Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

heute möchten wir an dieser Stelle eine Mahnung an den neuen OB von Frankfurt am Main, Mike Josef, veröffentlichen. Der Beitrag stammt von Karlheinz Grabmann.

Das Bauvorhaben an der A5 sofort STOPPEN!
Der einfache Weg ungeniert auf Ackerflächen Bauen zu wollen, ist ab sofort TABU.
Nur eine Reduzierung des Flächenverbrauchs und der sinnvolle Gebrauch bestehender Siedlungsflächen sichern uns Nachhaltigkeit und werden sowohl ökologisch als auch sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen gerecht. Frankfurt sprich Hessen braucht besseren Schutz fruchtbarer Böden vor Überbauung.

Beton wächst im Kopf “Beton-Köpfe” und die sind in Frankfurt nicht WILLKOMMEN.
Frankfurt hat schon immer ein Herz für das Grüne, die wunschöne Natur, lebendiger Landwirtschaft “Grüne Soße – Apfelwein” und mehr.
Diese einzigartigen Flächen an der A5 wollen wir Beton-Köpfen nicht überlassen.
Unser garvierendstes Umwelt/Klimaproblem in der Stadt ist der voranschreitende Flächenfraß.
Für den Riedberg fehlt der Abschlußbericht. Noch heute müssen die Bäume bewässert werden und die Auswirkungen auf das Stadtklima sind nicht bekannt.

Die Fläche an der A5 ist ein unersetzliches Gut, das es zu schätzen und zu schützen gilt.

20 Jahre Leben in Frankfurt (vom politischen Lehrling zum OB Frankfurt) lieber Herr Mike Josef scheinen bei Ihnen nicht gereicht zu haben, um die Lebensqualität von Frankfurt zu begreifen.
Übrigens Ihre Entscheidungen im Stadtplanungsamt haben mich nicht überzeugt.

Die Frage: Wo bauen, wie bauen, für wen bauen?
Der Statusbericht Frankfurt 2030 spricht von einem gemeinsamen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürger*innen. Die Vertreter von Ortsbeiräten sowie die Bürger*innen haben Bauvorhaben oft durch die Presse erfahren. Das ist kein Dialog.

Die Rahmenbedingungen zum Beschluss von 2014 für den Statusbericht Frankfurt 2030 haben sich bis heute, gerade in den letzten drei Jahren total verändert.

Wir haben die Verantwortung für die Generation Zukunft. Planungen wie an der A5 sind nicht mehr zielführend und kosten den Steuerzahler nur Geld.

Wachstum in Frankfurt, aktuell nur noch bei Flüchtlingen.
Gehört Bauen an der A5 zum Masterplan 100% Klimaschutz?
Politiker sollten Probleme lösen und n icht neue schaffen!

Gewerbesteuer und Umsatzsteuer-Einnahmen werden geringer. Ein weiteres Problem ist, dass es für die meisten Projekte in Frankfurt nicht nur an Geld, sondern auch am nötigen Personal fehlt.

Frankfurt und die Region Rhein-Main sind der Schlüssel für ein optimales ZUSAMMENLEBEN in diesem Ballungsraum.
Die Informationen der Friedrich-Ebert-Stiftung geben hier wichtige Erkenntnisse. ;;

Frankfurt als Hauptstadt der Region kann die Probleme nicht alleine lösen z.B. das Wohnungsproblem.
Die aktuelle Belastungsprobe in Frankfurt ist hoch. Unser neuer OB sollte erstmal die vorhandenen Potenziale nutzen, bevor er wertvolle Böden für immer versiegelt.

Hohe Energiepreise und Arbeitskräftemangel bremsen Wirtschaft in Frankfurt. Die hohe Inflation befeuert es zusätzlich. Auch die hohe Steuerlast und unsere Gesetze und Verordnungen machen zu schaffen. Die Armut ist sichtbarer geworden.

