.

Jetzt haben wir den Schlamassel und alle gehen aufeinander los oder werden gegeneinander ausgespielt.

Wenn wir jetzt, mitten im sich abzeichnenden Klimawandel, mit unseren so „wertlosen Ackerböden“ umgehen, wie mit den im öffentlichen Besittz befindlichen Wohnungen vor 15 Jahren, haben wir bald noch weitere, viel größere Probleme.

In diesem Sinne, lasst uns zukunftsweisende Lösungen finden!

 

Termin Übergabe der Petition an die Landesregierung: Dienstag, 19.03.2019 um 11:00 Uhr

Hallo Allerseits,

bitte merkt Euch den Termin für die Übergabe der Petition vor.

Für die Hin- und Rückfahrt zur Übergabe der Petition an den Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, Jens Deutschendorf, Adresse: Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden haben wir einen Bus organisiert.

Treffpunkt: Bushaltestelle an der Bleiche (am Spielplatz) in Oberursel-Weißkirchen

Abfahrt nach Wiesbaden um 09:00 Uhr (Rückfahrt gegen 12:00 Uhr vorgesehen)

Anmeldung bitte direkt an h.ruehl@heimatboden-frankfurt.de (Berücksichtigung in Reihenfolge der Anmeldungen)

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

Ca. 10:30 Uhr Ankunft in Wiesbaden

Ausgabe des Demonstrationsmaterials (Banner, Plakate etc.) an die Mitreisenden. Eigenes Material, Trillerpfeiffen, Tröten etc. können gerne mitgebracht werden!

Vor dem Gebäude ist ein kurzes Statement eines BI-Verantwortlichen gerichtet an die Mitreisenden, eigens angereisten Unterstützer und Medienvertreter geplant. 

11:00 Uhr Empfang der Mitglieder der BI, Teilnehmer und akkr. Medienvertreter durch Staatssekretär Jens  Deutschendorf im hess. Wirtschaftsministerium. 

Ansprache und Übergabe der Unterlagen zur Petition durch Vertreter der BI. 

Anschließend ist bis ca. 12:00 Uhr ausreichend Zeit für Diskussionen mit Staatssekretär, ggf. anwesenden Landtagsabgeordneten und Medienvertretern eingeplant.

Danach gehts dann wieder zurück nach Oberursel.

Unsere Bastler und Tüftler haben schon einiges an Material zusammengestellt, damit wir unser Anliegen auch deutlich demonstrieren können. Hier ein paar Bilder.

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!

 

Im Parkhaus ist noch Platz zum Wohnen

In dem Beitrag aus der WELT wird aufgezeigt, wie preiswerter Wohnraum geschaffen werden kann ohne wertvolle Ackerflächen und Kaltluft-Entstehungsflächen zu versiegeln! Daran sollten sich die Frankfurter Stadtplaner orientieren, wenn Sie es ernst meinen, mit der Schaffung von „günstigem“ Wohnraum!

Ohne auch nur einen Quadratmeter neues Bauland auszuweisen, könnten Städte und Gemeinden für zusätzliche 2,3 bis 2,7 Millionen neue Wohnungen sorgen, stellen die TU Darmstadt und das Pestel-Institut fest.“

„Eine effizientere Nutzung bestehender Gebäude hätte gleich drei Vorteile: Es müssen keine neuen Baugebiete am Stadtrand ausgewiesen werden, es ist keine neue Infrastruktur nötig – allenfalls der Ausbau vorhandener Kapazitäten im öffentlichen Nahverkehr.“

1,1 Millionen bis 1,5 Millionen Wohneinheiten könnten auf Wohngebäuden der 1950er- bis 1990er-Jahre entstehen. Diese Zahl stammt aus einer Deutschland-Studie aus dem Jahr 2015 und wurde nun ergänzt.

20.000 Wohnungen oder soziale Einrichtungen wie Kitas sind auf Parkhäusern in den Innenstädten möglich. 560.000 Wohneinheiten könnten auf Büro- und Verwaltungsgebäuden gebaut werden.

350.000 Einheiten bietet die Umnutzung leer stehender Büro- und Verwaltungsgebäude. 400.000 Wohneinheiten sind außerdem möglich durch die effizientere Nutzung von Flächen, auf denen meist eingeschossige Supermärkte stehen, umgeben von großen Parkplätzen.“

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article189533181/Umbau-Neue-Wohnungen-in-alten-Parkhaeusern-und-Bueros.html?wtrid=onsite.onsitesearch

FAZ: Wir dürfen den Bogen nicht überspannen!

