Es gibt an diesem Tag nur 1 Infoveranstaltung mit Mike Josef, diese findet findet statt Mittwoch, 27. September ab 19.00

 

Ex-Umwelt-Minister Klaus Töpfer über Knappheit fruchtbarer Böden und Phänomenen wie dem sogenannten Land Grabbing

Schade, dass Minister oft erst a.D. (ausser Dienst) Klartext sprechen.

Man spricht von „sträflich leichtsinnig“ – wird das wörtlich genommen, sollte der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef (SPD) sehr vorsichtig sein, nicht straffällig zu werden.

Dieses Projekt wird gefördert von:
bundesministerium          umweltbundesamt

 

 

 

Beschluss im November

Die Vorlage zur Voruntersuchung durchläuft derzeit den Geschäftsgang im Rathaus und wird noch den Ortsbeiräten vorgelegt. Im November soll das Projekt in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. „Wir versuchen viele Informationen zu bekommen und werden uns intensiv damit beschäftigen“, verspricht Rotberg.

Quelle:

FNP 25.9.2017: https://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Die-Angst-vor-dem-neuen-Mega-Stadtteil-waechst;art675,2777299

Der regional beliebte Hühnerhof soll dem Flächenfraß zum Ofer fallen. Der geplante neue Frankfurter Stadtteil wird nicht nur gravierend in das Landschaftsbild der Region eingreifen. Auch etliche Landwirte wären davon betroffen. Manche von ihnen bangen sogar um ihre Zukunft.

Voller Artikel, lesenwert:

https://www.fnp.de/rhein-main/Frankfurts-neuer-Stadtteil-Huehnerhof-in-der-Bredouille;art801,2769104

Unsere Befürchtungen sind kein Gerede. Das Hühnerei – direkt vor der Haustür produziert – wird wohl auch Geschichte werden, wenn Ihr euch nicht wehrt. „Dann geh‘ doch zu Aldi/Lidl/Netto“ etc. (Ihr erinnert Euch: verseuchte Holland Eier ?)

Der Plan, im Nordwesten einen neuen Stadtteil für 30 000 Menschen zu bauen,

stößt jetzt auch in Niederursel und Praunheim auf Gegenwehr.

Die neu gegründete CDU-Arbeitsgruppe „Baugebiet A5“ will den Planungsprozess kritisch begleiten.

Ganzer Artikel: FNP 23.09.2017

Niederursel und Praunheim sind sind jederzeit als Mitstreiter bei „Heimatboden Frankfurt – Feld statt Beton“ willkommen.

Einstimmig hat sich der Kreistag dann am Montagabend gegen die Frankfurter Pläne gestellt und sich gegen eine Ausdehnung der Stadt Frankfurt mit einem neuen Stadtteil westlich der A 5 bei Oberursel und Steinbach ausgesprochen.

Lediglich der Oberurseler Bürgermeister fiel wieder unangenehm auf und kassierte dafür aber auch ordentlich Kritik! Leider durften wir nicht fotografieren.

Es folgte eine interessante Debatte – Hier die Details, zusammengestellt von unserer

PS: bitte unterschreibt dringend auch unsere erste online Petion und auch die Unterschriftenliste.
Danke für Eure Unterstützung.

 

Ein nützlicher Link für alle, die das betreffende Gebiet selbst online erforschen wollen. Es lassen sich Satelliten Karte und Regionaler Flächennutzungsplan darüberlegen und Nutzungsarten anzeigen.

https://mapview.region-frankfurt.de/websup/webSup.html

Animation und Erzählung, was passieren wird, wenn wir auf unseren Boden nicht acht geben.

Fruchtbare Böden bilden die Grundlage unserer modernen Gesellschaft. Obwohl wir alles dafür tun sollten, um sie zu erhalten, sieht die Realität oft anders aus.

Politische Initiativen und lokale Landbewegungen sind notwendig, um den Zugang zu Nahrung für jeden zu gewährleisten. Maßnahmen für eine nachhaltige Landwirtschaft sind bereits vorhanden, sie werden nur nicht oft genug angewendet – weder im kleinen noch im großen Maßstab. Und auch wenn die meisten von uns in Städten wohnen, kann jeder seinen Teil dazu beitragen, den Boden auf der ganzen Welt zu schützen.

