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SEM in München – Landwirt Martin Wiesheu berichtet

Die Städte entschädigen bei einer SEM die Eigentümer auf niedrigster Basis. Wer nicht verkauft wird enteignet. Im Gegenzug verkaufen sie die so abgepressten Grundstücke an Investoren zu horrenden Preisen und/oder lassen ihre Stadtentwicklungsgesellschaften zum Zuge kommen. Preiswerter Wohnraum wird so nicht geschaffen.

Das Eigentum der Landwirte wird so zum billigen Kanonenfutter für Immobilienentwickler. In den abgehängten Regionen gehen dafür die Lichter aus. Die Preise für Häuser und Grundstücke fallen ins Bodenlose.

Ist denn so eine SEM eigentlich mit dem Grundgesetz vereinbar, oder verstößt diese Entwicklungsmaßnahme nicht gegen das Gleichheitsgebot?

Ein Beitrag aus der Sendung  Unser Land vom BR Bayerischen Rundfunk am 19.01.2018

https://www.br.de/mediathek/video/rendezvous-auf-dem-gruenen-teppich-landwirt-martin-wiesheu-in-muenchen-av:5a621b592b2c68001c9621f5

 

Ein Gedanke zu „SEM in München – Landwirt Martin Wiesheu berichtet

  1. Ich sehe die Entwicklung in Frankfurt ähnlich der von München. Schauen wir uns mal den Bericht eines Fachmagazines an: https://www.capital.de/immobilien-kompass/frankfurt-am-main.html#portrait
    Ausserdem Neubauten lösen nicht unser Wohnproblem von bezahlbarem Wohnen in Frankfurt. In Frankfurt suchen viele Menschen schon seit Jahren eine neue Wohnung die für Sie bezahlbar ist. Die Menschen sind stinksauer, weil Ihnen nicht geholfen wird. Selbst der jetzige OB Peter Feldmann auch Ex-OB Petra Roth der/die in allen wesentlichen Vorständen, Aufsichtsräten vertreten ist, hat hier das Problem von bezahlbaren Wohnen kaum gelöst. Mieterhöhungen entstehen bei Wohnungsgesellschaften auch durch Renovierungen nach Mieterwechsel und so werden die Mieten im Vergleich höher und für viele nicht mehr bezahlbar. Unser fruchtbarer, wertvoller Boden in Frankfurt und Umgebung muss erhalten bleiben und darf nicht in die Hände von Immobilienhaien.
    Das Rhein-Main-Gebiet ist hier neu gefordert und die politischen Kräfte sollten zusammengeführt werden, damit das gewünschte Wachstum, an der richtigen Stelle möglich wird. Hier in Frankfurt darf nicht Beton gegen beste Muttererde getauscht werden. No Go für alle Zeiten! Wir können nur in die Höhe wachsen „Mainhattan“. Unsere Skyline ist unser Markenzeichen, so soll es auch bleiben! Alles andere in der Frankfurter Natur auch! Ihr Karlheinz Grabmann – mein Herz schlägt für Frankfurt schon seit 70 Jahren und ich engagiere mich für ein lebenswertes Leben hier in meiner Heimatstadt mit Menschen aus über 180 Nationen.

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