Sabine Levi: „Seit Jahren wird in Frankfurt total viel gebaut.“ Entstanden seien sehr teure Wohnungen. Sie hält die Argumentation der Frankfurter Stadtplaner für „verlogen“. Statt alles auf Frankfurt zu konzentrieren und durch mehr Wohnungen weitere Anreize zu schaffen, in die Stadt zu ziehen, brauche es attraktive Städte und Gemeinden im Umland, die ihre Bewohner „nicht ins Auto zwingen“.

Das Fehlen attraktiver Angebote außerhalb des Ballungsraums nennt der Rödermärker Bürgermeister Roland Kern, Grünen-Politiker und früheres Staatsgerichtshof-Mitglied, ein „Staatsversagen ersten Ranges“. Man schaue seit Jahren zu, wie ganze Landstriche ausbluteten. Statt gegenzusteuern, werde die Sogwirkung der Metropolregion verstärkt, dort potenzierten sich dann alle Probleme.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/buerger-und-politiker-kaempfen-gegen-neubaugebiete-in-hessen-16058593.html

 

Video mit dem zweiten Teil des Vortrags zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Hoch- und Höchstspanngstrassen

Über den nachstehenden Link gelangen Sie zum zweiten Teil des Vortags von Dr. Werner Neumann.
Unbedingt empfehlenswert!

Hässliches in Hessen – bald ein Stück mehr davon ?

Nachfolgende Generationen haben ja schon immer alles besser gekonnt. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Gestampfter Riedberg, dröges Europaviertel uvm.  – Und das betrifft auch junge Planungsdezernenten.

„Et is noh imma schief jegange …“, wenn politisch was verplant wurde. So weit lassen wir es dieses Mal nicht kommen.  Schluss mit der politisch gewollten Zerstörungswut.

Die aktuelle Reportage des HR Fernsehen warnt uns deutlich.

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/haessliches-in-hessen,video-65726.html

 

Alle Welt will in Frankfurt investieren, es geht zu wie auf dem Basar!,

Dazu sagt Planungsdezernent Mike Josef wörtlich:

„Also gerade momentan auf dem Immobilienmarkt, bei Städten wie Frankfurt, Berlin, München muss man halt schon wissen, dass man es hier nicht nur mit Anlegern aus der Stadt oder aus dem Inland zu tun haben, sondern durchaus auch mit ausländischem Anlegern. Mit Investoren aus dem Ausland, die sehr viel Geld haben und dieses Geld sicher anlegen wollen. Und dann eben in dem Immobilienmarkt in Frankfurt anlegen. Deswegen ist das eben auch mit ein Grund warum wir momentan die Situation am Immobilienmarkt haben, wie wir sie haben. Das teilweise die Preise steigen, die Bodenpreise steigen weil wir umgekehrt eben auf der anderen Seite Investoren haben, die zum Teil bereit sind Alles zu bezahlen um überhaupt einen Zugang zu finden in den Markt.“ (HR, 16.02.19 19:00 Uhr: Hässliches in Hessen)

Stromleitungen Hochspannung Risiko für die Gesundheit – Dr. Werner Neumann neuer Stadtteil Frankfurt

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) nimmt eine Gesundheitsgefährdung der Menschen bewusst in Kauf!

Unbedingt ansehen!  – in diesem Video – Teil1 – erklärt Dr. Werner Neumann die Vorschriften zum Mindestabstand zwischen Wohngebieten und Hochspannungsleitungen, die der aggressive Bauen. Bauen, Bauen Beton SPD Apparatschik nur auf unserem Feld kippen möchte um eine gigantische Beton – Trabantenstadt zu errichten. Die Einwände gegen die Vorschriften und Warnhinweise der unterschiedlichen Behörden sind in jedweder Hinsicht atemberaubend grotesk.

https://www.youtube.com/watch?v=whERmcZdvXM

Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustüre!