Machen Sie sich klar, was da auf uns zurollen wird !

Ein greifbares Beispiel formulierte Steinbachs Ersten Stadtrat Lars Knobloch (FDP) – es ist einfache Mathematik:

Auch in Steinbach mit seinen gut 10 000 Einwohnern sind etwa 190 Hektar bebaut, sagt er. Es ist die nach Frankfurt und Offenbach am dichtesten besiedelte Stadt Hessens.Jeder von uns kennt Steinbachs Probleme und Bebauungslandschaft.

Im neuen Stadtteil sollen knapp 30 000 Menschen ein Zuhause finden.

Was das heißt, kann sich jeder vorstellen.

Quelle: FNP

Unverständnis, Enttäuschung und Ärger bis hin zum blanken Entsetzen – so war die Gefühlslage unter den rund 100 Besuchern, die am Freitagnachmittag zum Maislabyrinth in Weißkirchen gekommen waren. Dort informierte die Bürgerinitiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ über die Pläne für den umstrittenen neuen Frankfurter Stadtteil und den Widerstand dagegen.

Lies dazu die Stimmern der Besucher und deren Meinungen, Taunus Zeitung:

https://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/AErger-und-Entsetzen-ueber-Frankfurter-Bauwut;art48711,2770424

Wir danken allen Besuchern für Ihr Interesse an dem brennenden Thema. Danke, wenn Sie mithelfen und Ihre Meinung öffentlich machen.

Das entspricht einem Flächenfraß von 458 Quadratmeter pro Minute, das sind ca. 7,6 m² pro Sekunde !

 

Das geplante Frankfurter Neubaugebiet westlich und östlich der A5 entspricht mit seinen 550 Hektar ca. 783 Fußballfeldern und ist das größte Baugebiet in Rhein Main seit Ausbau des Frankfurter Flughafens.

Helft uns diesen Irrsinn zu verhindern!!

 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau

https://www.bmub.bund.de/themen/nachhaltigkeit-internationales/nachhaltige-entwicklung/strategie-und-umsetzung/reduzierung-des-flaechenverbrauchs/

 

 

Ludwig-Erhard-Forum
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Ort und mehr Infos:

Es liegt vor u.a. ein

5.2 Antrag der FDP-Kreistagsfraktion :
Unterstützung der Städte Oberursel und Steinbach gegen unverhältnismäßige Frankfurter Siedlungspläne , 2017/0396/KT

Und jetzt sind wir wieder gefordert. Falls ihr es einrichten könnt, bitte kommt zum Termin und stellt unbequeme Fragen (schon anfangs in TOP 2. ), zeigt Präsenz, auch vor dem Eingang

Damit unsere Mandatsträger miterleben können, dass es uns nicht einerlei ist, was vor unserer Türe geschen soll.

 

Auch unsere Initiative hat gestern eine Vertretung geschickt. Die Stimmung war emotionsgeladen. *)

Viel Neues gibt’s nicht. Josef will weiterhin an seinem Plan festhalten, die meisten Anwesenden sind dagegen. Der Termin zeigte, dass es viele anlehnende Haltung in der Bevölkerung gibt.

Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen und die anderen machen lassen. Wir brauchen eure Initiative. Und Helfer. Wenn im die gleichen Personen vor ort sind, haben diese bald kein Privatleben mehr. Bitte helft uns, unsere Meinung laut zu äussern.

Übrigens: Morgen, Montag 18.9.2017 ist Kreistagsitzung. Wer kommt uns unterstützen ?

*) Lies dazu:

Bericht Taunuszeitung 16.09.2017

Bericht Taunuszeitung 18.9.2017 – Ergänzer Bericht

 

Heute in 2017 führen wir die gleiche Diskussion wieder, die 2015 zur Ablehnung der Bebauung auf dem Pfingsberg geführt hatte. Haben die Frankfurter Stadplaner eigentlich nichts gelernt ?

Folgender Beitrag ist äußerst interessant,
wo liegt denn der Unterschied zwischen unserer Gemarkung und dem Pfingstberg
  • zumal wir zu 80 Prozent Westwind haben und
  • die Böden denen auf dem Pfingstberg in nichts nachstehen
  • und es auch Landschaftsschutzgebiet ist.
Das sind die drei Argumente, warum laut Bericht der Pfingstberg auf keinen Fall bebaut werden darf. Es ist eine Frechheit, dass Politiker gleiche Grundlagen ganz anders darstellen.

