Steinbachs SPD Vorsitzender Moritz Kletzka will „die Bevölkerung dafür sensibilisieren, Mike Josef nicht an den Pranger zu stellen. Weiterhin findet er es nicht verwerflich, dass Josef „Fakten schaffen und bezahlbaren Wohnraum ermöglichen“ will. Quelle Taunuszeitung, 8.9.2017

Nein , bezahlbaren Wohnraum schaffen ist nicht verwerflich an sich, lieber Herr Kletzka. Angesichts der knapp über 50% betragenden Nachverdichtung Frankfurts im Vergleich zu München, sollte man aber die Frage stellen, warum man nicht zuerst die Nachverdichtung in Frankfurt komplett ausnutzt, bevor ein solches Milliardengrab gegraben wird.

Josef’s Meinung nach (vergl. Bausausschuss Sitzung Oberursel) ,wären jedoch die Möglichkeiten hierzu erschöpft. Angesichts leerstehender, gegenüberliegender Büro-Hochhäuser (Augenzeugenbeweis) und zahlreicher Gegenbeispiele möchten wir dieses stark anzweifeln.

Hier wird nach fremden Flächen gegriffen, sich bereichert und vor der eigenen Haustüre die Hausaufgaben nicht richtig gemacht. Dies finden wir sehr wohl verwerflich!

Verwerflich darf man ebenfalls finden, dass „Fakten geschaffen“ werden sollen, in Form von „wir diskutieren nicht über das ob, nur über das wie“. Das entspricht nicht einem demokratischen Grundverständnis.

Nein, dieses fragwürdige Projekt steht zumindest westlich der A5 unter einem ungünstigen Stern für Josef und die ansässige Bevölkerung. Ob es final bezahlbaren Wohnraum bei erträglicher Skyline ermöglichen kann und ohne in gefürchtete Wohnghettos zu verfallen , steht zu bezweifeln.

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