Frankfurter Schüler gehen für den Klimaschutz auf die Straße. Sie möchten dass wir alle aktiv sofort gegensteuern und den Klimaschutz ernst nehmen und ihn endlich umsetzen.
Die Stadt Frankfurt möchte im Nordwesten der Stadt eine gigantische Trabantenstadt errichten und 550 Hektar Ackerflächen die letzten Kaltluftentstehungsgebiete und Frischluftzonen der Stadt Frankfurt einfach zubetonieren.
Diese unverbauten Offenflächen wurden seit Jahrzehnten als intakte Klimazone bewahrt. Heute ist die Stadt Frankfurt aufgrund des Klimawandels die wärmste Stadt Deutschlands – statt diese Flächen für künftige Generationen zu schützen – will Frankfurt von kurzfristigen Renditen und kleingeistigem Parteipathos getrieben sich rigoros über Natur – Landschaft – Klimaschutz, Tierleben und das Bürgerinteresse mit einem Planvorhaben eines neuen Stadtteil hinwegsetzen und die 550 Hektar fruchtbare Ackerflächen für immer brutal zerstören. Dagegen wehren wir uns entschieden!

Voller Einsatz für den Erhalt des Feldes

Voller Einsatz bei extrem kaltem Wind und kräftigen Sturmböen für den Erhalt des Feldes!
Die bedeutende Frischluftschneise für die Stadt Frankfurt kann nicht auf einmal Makulatur sein. Die bereits heute ausgewiesenen Landschaftschutzgebiete und die hervorragenden Ackerböden müssen erhalten bleiben.
Astrid Gemke Bürgermeisterkandidatin der FDP Steinbach – und FDP Fraktionsvorsitzende in Steinbach für Lebensqualität und Freizeitraum.

Nachlese zur Petition: OB 8 – die spinnen im Römer!

Gäste der Feier zum Abschluss der waren auch Katja Klemmer und Ralf Porsche (beide CDU) vom Ortsbeirat 8. Die  CDU Frankfurt-Nordwest hat zwischen dem Planungsauschuß und dem Magistratbeschluß  unermüdlich dafür gekämpft , dass all die Zweifel an der Ergebnisoffenheit dieser unsäglichen Voruntersuchung ausformuliert wurden und Sie haben darauf  gepocht, dass diese Qualitätssicherung und Forderung nach Transparenz noch in den Beschluß der Vorlage M 176 mit eingearbeitet wurden bevor diese zur Abstimmung geführt wurde.
Das war ein Highlight – sich für das Bürgerinteresse einzusetzen mit einer klaren und eindeutigen Haltung. Chapeau !
„Die Voruntersuchung des politisch gewollten neuen Stadtteils ist ergebnisoffen“ lautet der Beschluß erst nach Abschluss der Untersuchungen soll entschieden werden, ob bebaut wird oder nicht!
Hier geht es zum Redebeitrag:

Climate Justice FFM – Demo zum Erhalt der Grünen Lunge

Auszug  aus dem Redebeitrag von Climate Justice FFM

„Es gibt in Frankfurt genügend Leerstand der für den Wohnraum der tatsächlich gebraucht wird,  der genutzt werden kann und auch dringend sollte.
Oberhalb vom Günthersburgpark soll ein neues Luxusquartier gebaut werden und dieses Bauprojekt sollen dann wieder Mal keine Wohnungen entstehen, die wir uns leisten können und auch keine Wohnungen, die vermietet werden aber vor allen Dingen soll eben auch ein ziemlich ursprüngliches Stück Natur  weichen und zwar komplett egal was sie sagen“

Es gibt in Frankfurt genügend Leerstand für den Wohnraum, doch Frankfurt baut Luxus

Es gibt in Frankfurt genügend Leerstand für den Wohnraum, der tatsächlich gebraucht wird , der genutzt werden kann und auch dringend sollte!
Aber die viel zu oft zitierten „Krankenschwestern und Polizisten“ haben wieder einmal das Nachsehen. Ist das schon Wählerbetrug ? Denn

Oberhalb vom Günthersburgpark soll ein neues Luxusquartier gebaut werden,

und mit diesem Bauprojekt sollen dann mal wieder keine Wohnungen (für siehe oben) entstehen, die wir uns leisten können, und auch keine Wohnungen , die vermietet werden.
 
Vor allen Dingen soll eben auch ein ziemlich ursprüngliches Stück Natur  weichen- und zwar komplett zerstört , egal was sie uns sagen.

 

 

 

 

Heute: Vortragsveranstaltung : „Wohnen unter Höchstspannung“

Vortragsveranstaltung : „Wohnen unter Höchstspannung“, 12. Februar 2019 um 19:00 Uhr im Titusforum im Nordwestzentrum.