Peter Feldmann wurde vor allem durch Mike Josef gefördert und zuletzt gestürzt.

Hinweis: Hände Weg vom DFB-Pokal und dem Bauvorhaben an der A 5.

Wenn 40.000 auf dem Römer sich gegen den Bau an der A 5 wehren, hoffe ich, dass Sie anolg des Radentscheides, dann auch eine Stabsstelle einrichten mit 12 Personen für einen besseren Schutz vor Überbauung.

2 Kommentare
  1. Karlheinz Grabmann sagte:

    Stadtplanung auf der grünen Wiese:
    “Josefstadt oder Stadtteil der Quartiere”
    Nichts NEUES – aber es muß mal wieder gesagt werden!

    Bauen auf der grünen Wiese wird als Redewendung gerne fachübergreifend verwendet, um eine Stadtplanung zu bezeichnen, in der ein Konzept in seiner gewollten Form umgesetzt werden kann, ohne dass Rücksicht auf gewachsene, meist organisatorische Bedingungen genommen werden muss.

    Es entstehen meistens Trabantenstädte und Einkaufszentren. Nordweststadt oder in neuerer Form Riedberg mit Ausgleichsflächen auf der Fläche “Neuer Stadtteil der Quartiere”.

    Die Bebauung auf der grünen Wiese führt notwendig zum Flächenverbrauch bzw. einer Flächenversiegelung.
    Und die Versiegelung will heute keiner mehr!

    In Frankfurt am Main will man Plätze für viel Geld entsiegeln. Der Nutzen ist fraglich, wenn man vor der eigenen Haustür die grüne Wiese versiegeln will. Grünflächen in Stadtnähe sind wichtige Faktoren nicht nur für die Naherholung, sondern wirken sich auch positiv auf das Stadtklima aus. Die Stadtregierung redet doch über nichts anderes als den Klimawandel.

    Die neue Umweltbelastungen durch Bebauung (durch Abgase und Straßenbau) sowie Gesundheitsbelastungen (Lärm, passive Mobilität) sind zusätzliche negative Argumente für das Bauen auf der grünen Wiese.

    Außerdem sprechen bei dieser Planung “Neuer Stadtteil der Quartiere” alle Argumente gegen diesen politischen Willen des OB Mike Josef.

    Sachpolitik gegen Machtpolitik.

    Wer setzt sich durch?

    Was wollen Sie?

    Sagen Sie Ihre Meinung und werden Sie aktiv und Schreiben dem OB. Mustertexte finden Sie hier auf der Webseite.

    Antworten
  2. Karlheinz Grabmann sagte:

    Hallo an alle Mitstreiter*innen,

    nach meinen Informationen will der neue OB Mike Josef und alte Stadtplaner die Josefstadt mit aller Macht durchsetzen.

    Es kann und darf nicht sein, dass hier eine einzelne Person sich gegen alle Sachargumente durchsetzen kann und seine Weggefährten ihn auch noch unterstützen einschließlich der neuen Stadtregierung.

    Unvorstellbares scheint durch das EGO der MACHT möglich zu sein. Selbst die Regionalversammlung scheint kein Halt zu sein für ein AUS für diese Planungen.

    Wie kann man diesen Irrsinn stoppen?

    Nutzen Sie die Vorgaben vom Heimatboden und beschäftigen Sie das Stadtplanungsamt Frankfurt in dieser Angelegenheit.

    Andere Baustelle: Sie können sich auch bis zum 20.11. an dem alten Lurgi-Areal beteiligen mit Ihren Ideen zur Neugestaltung. Ich werde mich für ein “Gesundes Quartier” mit Informationen beteiligen. Jede Idee ist hier Willkommen! Wir sollten dem Stadtplanungsamt deutlich machen, was wir als Bürgerschaft wollen. Vor allem wollen wir gefragt werden und mitgestalten, mitentscheiden um mehr Lebensqualität zu haben in allen Stadtteilen.

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Views: 81