***** Hintergrundwissen  zusammengefasst ****** Gut zu wissen *****

Der Blick in die Details, rund um das verworfene Planvorhaben Pfingstberg- Bebauung :

  • Die Bevölkerung Frankfurts werde nach Prognosen bis zum Jahr 2030 auf 810 000 Menschen anwachsen. Die dafür notwendigen neuen Wohnungen sollten auf Konversionsflächen, Flächen, die bisher gewerblich genutzt wurden, und in Arrondierungen der bestehenden Stadtteile entwickelt werden. Auf solchen Flächen könnten etwa 30 000 Wohnungen realisiert werden….
  • Für den Pfingstberg gäbe es keinen Bebauungsplan, zumal dort ein Landschaftsschutzgebiet des „Typ 2“ bestehe. Dieses dürfe nicht bebaut werden und sei dementsprechend im Flächennutzungsplan des Regionalverbandes ausgewiesen. Deshalb habe in der Stadtverordnetenversammlung der Magistrat „zwei Mal im Juni 2013 und wiederholt im Oktober 2015, weil man es nicht begriffen hat“, solche Forderungen abgelehnt, so Cunitz, der damalige Planungsdezernent bei einer Diskussionsveranstaltung mit den Bürgern.
    Im Hintergrund auf der Präsentationsfolie steht zur Beschlusslage: Insofern sieht der Magistrat und das Planungsdezernat keinerlei Veranlassung diese Planung in irgendeiner Weise zu verfolgen oder vorzubereiten.

Ein halbes Jahr später wurde Cunitz von Mike Josef – SPD – als Planungsdezernent abgelöst.

 

Am Mittwoch abend tagte der Oberurseler Bauausschuss. Endlich konnte eine Beschlussfassung erreicht werden: Die Mehrheit der Stimmen waren gegen die neue Bebauung westlich der A5.

Damit stellt sich die Mehrheit der Politiker gegen Bürgermeister Hans-Georg Brum, der eine Bebauung westlich der A5 bislang nicht ausgeschlossen, sondern nur Wert auf einen freien Korridor gelegt hat.

Quelle: FNP Ausgabe 14.09.2017

Wir freuen uns über diese völlig richtige Positionierung und danken den Oberurseler Kommunalpolitikern für diese Entscheidung.

Denn Bürgermeister Brum hatte bereits in der vorherigen Bauausschuss Sitzung angekündigt, er würde sich nach dem kommenden Beschluss richten und auch in der Regionalversammlung gegen die Bebauung stimmen wollen. Darum bitten wir herzlich.

Hintergrund: Die Grünen haben einen Antrag gestellt, der zum Ziel hat, dass sich die Stadt Oberursel gegen das Gebiet ausspricht – und alle Optionen nutzt, um es zu verhindern. „Die Freiflächen zwischen den Städten machen die Lebensqualität in unserer Region aus“, sagt der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Stephan Schwarz.

Quelle: FNP 3.5.17

Steinbachs SPD Vorsitzender Moritz Kletzka will „die Bevölkerung dafür sensibilisieren, Mike Josef nicht an den Pranger zu stellen. Weiterhin findet er es nicht verwerflich, dass Josef „Fakten schaffen und bezahlbaren Wohnraum ermöglichen“ will. Quelle Taunuszeitung, 8.9.2017

Nein , bezahlbaren Wohnraum schaffen ist nicht verwerflich an sich, lieber Herr Kletzka. Angesichts der knapp über 50% betragenden Nachverdichtung Frankfurts im Vergleich zu München, sollte man aber die Frage stellen, warum man nicht zuerst die Nachverdichtung in Frankfurt komplett ausnutzt, bevor ein solches Milliardengrab gegraben wird.

Josef’s Meinung nach (vergl. Bausausschuss Sitzung Oberursel) ,wären jedoch die Möglichkeiten hierzu erschöpft. Angesichts leerstehender, gegenüberliegender Büro-Hochhäuser (Augenzeugenbeweis) und zahlreicher Gegenbeispiele möchten wir dieses stark anzweifeln.