Hauptreferent: Dr. Werner Neumann, Mitglied des BUND Landesvorstands.

Nachlese zur Petition: Weißkirchner Erklärung dokumentiert CDU-Unterstützung

Ein großer Erfolg! Hunderte von Menschen haben sich an dem Sternmarsch der CDU gegen den geplanten neuen Frankfurter Stadtteil im Nordwesten an der A5 beteiligt. Die CDU setzt sich unter Berücksichtigung des Klimas und der notwendigen Infrastruktur für einen maßvollen und sozialverträglichen Wohnungsbau in der Region ein. Partnerschaftlich Umgang in der Zusammenarbeit aller anrainenden Kommunen statt Frankfurts Pläne einer Betonburg an der A5. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehr zur Anbindung und Einbindung der Region ist von zentraler Bedeutung für die gesamte Rhein Main Region ebenso wie den dauerhaften Erhalt unseres Feldes als Naherholungsgebiet im hochverdichteten Ballungsraum.
 
Hier geht es zur Rede von Jens Uhlig anlässlich unserer Feier zum Abschluss der Petition:

 

Nachlese zur Petition: Steinbacher Parteien unterstützen unsere Petition

Anlässlich der Feier zum Abschluss der Petition wies Astrid Gemke, die FDP-Kandidatin für die anstehende Bürgermeisterwahl in Steinbach darauf hin, dass sich alle Parteien gegen die Frankfurter Planungen ausgesprochen haben!

Die Steinbacher FDP-Vorsitzenden versprach weiterhin ihre volle Unterstützung im Widerstand gegen das geplante Baugebiet!

 

https://gruene-lunge-am-guenthersburgpark.de/


Die Bürgerinitiative für den Erhalt der grünen Lunge am Günthersburg Park e.V.  setzt sich gegen das geplante Neubauvirtel der Stadt Frankfurt oberhalb des Günthersburgparks und für den Erhalt des Areals als Grünfläche ein.

Hier gehts zur Webseite der BI, die sich mit uns und anderen Initiativen unter dem Namen Graswurzeln verbündet hat. Wir wehren uns gemeinsam gegen die Willkür und ein gegenseitiges Ausspielen durch die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt.

https://gruene-lunge-am-guenthersburgpark.de/

Solidarität mit der Grünen Lunge am Günthersburgpark!

Die BI Grüne Lunge am Günthersburgpark setzt sich für den Erhalt des 16 Hektar großen Biotops im Frankfurter Nordens ein. Die Flächen sind mit mehr als 1.000 alten Bäumen wichtig für das Stadtklima und beherbergen viele bedrohte Tierarten.
Die BI Grüne Lunge ist ebenso wie Heimatboden Frankfurt Mitglied der „Graswurzeln“
Auf der gestrigen Demo ging Jörg Brecht von der BI in seiner Rede auf alle kritikwürdingen Punkte ein und hielt dem Frankfurter Magistrat den Spiegel vor. Beton Beton über alles, die verantwortlichen Politiker scheinheilige, profitgierige Vasallen der Beton-Mafia!?
Während das globale Klimachaos und das globale Artensterben sich mit rasender Geschwindigkeit verschärfen, wird in Frankfurt Stadtentwicklung des 20. Jhd. betrieben:
unbedingt sehehnswertes Video!

FNP: Planungsderzernent verteidigt Mitarbeiter

Die FNP kommentiert in indifferenzierter Art und Weise die Aktionen der Bürgerinitiativen und verbreitet Unwahrheiten…

 

Wehrt  Euch – Leistet Widerstand!
Es geht nicht um ein romantisches, verzerrtes Weltbild von Ökoaktivisten . Es geht um den Erhalt unserer Natur als unserem wichtigsten, mit Geld nicht zu bezahlenden Dienstleister. Die Nutznießer unseres Engagement sind unser aller natürliche Ressourcen wie Luft, Wasser, Klima Boden für die bedrohten Arten und unsere Nachfahren.
Die  SPD hingegen will sich als Partei  eine Betonburg- Trabanten -Stadt als  Denkmal setzen, darum geht es ihr und sich dabei rigoros  und rückwärtsgewandt über Wasser, –  Natur – Landschaft – Klimaschutz, Tierleben und das Bürgerinteresse mit ihrem Planvorhaben hinwegsetzen und 550 Hektar Ackerflächen für immer brutal zerstören. Dagegen wehren wir uns entschieden!

