Während sich die Frankfurter IHK unablässig für den Ausweis neuer Baugebiete auf der grünen Wiese einsetzt, widerspricht Jochen Kramer, Vorstandsmitglied im BUND Hessen diesem Vorhaben:

„Mit den Rezepten von gestern kann man die Probleme von heute und morgen nicht lösen.“

Jochen Kramer liegt damit voll auf unserer Linie. Die für die regionale Lebensmittelversorgung  wertvollen Böden, die auch Einzugsgebiet für die Praunheimer Brunnen sind, dürfen nicht bebaut und damit unwiederbringlich zerstört werden.
Offensichtlich positioniert sich die IHK im Sinne der Frankfurter Stadtplaner, um der Bauindustrie einen schnellen Reibach zu verschaffen. Und das, obwohl der angestrebte neue Stadtteil im Frankfurter Nordwesten bereits im Dezember 2019 von der Regionalversammlung abgelehnt wurde.

Bezahlbarer Wohnraum lässt sich nach Meinung des BUND generell schneller und ökologischer durch Umwandlung und Aufstockung des Gebäudebestands im bereits bestehenden Siedlungsraum verwirklichen als durch neue Baugebiete auf der „grünen Wiese“.

Gerade im Ballungsraum muss der Schutz der Freifläche vor weiterer Bebauung künftig einen deutlich größeren Stellenwert erhalten. „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Schutz landwirtschaftlich genutzter Flächen und wertvoller Naturräume“, sagt Jochen Kramer vom BUND.

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