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SPD Spendenaffäre ante Portas?

Steht der Frankfurter SPD eine Spendenaffäre ins Haus?

Die Presse berichtet über eine massive Beeinflussung der Frankfurter SPD durch eine Parteispende in Höhe von 100.000 € von einen Idsteiner Bauunternehmer. Just zum Höhepunkt des Wahlkampfs um den Frankfurter OB-Posten hat die Frankfurter SPD einer Megaspende von einem Idsteiner Bauunternehmer erhalten. Spenden in einer solchen Höhe an politische Parteien sind besonders kritisch zu bewerten. Offensichtlich will sich der Unternehmer damit Pfründe bei der künftigen Vergabe von Bauaufträgen sichern. Anders ist das nicht zu erklären, da Spenden in dieser Höhe bislang einzig von DAX-Konzernen an die Bundesorganisation von Parteien zur Finanzierung von Bundesbundestagswahlämpfen gewährt wurden.

Der alte und neue OB Betonmann setzt ja bekanntlich zusammen mit seinem Stadtplaner M. Josef alles daran, die besonders hochwertigen landwirtschaftlichen Flächen im Nordwesten der Stadt zu betonieren. Damit möchten er und seine Freunde aus der Bauindustrie so richtig Reibach zu Lasten der dort ansässigen Bauer und bisherigen Grundbesitzer machen. Ohne Rücksicht auf Natur und Mensch!

Gesetzlich mag eine solche Spende an eine Stadtpartei ja zulässig sein, ethisch-moralisch ist das Gegenteil der Fall und spricht Bände über die Gesinnung der Frankfurter SPD. Geld ist geil, alles andere interessiert die Genossen offensichtlich nicht!

7 Gedanken zu „SPD Spendenaffäre ante Portas?

  1. Nun, solche Affären überraschen doch nicht wirklich oder? Das ist gängige Praxis auf allen Ebenen! Es ist egal wer den Auftrag bekommt, wenn gebaut werden soll dann wird eben gebaut. Es geht doch hier nicht nach dem Willen der Einwohner! Erst muß der Einwohner per Verwaltungsakt zum Bürger werden, damit er hiergegen vorgehen kann. Die Entscheidungen bzgl. der Stadtentwicklung werden von Bürgern innerhalb der Verwaltung getroffen und die Einwohner haben juristisch keine Handhabe. Man denke an Stuttgart 21.

    1. Nein, überraschen könnte Politik höchstens nur noch im Positiven.
      Aber daran glauben normaldenkende Menschen auch nicht mehr.

      Dennoch darf es keine stillschweigende, kritiklose Duldung geben. Feld statt Beton!

  2. Diese Macharten von Spenden sind hinreichend bekannt und bedürfen der absoluten Ablehnung.Gerade auch in dieser Höhe ist die Brisanz offensichtlich.
    Dieses Unternehmen kennt sich wahrscheinlich gut aus, wenn es sich um das Einwickeln von „Stadt-Magistraten“ geht.Das hat es schon bei anderen Städten gezeigt!

  3. Als ehemaliger SPD-Anhänger schäme ich für die Genossen und werde sie bestimmt nicht wieder wählen!
    Schröder und Genossen leben es ja den eigenen Leuten vor!
    Was in der grossen Politiszene gang und gäbe ist, schlägt bis nach ganz unten durch.
    Bald gibt es die SPD sowieso nicht mehr.
    Nein, diesen Kommentar habe ich noch nicht gesendet.

  4. Als ehemaliger SPD-Anhänger schäme ich für die Genossen und werde sie bestimmt nicht wieder wählen!
    Schröder und Genossen leben es ja den eigenen Leuten vor!
    Was in der grossen Politiszene gang und gäbe ist, schlägt bis nach ganz unten durch.
    Bald gibt es die SPD sowieso nicht mehr.

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