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Teil 3: Polyzentrische Struktur

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Vielfalt fördern

Nachbarschaft muss man pflegen – Frankfurt darf sich hier als „Platzhirsch“ nicht durchsetzen!

Die im Ballungsraumgesetz vorgenommene Aufwertung Frankfurts in der Planungsversammlung ist für die Region negativ. Damit hat man den kleineren Städten und Gemeinden deren unmittelbarer Einfluss auf die Planung schwindet – keinen Gefallen getan.

Bei den anrainenden kleinen Gemeinden löst das geplante Frankfurter Bauvorhaben eines neuen Stadtviertels rund um die A5 Ängste aus. Sie sehen die Gefahr, dass ihre Städte nicht mehr als eigenständige Kommunen wahrgenommen werden und Probleme bekommen, die sie jetzt nicht haben.

Das Verlangen nach Eigenständigkeit birgt einen Aspekt, der in vielen Betrachtungen zu kurz gekommen ist: Das Leben und der Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden fußt ganz wesentlich auf dem Engagement der dort lebenden Menschen, die ihren Ort als Heimat empfinden.

STANDORTVORTEIL

#Verbundenheit fördert Verantwortung
# Engagement sichert Zukunftsfähigkeit
# Dezentrale Struktur als Kraftzentrum für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Es ist einfach, das als Kirchturm-Denken abzutun. Doch die Erfahrung lehrt: Aus der Verbundenheit wächst Verantwortung und die Bereitschaft, sich für Anliegen, Erfordernisse und Projekte vor der eigenen Haustür einzusetzen. Es sind nämlich die Ortsvereine die das ehrenamtliche Engagement fördern, den Nachwuchs begeistern und so die Zukunftsfähigkeit sichern. Die Standorte in ihrer polyzentrischen Struktur schöpfen daraus einen Großteil ihrer heutigen Kraft und dem Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Frankfurt lebt über seine Verhältnisse. Die reiche Stadt Frankfurt gibt notorisch mehr Geld aus, als sie einnimmt. Auch die immer höhere Zahl bedürftiger Menschen in Frankfurt, der finanzstärksten Stadt Deutschlands, ist alarmierend.

Das alles schwingt mit, beim Appell nach Erhalt der polyzentrischen Struktur. Es gibt also gute Gründe, die lokalen und dezentralen Kräfte zu hegen und zu pflegen. Sie halten den Laden zusammen und sind gerade in einer vom Wandel geprägten Region unverzichtbar.

„Lokale und dezentrale Kräfte stärken!“

Das ist kein Widerspruch zur notwendigen Kooperation in der Region, die sich ständig weiterentwickeln und Lösungen für aktuelle Probleme liefern muss – nur nicht um jeden Preis.

Frankfurt darf nicht weiter wachsen, der Siedlungsbrei ist zu verhindern. Stimmen Sie gegen das Planvorhaben der Stadt Frankfurt zum neuen Stadtteil an der A5. Die anrainenden Gemeinden möchten ihre Selbständigkeit bewahren, denn monolithische Strukturen sind nachteilig:

  • Sie sind undemokratisch, weil dort Interessengruppen ohne Rücksicht auf andere, aufgrund starker Verflechtungen wirtschaftlicher und lobbyistischer Gruppen mit der Politik, unkontrolliert Entscheidungen beeinflussen. Wenn alles auf eine Metropole abgestimmt ist, und nur das berücksichtigt wird, was dieser nutzt dann werden die ländlichen Regionen immer weiter abgehängt. 
  • Weil Korruption schlechter zu bekämpfen ist als in polyzentrischen Strukturen.
  • Weil dort wirtschaftliche Entscheidungen nicht vom Sachverstand sondern populistisch gefällt werden und vom Wählerproporz abhängen.
  • Weil dort moderne Kirchturmpolitik betrieben wird und der eigene Egoismus ungebremst durchgesetzt wird.

 

Textauszug aus der Broschüre:
Feld statt Beton! Erheben Sie Ihre Stimme #ProHessen
Projektidee und Kreation – Feldpartisan!

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