Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

zum Artikel „Frankfurter Waldkongress“ in der Frankfurter Rundschau hat sich einer unserer aktiven Mitstreiter ein paar Gedanken gemacht.

„Die Lösungen die da von den Wald-Fachleuten vorgeschlagen werden, sind halt so wie Spezialisten für ein bestimmtes Spektrum ein Problem angehen. Es werden nur die Auswirkungen bekämpft und nicht die Ursachen. Das ist so als würde man einen Alkoholiker empfehlen doch weniger Hochprozentiges zu konsumieren in der Hoffnung, dass er dann nicht in so kurzer Zeit wieder besoffen ist.

Das Klima heute ist menschengemacht. Also müssen wir Menschen es wieder reparieren. Jeder beteuert, so wie wir jetzt mit unserer Umwelt umgehen, so kann es nicht weiter gehen. Aber die Zahlen sagen, die Versiegelung der Flächen pro Tag nimmt sogar noch zu. Sind wir denn noch bei Sinnen?

Politiker, Lobbyisten und der IHK-Präsident fordern „Frankfurt muss wachsen“ Soll das Chaos denn noch größer werden?
Mit jeder neuen Wohnanlage muss auch die gesamte Infrastruktur mitwachsen. Das bedeutet: zum Beispiel mehr Kindergärten – Schulen – Krankenhäuser – Ärzte – Straßen – Märkte – Lebensmittelanbau – ÖPNV – Trinkwasser – Strom – Heizung – Kanalisation – Telekommunikation – Flächenversieglung – usw…..  und nicht zu vergessen das Alles muss auch gewartet werden.

Man sollte sich mal die Frage stellen, was würde passieren, wenn Frankfurt nicht wächst?“

Über den folgenden Link kommt Ihr auf die Homepage der Stadt Frankfurt mit der Erklärung.

Was mir in der von Frau Heilig angestoßenen Diskussion fehlt, ist die Würdigung unserer fruchtbaren,  wasserspeichernden Böden im Feldland, die zudem auch noch Kaltluftströme zur Abkühlung nach Frankfurt bringen. Die sind m. E. genauso wichtig für das Frankfurter Klima wie die Sandböden im Stadtwald, auf den die Bäume sich kaum noch halten können. Darüber muss im Frankfurter Umweltdezernat mal ausführlich diskutiert werden!

https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/Meldungen/2-Frankfurter-Waldkongress/

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