Der Mietspiegel in Frankfurt könnte die realen Mieten für Neuverträge um 7% reduzieren, wie das Magazin ARD PLUSMINUS in der Sendung vom 1.11.2017 analysiert:

Falsche Berechnungsgrundlage auf Kosten der Mieter.

Weil nur die letzten 4 Jahre als Grundlage zur Berechnung dienen, werden vor allem nur die Neuverträge erfasst. Die große Masse der oft viel günstigeren laufenden Bestands- und Sozialmieten mit älteren Verträge bleibt aussen vor.

Dabei gäbe es lt. dem Bericht eine ganz einfache Möglichkeit, die Mietpreis-Steigerung in den Ballungsgebieten zu dämpfen:

Würde der Berechnungszeitraum im Mietspiegel auf 10 statt 4 Jahre erweitert, hätte dies starke Auswirkungen zugunsten der Mieter. In Frankfurt laut Berechnung Mietpreisveränderungen um Minus 7%. Ein weiteres Argument, welches die oft zur Begründung der Beton-Orgien angeführte Explosion der Mietpreise in Relation stellen kann.

Die Zahlen stammen kurioserweise aus der Branche selbst.

Hier der Bericht vom Mittwoch den 01.11.2017 | 6 Min. | Verfügbar bis 01.11.2018 | Quelle: Das Erste

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