„Der Stadtteil ist das Baby der sozialdemokratischen Politik“

Foto: Ulli Nissen

Foto: Ulli Nissen
Die Bürgerinitiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ hat mehr als 15 000 Unterschriften gegen die Planung eines neuen Stadtteils an der A5 gesammelt. Nun äußert sich die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen mit einem klaren Statement.
Die Bürgerinitiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ will „den Boden im Grenzgebiet von Taunus und Frankfurt als Fläche für Landwirtschaft und Naherholung, Klimaschutz und regionaler Nahrungsversorgung erhalten, die Bewahrung der Lebensqualität sichern und den Betonierungs-Wahn mäßigen.“ Mehr als 15 000 Unterschriften konnten sie gegen den geplanten Stadtteil Josefstadt an der A5 sammeln. Die Petitionsliste wurde an alle Landtagsabgeordneten verschickt und soll in den nächsten Tagen Ministerpräsident Volker Bouffier persönlich überreicht werden.

Jetzt äußerte sich Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen mit deutlicher Position zu dem Thema. Für sie ist klar, dass der geplante Stadtteil gebraucht und gewollt wird: „Dort sollen zurecht viele Wohnungen für niedrige und mittlere Einkommensbezieher entstehen. Es sind zehntausende Menschen auf Wohnungssuche im Rhein-Main-Gebiet. Wenn all diese Menschen für eine gegenteilige Aktion unterschreiben, dann kommen wohl weit mehr Stimmen für eine Bebauung zusammen, als die Initiative jetzt dagegen gesammelt hat.“ Die Sorge der Initiative, dass an der A5 eine Betonwüste entstehe, sei unberechtigt. „Umweltbelange können insbesondere bei der Planung von Neubaugebieten gut berücksichtigt werden“, so Nissen. Zum Beispiel könnten Autos außen vorbleiben und Dachgärten in die Planung miteinbezogen werden, ergänzte ihr Referent, Daniel Duncker-Speyer.

„Der Stadtteil ist das Baby der sozialdemokratischen Politik und gleichzeitig sehr umstritten“, so der Sprecher. Man liege mit den Bürgern aus Steinbach im Clinch. „Die sagen, sie würden die Natur schützen wollen. Im Endeffekt ist es allerdings Kulturraum, also eine landwirtschaftlich genutzte Fläche.“ Man müsse sich fragen, ob Frankfurt landwirtschaftliche Flächen brauche oder man nicht viel eher nach den Bedürfnissen des Rhein-Main-Gebiets schauen sollte. „Wir schauen aus der bundespolitischen Perspektive auf das Projekt und sehen, dass es eine wichtige Bedeutung für die Stadt hat“, so der Referent. Nissen sei überzeugt, dass beides – der Umwelt-Aspekt und das Wohnprojekt – miteinander vereinbar seien. Wenn eine Stadt in der Lage sei, einen neuen Stadtteil zu bauen, dann sei das ein riesiger Vorteil. Im neuen Stadtteil würde Wohnraum für 30 000 Einwohner geplant – darunter Mehrfamilienhäuser für Menschen mit niedrigen Einkommen. Angepeilt würden 40 Prozent geförderter Wohnraum, das müsse aber vom Planungsdezernat noch festgesetzt werden. Als Vorbild für den geplanten neuen Stadtteil könne die Wohnungspolitik der Stadt Wien dienen, so Duncker-Speyer.“

Es geht um einen Milliardenpoker !
Weiterhin – wir zeigen uns solidarisch mit den BIs des Frankfurter Aktionsbündnis die Grüne Lunge und damit verweisen wir auf das gemeinsam verabschiedete Positionspapier der Graswurzeln, der wir angehören:
 
 
 

Positionspapier der

Graswurzeln Frankfurt

Aktionsbündnis für Grün gegen Beton

Graswurzeln Frankfurt ist ein Aktionsbündnis.

Die Verbündeten sind Bürgerinitiativen (BIs) und –vereine aus Frankfurt am Main und Umgebung sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die Initiative richtet sich gegen die aktuelle Stadtentwicklungspolitik in Frankfurt, insbesondere gegen die Bebauung weiterer Freiflächen und die Neuplanung von naturzerstörenden Wohngebieten in Frankfurt und Umgebung.

