Über uns

Einfach hinnehmen, was Städte-Politik  beschließt? Nicht mit mündigen und aufgeklärten Bürgern.

 

Wer wir sind

Die Initiative „Unser Heimatboden vor Frankfurt“ ist ein überparteiliches Bündnis von
Bürgerinnen und Bürgern mit generationsübergreifendem Verantwortungsbewusstsein.

„Unser Heimatboden vor Frankfurt – Feld statt Beton“ – den Namen haben wir an dem Vorbild
einer Bürgerbewegung in München, „Heimatboden München“, teilweise übernommen und für  unsere Verhältnisse angepasst.

Den Begriff „Heimatboden“ interpretieren wir als Heimat und unser (aller) Boden, der uns (alle) ernährt.

Wir wollen moderne und objektive Aufklärung betreiben.

Wir wünschen uns gewissenhaften und nachhaltigen Umgang mit unserer Landschaft , im Einklang mit unserer Kultur und dem respektvollen Umgang mit Landwirten und deren Grundbesitz. Der Genuss von Lebensmitteln aus der Region und ein intaktes Naherholungsgebiet sind uns wichtig. Jeden Tag – und vor allem am Wochenende – sind die Felder bevölkert mit Familien, Spaziergängern, Joggern, Reitern, Fahrradfahrern.

Wir leben in guter Nachbarschaft. Wir gehen respektvoll miteinander um und stärken die Gemeinschaft; Und bitten im gleichen Kontext, das uns der Respekt auch von außen begegnet: Mit einem erholsamen Atemzug, direkt aus der Frischluftschneise. Und so soll es auch bleiben.

 

Unser Ziel

Den Boden im Grenzgebiet von Taunus und Frankfurt als Fläche für Landwirtschaft und
Naherholung, Klimaschutz und regionaler Nahrungsversorgung zu erhalten, die
Bewahrung der Lebensqualität zu sichern und den Betonierungs-Wahn mäßigen.

Die Initiative setzt sich gegen die von der Stadt Frankfurt geplante „städtebauliche
Entwicklungsmaßnahme“ (SEM) zur Wehr. Die bisher noch landwirtschaftlich genutzte
Fläche zwischen den Frankfurter Stadtteilen Niederursel, Nordweststadt und Praunheim
einerseits und den entlang dem Verlauf der A5 westlich gelegenen Flächen zwischen den
Städten Oberursel-Weißkirchen und Steinbach andererseits, insgesamt eine etwa 550 ha
große Fläche, soll auf eine Bebauung hin untersucht werden.

„Wachstum, Wachstum über alles“ war die mittlerweile überholte Heilsbotschaft der 90er Jahre!

Heute ist Natur und Umwelt das zentrale Zukunftsthema. Um Wachstum zu steigern,
möchte die Stadt Frankfurt mit ihren Plänen nicht nur ein Landschaftsschutzgebiet und
wertvolle Agrarflächen unwiederbringlich zerstören,

und es soll damit gleichzeitig auch in uns allen das verdrängt werden, was wir über
die Endlichkeit und die Verletzbarkeit unseres Planeten gelernt haben.

Damit widersprechen wir Herrn Josefs (Stadtplanungsdezernent)
Ausführungen entschieden:

Umweltpolitik ist längst Gesellschaftspolitik und damit eng
verbunden mit einer neuen Kultur des solidarischen Zusammenlebens, ausgehend von
den ökologischen Grenzen des Wachstums. Ökologie ist untrennbar von der
Gerechtigkeitsfrage und impliziert soziale Zielsetzungen. Es geht nicht um Wohnen allein, es geht auch um lebenswertes Wohnen.

Der überwiegende Teil der Fläche wurde im Rahmen der hessischen Gebietsreform 1972
nicht mehr der Gemarkung Weißkirchen zuerkannt, sondern Frankfurt zugeschlagen mit
dem Argument, dass diese Flächen dann einer Bebauung entzogen sind und so auch zur
Freihaltung der aus dem Taunus auf die Großstadt Frankfurt zuströmenden
Frischluftschneise weiterhin erhalten bleiben.

So soll auch nach dem Entwurf des Landesentwicklungsplans mit Rücksicht auf eine
nachhaltige Entwicklung eine Außenentwicklung der Städte nur noch in Ausnahmen
zugelassen werden und stellt die jetzt in Rede gestellte Fläche als agrarischer
Vorzugsraum dar.

Frankfurt will das nicht wahr haben.

Wenn eine SEM durchgeführt wird, werden Grundstückspreise eingefroren und
Grundstückseigentümer quasi enteignet.

Wir möchten die von der Stadt geplante SEM
stoppen, den Boden im Grenzgebiet von Taunus und Frankfurt als Fläche für Landwirtschaft,
Klimaschutz und Erholung erhalten, den Betonierungs-Wahn mäßigen.

-> Kontakt

Ihre Ansprechpartner
Initiative Unser Heimatboden Frankfurt
c/o Karl-Josef Rühl

Adresse
Urselbachstr. 97
61440 Oberursel

Kontaktmöglichkeiten
E-Mail: post@heimatboden-frankfurt.de
Tel. 01578 6025374
FACEBOOK Seite von Heimatboden Frankfurt – Feld statt Beton !

 

 

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