Hier wird nach fremden Flächen gegriffen, sich bereichert und vor der eigenen Haustüre die Hausaufgaben nicht richtig gemacht. Dies finden wir sehr wohl verwerflich!

Verwerflich darf man ebenfalls finden, dass „Fakten geschaffen“ werden sollen, in Form von „wir diskutieren nicht über das ob, nur über das wie“. Das entspricht nicht einem demokratischen Grundverständnis.

Nein, dieses fragwürdige Projekt steht zumindest westlich der A5 unter einem ungünstigen Stern für Josef und die ansässige Bevölkerung. Ob es final bezahlbaren Wohnraum bei erträglicher Skyline ermöglichen kann und ohne in gefürchtete Wohnghettos zu verfallen , steht zu bezweifeln.

  • Der örtliche Handel wäre von der neuen Nachbarschaft stark betroffen.
  • Südumgehung würde keine Umgehungs-, sondern eine Erschließungsstraße.
  • Und Verlängerung der U-Bahn-Linie 6 nach Steinbach „ … ist nicht der große Wurf, wie Frankfurt versucht, ihn zu verkaufen“, sagte Knobloch. Die U 6 sei kein Quantensprung ; die U-Bahn würde weitgehend parallel zur vorhandenen S 5 verlaufen.

Quelle:

https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Wenn-der-neue-Frankfurter-Stadtteil-kommt-bangt-der-Steinbacher-Handel;art48711,2764009

Unser Mitstreiter Heinz Rühl hat am 16. August den Bürgermeistern der Städte Frankfurt, Oberursel und Eschborn sowie den Landräten des Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreises meine Bedenken wegen der Planung des neuen Stadtteils und der damit einhergehenden Vernichtung von wertvollem Ackerland und Freizeitflächen schriftlich übermittelt.

Die ersten Reaktionen findet ihr HIER

 

Planungsdezernent Mike Josef steht am Sa. 11Uhr auf Einladung der Steinbacher SPD hin Rede und Antwort.

Auch wenn die Antworten wohl hinlänglich bekannt sein dürften und nichts neues versprechen

– Er diskutiert nicht über das „ob“ und nur über das „wie„; ihn interessieren keine Vereinbarungen oder Verträge vor seiner Zeit, etc… –

so ist dieser Termin eine weitere, gute Gelegenheit, unbequeme Fragen zu stellen.

Treffpunkt Samstag 16.09.2017 an der S-Bahn Brücke am Breiten Weg (ugs. Eiserne Brück‘)

Fernsehjournalistin Claudia Ludwig moderiert. Ein zahlreiches Erscheinen und Kritik würde uns allen helfen.

 

Bislang und insbesondere nach der öffentlichen Vorstellung der Frankfurter Träume durch den Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef (SPD) Ende August, war die Abstimmung über einen Antrag der Grünen vertagt worden, da sich die CDU Fraktion zunächst noch beraten wollte.

Die zahlreiche Teilnahme besorgter Bürger an dieser Sitzung mit Infoveranstaltung zeigte den deutlichen Widerstand und Unmut in der Bevölkerung über Frankfurts Expansionsgedanken.

Die Fraktionen der CDU und SPD hätten sich allerdings mittlerweile „kritisch in Bezug auf eine Bebauung westlich der A5 geäußert.“ , laut FNP.

Man darf damit rechnen, dass es nun am in der öffentlichen Sitzung am Mittwoch ab 20 Uhr (Beginn ist 17:45, andere Tagesordnungspunkte rücken ggf. nach vorn) zu einer Abstimmung über den Antrag der Grünen kommen wird. Ob eine Ablehnung der Bebauung erfolgen wird, werden wir überaus interessiert verfolgen. Schliesslich wollen sich die Bürger mit Ihren Interessen von Ihrer Politik korrekt vertreten sehen.

Und nicht zuletzt könnte das Abstimmungsergebnis noch einen leichten Seiteneffekt auf den Ausgang der kommenden Bundestagswahl haben, und den ein oder anderen Kurzentschlossenen beinflussen.

Ob auch diesen Mittwoch die Stadthalle aufgrund des großen Interesses in der Bevölkerung herhalten muss, wir werden sehen.