Wer sind die Graswurzeln Frankfurt?

Wir fordern den notwendigen maß- und respektvollen sowie nachhaltigen Umgang mit unserem Lebensraum. Durch die aktuellen Planungen der Stadt Frankfurt sehen wir dies gefährdet. Die Graswurzeln verstehen sich als bündelnde Kraft zahlreicher bereits aktiver Bürger und BIs. Dort, wo es Sinn ergibt, agieren die Teilnehmer gemeinsam, sprechen Aktionen ab und realisieren sie.

Grundsätze der Graswurzeln Frankfurt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkennen folgende Grundsätze an:

  1. Überparteilich

Alle Menschen mit demokratischen Grundwerten sind herzlich willkommen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann selbstverständlich politisch/ parteipolitisch aktiv sein – die Arbeit innerhalb des Aktionsbündnisses ist jedoch grundsätzlich unabhängig von parteipolitischen Interessen.

  1. Basisdemokratisch
    Die teilnehmenden BIs, Bürgerinnen und Bürger sind in ihren Entscheidungen, Meinungen und Handlungen eigenständig. Die Graswurzeln Frankfurt bilden ein Aktionsbündnis, in dem die Teilnehmer von der gemeinsamen Idee einer lebenswerten und an Mensch und Natur orientierten Region getragen werden.

Ziele der Graswurzeln Frankfurt

Richtungswechsel in der Frankfurter Stadtplanungs- und Baupolitik.

  1. Die Bodenversiegelung von klimarelevanten Grünbereichen, von Gärten, Wald- und Ackerflächen, Erholungsgebieten, Lebens- und Freizeiträumen muss unverzüglich gestoppt werden. Die regionale Landwirtschaft muss möglich bleiben.
  2. Kein Planen und Bauen in Gebieten, in denen Gesundheit durch Lärm, Abgase, Hochspannungsleitungen oder andere schädliche Einflüsse gefährdet wird.
  3. Keine Zerstörung von ausgewiesenen Landschafts-, Wasser-, Natur- und Klimaschutzgebieten.
  4. Herstellung einer vollständigen Transparenz von Informationen und Einsichtsrecht von Anbeginn aller Planungen innerhalb der Stadtpolitik für die Bürger.
  5. Kein Vorrang wirtschaftlicher Interessen gegenüber dem Wohlergehen der Bürger und Bürgerinnen.
  1. Die vorrangige Umwandlung leerstehender Gebäude in bezahlbaren Wohnraum sowie die Umwidmung von Industriebrachen für den Wohnungsbau.
  2. Ganzheitliches Konzept einer zukunftsorientierten Stadt, deren oberstes Ziel die Lebensqualität der Bewohner ist. Dazu gehören die Aspekte Leben, Arbeiten und Wohnen in Frankfurt, unter Berücksichtigung gesundheitlicher, kultureller sowie nachhaltiger Aspekte mit einem entsprechenden flankierenden Finanzentwurf des Haushaltplans.
  3.  Solidarischer partnerschaftlicher Umgang mit den umliegenden Gemeinden. Entzerrung des Ballungsraums zugunsten schwächerer Regionen in allen Aspekten: Infrastruktur, Arbeitsplätze, öffentlicher Personenverkehr, Mitbestimmung, Finanzausgleich. Verständnis als Solidargemeinschaft des Ballungsraums mit den Regionen.
  4. Wir fordern, dass die Bürger selbst entscheiden über die Entwicklung der Stadt. Insbesondere unterstützen wir Bürgerbegehren zur Förderung unserer Ziele.

 

Aktionstag mit Astrid Gemke (FDP Steinbach) gegen MikeJosefStadt

Termininfo für Samstag 9. 2. um 15:30 Uhr :

Aktionstag mit Astrid Gemke, FDP Steinbach, gegen
die geplante Josefstadt – Feld statt Beton!

 
Treffpunkt ist die S-Bahn-Brücke auf Steinbacher Seite am Bolzplatz.
 
 
Hier ein Video einer vergangenen Veranstaltung im Sommer 2018:
 

 

Fridays for Future

Fridays for Future

 

Nächste Demo in Frankfurt / Bockenheimer Warte

01.02.2019 um 11:00 Uhr

Großeltern können gerne mitmachen und ihre Enkel unterstützen.

