Auch die Frankfurter OB-Kandidatin B. Weyland hält Frankfurts Nachverdichung für halbherzig.
Sie lehnt eine Bebauung westlich der A5 ab.
Quelle: TZ 30.09.2017 „Der geplante Stadtteil sei zu groß und zerstöre wertvolle Naherholungsgebiete. „
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Sie lehnt eine Bebauung westlich der A5 ab.
Quelle: TZ 30.09.2017 „Der geplante Stadtteil sei zu groß und zerstöre wertvolle Naherholungsgebiete. „
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Die Frankfurter Oberbürgermeister-Kandidatin Frau Weyland hat im Gegensatz zu Herrn Feldmann und anderen lokalen Politikern meines Erachtens die Gesamtlage besser im Blick. War heute der Presse doch zu entnehmen, dass in den Koalitionsverhandlungen ein zentrales Thema der CDU die Stärkung des ländlichen Raums sein soll.
Eine neue Trabantenstadt an eine Großstadt „anzuflanschen“ verschärft doch nur die Probleme im ländlichen Raum – unter anderem wird hier Geld „verbrannt“, das dort gut investiert wäre. Vielmehr ist im ländlichen Raum ein Ausbau der schon vorhandenen Infrastruktur gefragt, bevor Schulen, Ärzte, Einzelhandel, Gastronomie und öffentliche Einrichtungen auf dem Land „mangels Masse“ geschlossen werden. Sollen denn die Dörfer veröden oder zu reinen Schlafsiedlungen verkommen während gleichzeitig in Frankfurt unter Hochspannungsleitungen und entlang einer der am stärksten befahrenen Autobahnen Deutschlands Wohnsilos hochgezogen werden?
Unter diesen bundespolitischen Vorzeichen ist die Planung im Niederurseler Feld ein No-Go. Der richtige Ansatzpunkt ist die Förderung von Arbeitsplätzen auf dem Land und der Ausbau von Infrastruktur sowie gleichzeitiger Erhalt von Landwirtschaft und Erholungsflächen im Ballungsraum.
Ich denke auch , dass ein sinnvoller Ausbau der Infrastruktur hin in die ländlichen Gebiete modern und zukunftsorientiert wäre. Schliesslich zieht es heute zu Tage wirkliche nicht JEDEN in de Moloch der Großstadt. Nicht jeder will das. Oft ist ma naber dazu gezwungen, weil man sich nicht stundenlang in die Bahn setzen will.
So, und nun leben wir 2017 – da könnte man doch vermuten, dass größer und weiter gedacht werden könnte und in moderne Verkehrskonzepte und modenen ÖPNV investiert werden könnte. Z.B. eine Magnetschwebebahn, welche die ländlichen Gebiete schnell anbinden kann und welche die die Fläche nicht zerstört, weil auf Stelzen – sowas wäre modern. Ich geb zu , die Kosten sind mir unbekannt, jedoch kann es meiner Empfindung nach auch nicht teuerer sein, als auf 550 Ha Infrasturktur inkl. allen Widrigkeiten zu bauen, die in ländlichen Gebieten ja bereits komplett vorhanden ist.
Selbstfahrende Autos sind heute auch keine Utopie mehr und wahrscheinlich sogar bald sehr erschwinglich. Also, was ist mit selbstfahrenden Bussen ? Die Anbindung an das ländliche Gebiet wäre doch eine Kinderspiel. Bis ein Baugebiet fertig ist, ist die Technik autonomer Fahrzeuge schon 10x weiter entwickelt und etablierter als jetzt und kann all das benötigte leisten.
usw. usw. jetzt brauchen wir nur noch jemanden der das ausrechnen kann. Aber bitte niemanden aus der Immobilien und Baubranche. Die Lobbyisten sind hier nicht gefragt, sondern Praktiker.