Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt läuft gerade eine interessante Ausstellung, über die in der heutigen Ausgabe der Welt ausführlich berichtet wird.

Nach über hundert Jahren hemmungsloser Versiegelung von Ackerflächen durch Siedlungsgebiet- und Gewerbebau, zeichnet sich eine Neue Ära ab. Umbau, Ausbau, Anbau und Aufstocken ist das neue Credo der Stararchitekten.

Abbildung aus dem Bericht der Bundesstiftung Baukultur: Potenzial durch Aufstockung
Quelle: Baukultur Bericht/TU Darmstadt/ISP/VHT 2019

Schluss mit der immensen Ressourcenverschwendung. „Der Rohstoffkonsum des Bau- und Gebäudesektors beansprucht in Deutschland 90 Prozent der Rohstoffe, so wie dieser Wirtschaftsbereich für 55 Prozent der Abfälle und 40 Prozent der Emissionen verantwortlich ist.“

Das ist absolut unzeitgemäß und widerspricht aller ökologischen und ökonomischen Vernunft.

Wir empfehlen der Frankfurter Römerkoalition und den Mitarbeitenden des Bau- und Planugsamts dringend einen Besuch vor Ort im Deutschen Architekturmuseum. Dort können sie sich in Sachen Architektur und Stadtentwicklung auf den neuesten Stand bringen lassen.

„Denn es steht in Deutschland, was vielerorts noch nicht richtig angekommen ist, die wohl größte Umkehr in der Baupolitik seit Kaisers Zeiten bevor.“

Wenn Mike Josef wirklich so fortschrittlich sein will, wie er immer vorgibt, dann beendet er jetzt umgehend die Planungen für den neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten!

https://www.welt.de/kultur/architektur/plus242424869/Immobilien-Ende-des-Neubaus-Die-groesste-Bauwende-seit-dem-Kaiserreich.html

1 Kommentar
  1. Weihönig sagte:

    Ein besonders vorbildliches Beispiel, wie man aus “alt” “neu” machen kann, hat es heute in die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geschafft: http://www.faz.net/aktuell/ausgezeichnetes-hochhaus-dieser-alte-macht-die-beste-figur-18503055.html
    In Sydney wurde ein Bauwerk aus den 70-er Jahren extrem klimafreundlich umgebaut und kann und wird nun auf modernste Weise weiter genutzt. Es geht doch ! Die Verantwortlichen müssen nur wollen.

    Antworten

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