 

Weißkirchen kein gallisches Dorf

Mehr als 16.000 Menschen beteiligen sich an der Online-Petition. Weißkirchen ist überall.

Am letzten Dienstag Abend, zur Feier des herausragenden Petitionsergebnisses , waren Politiker verschiedener Parteien von der CDU bis zu den Grünen vertreten – darunter alle drei Bürgermeisterkandidaten aus Steinbach.

Besonders großes Lob erhielten der Vorsitzende der Hochtaunus-CDU, Jürgen Banzer (der im letzten Jahr einen Sternmarsch gegen den neuen Stadtteil organisiert hatte) und der ehemalige Bürgermeister von Steinbach, Stefan Naas (FDP).

Beide gehören dem neuen Landtag an – und können sich nun als Abgeordnete mit der Petition befassen.

Kompletten Bericht lesen:

https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/weisskirchen-soll-kein-gallisches-dorf-werden-11467470.html

Quelle: FNP

Das aktuelle Sonntagsvideo

Die von uns initiierte hessenweite Petition Feld statt Beton gegen das geplante Baugebiet der Stadt Frankfurt zum neuen Stadtteil ist ein voller Erfolg. Wir vertreten das Bürgerinteresse im Planungsgebiet und geben den Menschen eine Stimme. Wir erhielten bei unseren Aktionen großen Zuspruch und wurden damit immer wieder motiviert, unser gestecktes Ziel zu erreichen!

Bericht über die Feier zum erfolgreichen Abschluss der hessenweiten Petition „Feld statt Beton“

Die Bürgerinitiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ feierte am 22.01.2019 im „Gasthaus zum Rühl“, gemeinsam mit vielen Unterstützern den erfolgreichen Abschluss der hessenweiten Petition gegen das geplante Baugebiet im Frankfurter Nordwesten.

Auftakt der gutbesuchten Veranstaltung war der Rückblick auf die umfangreichen Aktivitäten der Bürgerinitiative im vergangenen Jahr. Neben einer 30-seitigen Broschüre für die Vertreter des Regionalverbandes, in der die Bürgerinitiative, die mannigfachen Gründe ihrer Ablehnung der Frankfurter Bebauungspläne auf dem Plangebiet dargelegt hat, intensivierte die Gruppe in 2018 ihre Kontakte zu den politischen Parteien und Gremien in den anrainenden Kommunen.

Ein großer Meilenstein in 2018 wurde mit dem Zusammenschluss mehrerer Bürgerinitiativen aus Frankfurt zu den „Graswurzeln“ erreicht. Unter diesem Namen hat sich ein Bündnis konstituiert, dass sich gegen die rücksichtslosen Pläne und die unseligen Vorstöße der Stadt Frankfurt richtet, die einzelnen Bürgerinitiativen gegeneinander auszuspielen, zur Wehr setzt. Die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung wurden bei verschiedenen gemeinsamen Aktionen gestärkt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte Heinz Rühl das Ergebnis der Petition vor. Er konstatierte: Die von der BI initiierte hessenweite Petition gegen das geplante Baugebiet ist ein voller Erfolg für das Bürgerinteresse im Planungsgebiet. O-Ton Heinz Rühl: Wir erhielten bei unseren Aktionen großen Zuspruch und wurden damit immer wieder motiviert, unser gestecktes Ziel zu erreichen! Unsere Mitstreiter, insbesondere die Unterschriftentruppe um Rolf Demel, Karlheinz Tems und Fred Endter waren dabei viele Einsatzstunden bei teilweise großer Hitze, Kälte oder Regen unterwegs. Sie informierten und diskutierten auf den verschiedenen Weihnachtsmärkten der Region, auf der 1200 Jahrfeier in Weißkirchen, auf Veranstaltungen in Frankfurt, auf dem Dottenfelder Hof in Bad Vilbel, auf privaten Feiern, bei Nachbarn und vielen weiteren Aktionen. Am Ende der Frist haben über 16.700 Personen die Petition unterzeichnet. Die für das Quorum erforderlichen 15.000 Unterschriften aus Hessen wurden mit 15.885 deutlich übertroffen.

Die meisten Unterzeichner kamen dabei aus Oberursel (5.214), gefolgt von Frankfurt (4.215), Steinbach (1.608) und Eschborn (739). Von außerhalb Hessens kamen 811 Unterzeichner, die aber oftmals eng mit der Region verwurzelt sind. Weitere Details entnehmen Sie bitte der als Anlage beigefügten Präsentation.

Petitionsdetails – Feld statt Beton 22. Januar 2019 Oberursel WeiÃ_kirchen

Nach Vorstellung der Detailergebnisse der erfolgreichen Petition gab der Mitbegründer der BI, Karl-Josef Rühl einen Ausblick auf die in 2019 geplanten Aktivitäten. Wichtigstes Ziel sei es, die Bevölkerung über das umweltzerstörerische Vorhaben der Stadt Frankfurt zu informieren. Um dieses Ziel zu realisieren, soll die Medienpräsenz weiter ausbaut werden, um um letztendlich alle Interessierten zu erreichen. Vielen Menschen hier im Rhein-Main-Gebiet sei noch nicht bewusst, wie gravierend sich diese gnadenlose Zerstörung unserer Ackerflächen, auf ihre persönlichen Lebensumstände, verstärkt durch den Klimawandel, auswirken wird. O-Ton K.-J. Rühl: “Oberste Priorität haben unsere Kinder und Enkelkinder. Wir wollen also das umsetzen, wovon andere immer nur Reden. Wer einen Baum pflanzt unter dessen Schatten er nicht mehr sitzen kann, hat verstanden worum es auf der Welt wirklich geht.“

Um aufzuzeigen wo überall in Hessen bebaute Flächen auf Wiedernutzung, sei es für Gewerbe oder Wohnraum warten, fordert die BI ein bundesweites Leerstandskataster für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Der flächendeckende 5G Standard überall auf dem Land ist ebenso wie der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel eine weitere Forderung um die benachteiligten ländlichen Regionen zu stärken. O-Ton Karl – Josef Rühl: „Der ländliche Raum ist die Zukunftsregion, weil er alles hat, was es in den Großstädten immer schwieriger zu beschaffen ist, nämlich saubere Luft, günstigen Wohnraum und im Vergleich zu den Städten angenehme Temperaturen und eine Versorgung mit regional erzeugten Lebensmitteln.“

Die Herausforderungen des Klimawandels erfordern ein Umdenken in der Politik und der Städteplanung. Die großen Städte werden auch die größten Probleme haben. Die dort ansässige Bevölkerung hat das Recht, dass zuerst auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. In diesem Sinne wird sich die Bürgerinitiative auch in 2019 gestärkt und entschieden gegen das geplante Bauvorhaben der Stadt Frankfurt wehren.

Die Gruppe hat ganz andere Zukunftspläne für dieses Land. Sehr konkrete Vorstellungen liegen bereits auf dem Tisch. Es ist ein großer Wurf, der alles in den Schatten stellen wird. Mit Verve arbeiten sie heute schon intensiv an der Konkretisierung und werden bereits im Frühjahr das richtungsweisende Konzept in einem großen Rahmen der breiten Öffentlichkeit vorstellen können.

Wer sich einbringen und die BI unterstützen möchte, kann sich gerne an die Kontaktadresse oder direkt an ein Mitglied der Bürgerinitiative wenden.

Praunheimer Wasserwerk wichtig für Frankfurter Versorgung

Frankfurt hat ein großes Trinkwasserproblem!

Es gibt gar keine Alternative zum Praunheimer Wasserwerk. Seit Jahren moniert der Vogelsberg, dass er diese rigorose Frankfurter Wasserverschwendung zu Lasten der kleinen Kommunen vor Ort nicht mehr mittragen kann und nicht mehr mittragen will. Sie – die Schutzgemeinschaft Vogelsberg – hat unzählige Gespräche geführt – die Stadt Frankfurt erstickt in ihrer Arroganz und dem Raubbau der Ressourcen kleinerer Gemeinden, die die Stadt am Leben halten.

Auch die Verschmutzung des Grundwassers im Ried ist viel problematischer als bisher angenommen. Es ist stark mit Schadstoffen belastet!

Untragbar das Handeln der Frankfurter Stadtpolitik , die Wasser, Luft und Klima gegen das Bürgerinteresse aus reiner Profitgier zerstören will!

http://www.fr.de/frankfurt/stadtteile/frankfurt-nord/neuer-stadtteil-in-frankfurt-wasserwerk-fuer-neuen-stadtteil-problematisch-a-1656551